Hier schreibt ein echter work-o-holic, ganz klar. Eine, die als grösstes Hobby ihre Arbeit hat. Und das ist nicht gut - meinen einige. Mir allerdings ist wichtig, wie meine Familie darüber denkt. Und die kann ganz gut damit leben. ;-)

Fairerweise sei dazu gesagt, dass ich mein Büro im Haus habe und daher trotzdem “da” bin, auch wenn ich (wie jetzt) am Rechner sitze und schreibe. Einzig die Wochenenden könnten etwas mehr draussen, im Freien, stattfinden. Aber meine zwei Jungs (18 und 11) sind wie viele andere in diesem Alter genauso gern am Computer und spielen.

Mein Mann, übrigens mein bester Freund, ist Schütze im Sternzeichen. Was im Klartext heisst: er braucht auch seinen eigenen Freiraum. Und das mit möglichst wenig Bewegung. In seiner Freizeit will er’s einfach nur ruhig haben. So richtig “nichts tun”. Er sitzt als Netzwerkadministrator bei Kabel Meinhart beruflich die meiste Zeit am Rechner. Und trotzdem kann er in der Freizeit noch einen sehen. :-D

Irgendwie passen wir halt einfach zusammen - meine Männer und ich. Unser gemietetes Haus hat einen grossen Garten mit einem kleinen Swimmingpool. Der wird im Sommer einfach in ein Freiluft-Büro umgewandelt. Und im Winter sitzen wir fast jedes Wochenende gemeinsam an irgendeinem Adventure. Macht bei frisch gebackenen Weihnachtskeksen gleich noch mehr Spass.

Also was soll’s? Fixe Arbeitszeiten gibts’s nicht wirklich für mich. Meine Kunden können mich genau genommen immer anrufen, wenn sie mich brauchen. Und wissen das auch zu schätzen - nutzen es wirklich nur im Notfall. Dafür passt so manches Private einfach mal schnell dazwischen, was in einem “normalen” Job gar nicht möglich wär.

Work-o-holic? Ja, klar. Aber ganz sicher nicht traurig drüber…..