Das Oktoberfest in München, kurz d’Wiesn, ist das grösste Volksfest der Welt. Wenn heute um Punkt Zwölf Münchens Oberbürgermeister Christian Ude die Wiesn eröffnet hat, werden bis zum 7. Oktober sechs Millionen Besucher auf die Theresienwiese pilgern. Zum 174. Mal übrigens.

Oktoberfest in MünchenGenauso viele Maß Bier werden wieder ausgeschenkt werden. Mit einem Literpreis von knapp 8 Euro übrigens. Insgesamt sind rund 650 Marktkaufleute, Schausteller und Gastronomiebetriebe zugelassen. Rund 12.000 Kellnerinnen, Budenbetreiber, Köche und Helfer an Fahrgeschäften kümmern sich um den reibungslosen Ablauf. Eine riesige Organisationsarbeit steht jedes Jahr im Hintergrund, um einen halbwegs reibungslosen Ablauf zu gewähren. Und viel Geld wird hier “umgedreht”.

Ich war noch nie in meinem Leben “auf der Wies’n. Aber angeblich ist das Oktoberfest auch gleichzeitig der grösste Umschlagplatz für Kontakte - privater und schäftlicher Natur. Ein Sammelplatz für Kuriositäten, Hoppalas und Möchte-Gern-Promis ist es auf jeden Fall.

Welt Online hat einen eigenen Wiesn-Knigge zzusammengestellt - was zieht man an, wo ist es am spannendesten, wie benimmt man sich und mehr.

Vorsicht ist trotz erhöhtem Alkoholgenuss geboten. Denn Schunkeln kann teuer werden - wenn’s zu wild wird. Zwar sei es mittlerweile auf dem Oktoberfest üblich, auf den Bänken zu singen, zu tanzen und zu schunkeln, meinen die Juristen. Trotzdem müsse man die Umgebung beobachten und auch damit rechnen, dass man das Gleichgewicht - aus welchem Grund auch immer - verlieren könne. Wenn dabei ein anderer Gast zu Schaden kommt, ist Schmerzensgeld fällig!

Das Bier auf der Wies’n hat übrigens 1% mehr Alkoholgehalt als das “normale” deutsche Bier. Für uns Österreicher sollte das kein Problem sein, denn unser Bier ist sowieso stärker als das deutsche.

Na, dann Prost!