Mo 15 Jan 2007
Was so alles als Marke geschützt wurde….
Geschrieben von ijb in Kategorie Tatort Unternehmen , Organisation , MarketingMarkenschutz wird immer wichtiger - und das österreichische Patentamt bietet auch seit einiger Zeit aktive Unterstützung an. Die aber einen echten Profi natürlich nicht ersetzt.
Sie haben eine zündende Idee und wollen sich die Rechte dafür lieber gleich schützen lassen, bevor ein Mitbewerber das Geschäft damit macht? Es ist einfacher und zum Teil auch billiger als Sie glauben. Investieren Sie in einen Spezialisten dafür und profitieren Sie dann in aller Ruhe davon.
Hier sein Weblog und gleich der Artikel mit den erwähnenswertesten Marken, die im Dezember 2006 geschützt wurden:
www.rechteck.at
Januar 16th, 2007 at 13:01
Das kann ich gar nicht glauben, dass ich jetzt nicht mehr schreiben darf: “Wir hatten gestern einen gemütlichen Kaminabend geplant….” ohne gleich eine Abmahnung zu erhalten!
Bisher bin ich davon ausgegangen, dass normale Wörter des allgemeinen Sprachgebrauchs nicht geschützt werden können…
Januar 16th, 2007 at 14:01
Servus Monika,
ja, das hatte ich bisher auch gedacht. Aus ganz normalen Wörtern des täglichen Sprachgebrauchs eine Wortmarke zu machen, halte ich persönlich für leicht schräg.
Nicht nur der Kaminabend ist es, auch Versailles - sind jetzt alle Geschichtsprofessoren Gesetzesbrecher?
Oder das “Betthupferl” - welche Mama hat das Wort nicht schon verwendet.
Ach, da gibts anscheinend eine ganze Menge mehr an tollen Beispielen. Sollte das zum Ziel haben, dass wir künftig beim ganz normalen nachbarschaftlichen Tratsch mindestens fünf Wortmarken verwenden und somit automatisch zum Werbeträger werden?
Januar 16th, 2007 at 20:01
[…] Bei Ingrid habe ich eben sehr interessanten Artikel über geschützte Wortmarken, die sie bei Rechteck aufgetan hat, gefunden. Wenn ich euch also jetzt erzählen würde, dass ich meine Luhst bewuhst lepe, weil ich einen gemütlichen Kamminabent mit einen leckeren Bedhubferl verbringe und dabei von Wersai träume, würdet ihr glauben ich spinne. Tu ich aber nicht - ich schütze mich nur vor einer eventuell möglichen Abmahnung. Verd****, soweit kann die Sache doch nicht gehen, dass man sich nicht mal mehr im üblichen Sprachgebrauch artikulieren darf! Man beraubt uns schrittweise unserer Sprache - merkt ihr das? […]