Mo 9 Jan 2006
Sicherheit im Netz
Geschrieben von ijb in Kategorie Tatort Unternehmen , Tatort Internet , Kommunikation (edit this)Würmer, Viren, Trojaner - die ewige Herausforderung im Internet. Wer oder was sind sie? Wie schützt man sich davor?
Computerviren kosten Billionen:
Nach einer Studie von “Information Week” kosten Computerviren die Weltwirtschaft in einem Jahr an die 2 Billionen !!! Dollar. Allein in den USA fallen dabei Kosten von etwa 300 Mrd. Dollar an. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls eine Erhebung des US-Branchenmagazins. Information Week befragte für die Studie 4.900 IT-Manager in 30 Ländern.
Computerviren wie Sober, ILOVEYOU oder Badtrans führten weltweit zum Ausfall von Computersystemen. Sie wirken sich damit vor allem auf die Produktivität von Unternehmensmitarbeitern aus. Analysten glauben, dass die Virengefahr in den kommenden Jahren immer noch zunehmen werde.
Der Schaden besteht ja hauptsächlich darin, dass eine Unmenge an Traffic die Mailsysteme lahmlegt. Zusaetzlich besteht die Gefahr, dass Passwörter verbreitet werden und Dritten Zugang zum Rechner ermoeglicht wird.
Computerviren sind eigenständige Programme, die erschaffen werden, um Unruhe in die Computerwelt zu bringen. Früher wurden sie ausschliesslich über Disketten verbreitet, in der heutigen Zeit dienen vorwiegend das Internet und sämtliche Arten von E-Mails zur Übertragung dieser Quälgeister.
Computerwürmer sind Programme, die sich selbstständig in einem Netzwerk verbreiten können. Es handelt sich dabei nicht um klassische Viren, sondern um damit verwandte Störprogramme, die jedoch auch Viren enthalten können. Würmer sind eigenständige Programme, die keine Wirtsprogramme benötigen, um sich daran anzuhängen. Meist bestehen sie aus mehreren Programmsegmenten, die miteinander in Verbindung stehen. Computerwürmer können sich selbst reproduzieren und sich zu dem mit Hilfe von Netzwerkfunktionen auf andere Rechner kopieren.
Trojaner (Trojanische Pferde) sind streng genommen keine Viren, da es sich dabei nicht um Programme handelt, die sich selbst reproduzieren und ausführen können. Meist dienen nützliche Hilfsprogramme oder Informations-Disketten als Tarnung, oft verbunden mit der Einladung, die Dateien kostenlos zu kopieren und weiterzugeben. Die versteckten Schädlinge werden erst wirksam, wenn der Anwender das Programm aufruft, in dem sie verborgen sind.
Anleitung, wie Sie sich schützen können
Um sich vor Viren, Würmen und Trojaner einigermaßen zu schützen, sollte man ein Schutzsystem für seinen PC aufbauen. Das ist leichter als man denkt und dauert keine Stunde. sicher, einen 100%igen Schutz wird man nie wirklich erreichen - ausser man stellt seinen Rechner allein in eine Ecke ohne Internetanschluss… aber mit den folgenden Massnahmen sind Sie auf jeden Fall auf der sicheren Seite des Internet:
Step 1
Information und immer wieder aktuelle Information! Damit Sie wissen, was gerade aktuell ist im Bereich “Sicherheit und Internet”, sollten Sie sich zumindest einen der Newsletter abonnieren, die von qualifizierten Seiten versandt werden bzw. die Informationen auf deren Seiten lesen. Damit werden Sie immer automatisch über neue Schädlinge und deren Bekämpfung auf dem Laufenden gehalten. LESEN müssen Sie die Informationen noch selbst….
z.B. sophos.de oder antivir-pe.de
Step 2
Information allein hilft noch nicht viel - ausser dass man den ungebetenen Gast dann vielleicht bereits mit seinem Namen begrüssen kann…
Aktiver und immer aktueller Schutz auf Ihrem Rechner ist das Um und Auf der ganzen Sache. HIER finden Sie das aus meiner Sicht derzeit beste kostenlose Anti-Viren-Programm. Downloaden Sie das Programm und aktivieren Sie es immer - das heisst, LASSEN SIE ES STÄNDIG IM HINTERGRUND MITLAUFEN. Und updaten Sie es regelmässig - am besten täglich! Natürlich können Sie auch eine andere Software nutzen. Achten Sie bei der Auswahl (auch wenn Sie selbst über eine Suchmaschine eines aussuchen möchten), auf folgende Punkte:
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1. es sollte ein gutes sein, dh. bei unabhängigen Tests sollte es immer vorne liegen
2. es sollte Sie vor Viren und Trojanern in gleichem Maße schützen
3. es sollte eine Speicherüberwachung (V-Shield, Monitor, etc.) haben, dh. es sollte alleine im Hintergrund scannen
4. ES SOLLTE SELBST NICHT ZU VIELE Rechner-Ressourcen belegen, da sonst Ihre eigentliche Arbeit nicht mehr so flott wie üblich läuft
Step 3
Wenn Sie nun auch noch vor Zugriff von aussen ohne Viren und Trojaner geschützt sein wollen - also einen Hackerangriff vermeiden wollen - dann sollten Sie auch über eine Firewall nachdenken. Es ist auch im kleinen privaten Bereich nicht so schwierig. Etwas Geduld und ein bisschen Praxis mit dem PC genügen.
Januar 9th, 2006 at 10:01 e
“HIER finden Sie das aus meiner Sicht derzeit beste und kostenlose Anti-Viren-Programm.”
Na na, ich hoffe doch, dass es “das aus meiner Sicht derzeit beste kostenlose Anti-Viren-Programm” heißen sollte. Wobei man sich auch über diese Aussage streiten könnte.
Januar 9th, 2006 at 12:01 e
Danke - hast recht. Ist bereits geändert!
Zum Streiten drüber kommt’s drauf an, was noch zur Debatte steht. Der Norton ist’s ganz sicher nicht!
Januar 9th, 2006 at 14:01 e
Neh….die Sicherlich nicht.
Aber was in der Freewaresparte nicht vergessen werden sollte, dass ist “Avast”. Das habe ich gerade als Ersatz für mein NOD32 für die kleine Windowsinstallation installiert. Denn ich hatte keine Muße, für die wenige Win-Nutzung, noch mal meine NOD32-Lizenz zu verlängern. Aber es hat mich drei Jahre lang begleitet, und ich war sehr zufrieden damit.
Januar 9th, 2006 at 22:01 e
Ich bin vor 2 Jahren von Norton auf den AntiVir umgestiegen und voll zufrieden.
Und die 20 € pro Jahr sollte einem die Sicherheit wert sein…
Toi, Toi, bis jetzt hat noch kein Wurm, Virus und Co. meinen Rechner lahmgelegt.
Hat sich das IT-Studium wohl doch gelohnt
Januar 10th, 2006 at 08:01 e
Naja, wenn man ein Windowsbetriebssystem in Nutzung hat, sollte ein guter Virenscanner zur Ausrüstung gehören. Dabei solle man auch nicht auf den Euro schauen. Allerdings sind nicht die Teuersten auch automatisch die Besten. Aber bei einer Ausgabe von 1000 Euro für einen Rechner hapert es aber dann meisten an den paar Euro für den Scanner.
Aber bei einer Windowsnutzung von unter einem Prozent, da halte ich es für vertretbar, einen weniger guten Scanner einzusetzen. Zumal, was verliere ich schon wenn doch ein Schädling durchrutsch? Im schlimmsten Fall die Logdaten der Spiele der Tochter.
März 18th, 2006 at 08:03 e
[…] Antiviren-Software installieren und aktivieren - verlassen Sie sich dabei bitte nicht unbedingt auf den Norton Antivirus, er ist einer der langsamsten, was die Erkennung neuer Schädlinge anbelangt […]