Immer wieder wurde versucht, den Aufschlag bei Anzeigenrechnungen, genannt Werbesteuer oder auch Anzeigensteuer, weg zu bringen. Nun scheint es, als stünde tatsächlich eine Lösung bevor.

Bis dato beträgt die Werbeabgabe, die in dieser Form laut Werbe-Fachverband im Übrigen als weltweites Unikat gilt, bundesweit einheitlich fünf Prozent. Das gilt sowohl für Print- wie elektronische Medien und alle Arten von Raum- und Flächenwerbung. Nahezu alle Politiker seien mittlerweile für die Aufhebung dieser Steuer - heisst es in diesem Bericht auf pressetext.at.

Die Gemeinden sind naturgemäss nicht erfreut von diesem neuerlichen Vorstoss. Denn sie sind ja letztendlich die Nutzniesser dieser Werbesteuer. Ein ersatzloser Wegfall würde - wie schon bei der Getränkesteuer - die Kassen der Gemeinden schwer belasten.

Der Unterschied zu früheren Versuchen besteht allerdings darin, dass sich diesmal Werbewirtschaft, Industrie und Medien einig sind. Es könnte also durchaus sein, dass diesmal dem Verlangen nach Abschaffung der Werbesteuer Erfolg beschert ist. Zumal sich bereits Bundeskanzler Alfred Gusenbauer sowie der Vizekanzler Wilhelm Molterer gemeinsam für den Fall der Werbeabgabe ausgesprochen haben. Aber ehrlich gesagt, wurde die Wirtschaft ja schon des öfteren von der Politik enttäuscht…..