Sa 28 Jul 2007
Spear-Phishing - neue Methode von Cyberkriminellen
Geschrieben von ijb in Kategorie Tatort Unternehmen , Tatort Internet , Organisation , Kommunikation (edit this)Der Sicherheitsspezialist Avira hat auf eine neue Methode von Cyberkriminellen hingewiesen. Mit der neuen Masche namens Spear-Phishing gehen die Hacker seit kurzem in den USA erfolgreich auf Beutezug. Jüngst brachte ein erpresserischer Trojaner namhafte amerikanische Behörden und Konzerne in Bedrängnis. Die Schadprogramme werden an Mitarbeiter des zu attackierenden Unternehmens geschickt. Als Absender scheint ein Kollege auf, um das Opfer in Sicherheit zu wiegen.
“Die Zeiten, in denen Phishing- und andere Malware-Angriffe sich nur gegen die breite Anwendermasse richteten, sind vorbei. Bislang nutzten es die Bösewichte aus, dass sich Millionen an wahllos verschickten E-Mails mit einer ansprechenden Betreffzeile lohnen. Denn irgendjemand fühlt sich immer angesprochen und fällt auf den Betrug herein”, sagt Tjark Auerbach, Avira-Geschäftsführer. Beim Spear-Phishing hingegen handelt es sich um gezielte Attacken, die ganz speziell Geschäftsgeheimnisse, Kundendaten und andere sensible Informationen bestimmter Firmen, Institutionen oder Behörden ausspionieren, heißt es von Seiten Aviras.
Social Networking-Sites wie Face Book, Linked In, Xing und MySpace, auf denen private Informationen und gefragte Details gespeichert sind, machen es für die Kriminellen einfach, persönliche Daten über ihre Opfer zu sammeln. Damit können die Angriffe glaubhaft personalisiert werden.
Für mich wieder ein Grund mehr, nicht blind überall hin zu klicken, sondern wirklich mit Hirn zu lesen. Und vielleicht auch mal zum Telefon zu greifen, wenn Zweifel an der Echtheit einer Email auftauchen. Zumindest, wenn in dieser Email vertrauliche Daten von einem Kollegen, Freund, Mitarbeiter angefordert werden.
Juli 28th, 2007 at 20:07 e
Das ist alles noch Kinderkram gegen das, was kommen wird, wenn sich unser Herr Innenminister durchsetzt.
Juli 28th, 2007 at 21:07 e
servus, du bettlägriger - schon wieder besser?
aber das mit eurem innenminister musst mir erklären. oder kann ich’s bei dir wo nachlesen? *schnellschauengeht*
ah ja, habs glaub ich gefunden -kommentare ausgeschaltet - ist es das?
Juli 29th, 2007 at 11:07 e
Ich weiß ja nicht was du gefunden hast, aber er will den gläsernen Surfer und nicht nur das, wenn es nach ihm geht, dann bist du nie alleine. “Big Brother” ist everywhere. Kommentare bei mir ausgeschaltet? Dann muss es ein alter Beitrag sein, da wird die Kommtarfunktion nach rein paar Wochen ausgeschaltet
Ansonsten schau mal bei Deinem Landsmann vorbei… http://www.christian-in-wien.at/index.php?/archives/622-Hitler-Schaeuble,-zwei-Menschen-eine-Gesinnung.html
Juli 29th, 2007 at 23:07 e
ah ja, jetzt hab ich’s gelesen - danke!
übrigens, wenn wir wirklich nur mehr lauter gläserne surfer haben, wer kehrt dann die vielen scherben zusammen…..
nein, im ernst:
ich hab eher “respekt” vor den für mich nur schwer berechenbaren gaunern im internet als vor der politik. weil die schon allein in bezug auf geschwindigkeit hinter dem internet doch um lichtjahre hinterher hinkt. und vielleicht auch, weil die, die in der politik übers internet reden, meisst selbst grad mal froh sind, wenn sie unfallfrei einen browser öffnen und die eigene ministerien-webseite anschauen können (die sowieso schon als starrtseite angelegt ist)
meine meinung - ich seh’s wirklich nicht so verbissen
*rüberwinkt*
jo
Juli 30th, 2007 at 07:07 e
Gerade weil die Politiker der Entwicklung um Jahre hinterher hinken, sehe ich die große Gefahr. Solchen Leuten kann man nämlich ein X für ein U vormachen. Letztens war hier in Deutschland einen kleine Befragung der Abgeordneten, da waren welche dabei, die wußten noch nicht mal was ein Browser ist und solche Leute sollen wichtige Entscheidungen treffen.