Fr 2 Jun 2006
Gibt es den idealen Newsletter?
Geschrieben von ijb in Kategorie Tatort Unternehmen , Tatort Internet , Marketing , Kommunikation , Verkauf , BusinessBlog Carneval , Kundenaquise (edit this)
Welche Datengrösse darf ein Newsletter haben,
um noch als angenehm empfunden zu werden?
Eine schwierige Frage, da Empfinden ja immer sehr subjektiv ist. Und doch gibt es ein paar einfache Richtlinien, die es zu beachten gilt.
pressetext..at schreibt in dieser Aussendung
Viele deutschsprachige Newsletter sind aufwändig gestaltet, was eine riesige Datenmenge mit sich bringt. Eine Studie des Beratungsunternehmen Absolit hat nun festgestellt, dass jeder dritte Newsletter zu groß ist. Die Analysten untersuchten 40.421 E-Mail-Serienbriefe, die im Archiv deutschsprachiger Newsletter verzeichnet sind. Dabei stellten sie fest, dass allein 29 Prozent der HTML-Newsletter über 100 Kilobyte groß sind. Der Spitzenreiter brachte gar 1,3 Megabyte auf die “virtuelle Waage”.
Am häufigsten war der Fehler, dass man vor lauter Freude über die Gestaltungsmöglichkeiten von HTML-Mails und der Möglichkeit, pdf’s anzuhängen, folgende wichtige Punkte übersehen hat:
- die Datengrösse des Newsletters wird unnötig aufgebläht und bereitet somit seinem Empfänger wenig Freude - ideal wäre eine Gesamtgrösse von etwa 70kb.
- pdf’s anzuhängen (auch wenn sie relativ virensicher sind) sollte man in Newslettern vermeiden - die pdf’s sollten besser auf die Unternehmenswebseite gestellt und vom Newsletter aus nur verlinkt werden
- Bilder direkt einzubinden und somit mitzusenden, ist ebenfalls wenig zielführend - stellen Sie Bilder und Grafiken auf Ihren Webserver und verlinken Sie nur aus dem Newsletter dorthin. Damit geben Sie dem Leser die Möglichkeit, diese wegzulassen. Hier ist ausserdem ein aussagekrägtiger “Alt-Text” nützlich!
- Fremdwerbung in Ihrem eigenen Newsletter hat nur bedingt Berechtigung. Verzichten Sie am besten völlig darauf.
Der beste Newsletter für Ihre Kunden ist nicht nur schlank von der Datenmenge her, sondern auch knapp und informativ gehalten. Mit wenigen Worten mehr auszusagen, echte Neuigkeiten zu transportieren und vor allem Ihre Leser damit auf Ihre Webseiten zu bringen - das sollte Sinn und Zweck sein.
November 7th, 2006 at 17:11 e
Mein persönlicher Favorit bei den ärgerlichen E-mail-Newsletter: der Newsletter, den man nicht mehr los wird. So wie bei der Tageszeitung “Der Standard” sollte es für Newsletter ein Soft-Storno geben. Und eine temporäre Pause während Urlaub, Dienstreise etc. Geschickte Gestalter machen das - diese Newsletter liest man gerne lange. Die anderen setzt man irgendwann auf die Blacklist.
November 12th, 2006 at 17:11 e
Index Thema Akquise und Kundengewinnung des ersten Business-Blog-Karneval
Ich habe mir einmal die Mühe gemacht, eine Auflistung alle Beiträge zum ersten deutschsprachigen Business-Blog-Karneval zu erstellen. Den Index Akquise und Kundengewinnung - der Fundus für Unternehmen im Punkto Kunden gewinnen.
Oktober 29th, 2008 at 01:10 e
Alles wichtig, alles richtig. Ich persönlich denke, dass der eMail Newsletter zunächst wieder einmal etwas mehr Luft bzw. Ruhe zum Atmen braucht, um seinen Glaubhaftigkeit und Ehrwürdigkeit zurück zu gewinnen.
Damit meine ich, viel zu viele Newsletter Abonnenten sind genervt von den wöchentlichen oder monatlichen Textlavinen die Ihren eMail Briefkasten voll-spammen.
Daher sei in Sachen Häufigkeit des relevanten eMail Newsletter Versandes zu merken: So wenig wie möglich - so oft wie nötig! … und nur mit wirklich dem Newsletter Empfänger Nutzen spendenden Inhalten.
In diesem Sinne, viel Spaß beim Newsletter Texten und Gestalten!
Andreas Herrmann, Hamburg