Di 9 Jan 2007
Feng Shui im Büroalltag
Geschrieben von ijb in Kategorie Tatort Unternehmen , Tatort Gesundheit , Organisation , Tatort Geld (edit this)Nach dem ersten Arbeitstag in meinem nagelneuen Büro fühle ich mich rundum wohl. Und das, obwohl es nach zwei Wochen Urlaub doch einigermassen gewirbelt hat. Klar - alles ist neu, sauber, aufgeräumt. Wie lange wohl? Aaaaber - da ist noch was verändert…..
Da ich das Glück hatte, auf nichts Rücksicht nehmen zu müssen ausser auf die Bauart des Raumes, und eben alles neu gemacht wurde, konnte ich als Feng Shui Laie doch ein paar Tipps einer guten Bekannten beherzigen. Christa hatte mir schon vor einigen Wochen ein paar Dinge klar gemacht, die ich auf jeden Fall beherzigen sollte. Ehrlich gesagt, fiel mir das nicht einmal schwer. Denn es kommt nicht darauf an, möglichst teure Möbel zu kaufen. Sondern es kommt lediglich darauf an, die richtigen Dinge in den richtigen Farben am richtigen Ort zu verwenden. Und das ist mir zum Grossteil recht gut gelungen. Ich freu mich schon auf ihren ersten Besuch bei mir….
Den Begriff Feng Shui - gesprochen Fung Swei oder Fung Shoi - prägten vor rund 5000 Jahren taoistische Meister in den Bergen Chinas. Die Bezeichnung beinhaltet die beiden chinesischen Schriftzeichen für Wind (Feng) und Wasser (Shui). Wind symbolisiert Raum, Luft und Licht. Wasser steht für Wasserläufe, Bergformationen und alles, was sich auf der Erde befindet. Die wichtigste Botschaft des Feng Shui besagt denn auch: Ändere etwas in deinem Umfeld, und du änderst dich selbst. Die Philosophie beruht darauf, dass gesunde Energie sich rings um uns in harmonischen Wellen durch den Raum bewegt. Diese kommt zur Tür eines Raumes herein, verschwindet aber wieder, falls sie nicht aufgehalten wird, auf direktem Weg durch das nächstgelegene Fenster. Unsinn? Obwohl ich als Zahlenmensch nur glaube, was ich berechnen kann, muss ich doch zugeben - mein Gefühl gestern beim Arbeiten bewies doch, dass da etwas grundsätzlich anders ist als vorher.
Hier aber nun die Tipps, die ich umsetzen konnte:
- Keine stagnierende Energie:
Öffnen Sie Fenster und Türen Ihres Büros, um einen ungestörten Energiefluss zu ermöglichen. Achten Sie darauf, dass Sie eine Pflanze zwischen Tür und Fenster platzieren, damit das Chi - die Energie - nicht verloren geht.
Das fiel mir besonders leicht, denn ich wollte eine grosse Hydrokultur im Raum. Und der einzige Platz, der auch von meiner Freundin, die bei Bellaflora arbeitet, als der richtige für die Pflanzen ausgesucht wurde, der liegt genau zwischen Tür und Fenster. - Tür im Nacken:
Setzen Sie sich niemals mit dem Rücken zur Tür, sonst werden Sie leicht Opfer von Betrug und Intrigen. Auf Glück im Beruf warten Sie so vergeblich.
Das war nicht so leicht zu lösen. Also auf keinen Fall mit dem Rücken zur Tür. Aber wohin dann? Ich nahm einen fahrbaren Sessel im leeren Raum und probierte einfach aus, wo ich mich am wohlsten fühlte. Mein Bauch hat das Machtwort gesprochen. - Wasser nach vorn, Berge nach hinten:
Hängen Sie niemals ein Bild mit Wassermotiv hinter sich auf: Wasser im Rücken symbolisiert verpasste Gelegenheiten. Bilder von Bergen und grossen Gebäuden sollten nie vor einem hängen, sonst konfrontiert man den Berg symbolisch: Den Plänen stehen Hindernisse im Weg. Berge im Hintergrund verstärken die schützende Energie. Versuchen Sie es mit dem Mount Everest.
Also da bin ich noch völlig offen - denn es hängen noch gar keine Bilder im Büro. Aber ehrlich gesagt - der Mount Everst muss es nicht unbedingt sein. - Reine Arbeitsfläche:
Die Fläche direkt vor Ihnen auf dem Schreibtisch sollten Sie stets frei von Akten, Gegenständen oder Symbolen halten. Alles, was hier steht, blockiert Ihr Glück symbolisch.
Das habe ich beim Kauf der Möbel bereits beherzigt und auf viele Laden und Staufächer geachtet. Ich habe auch den festen Vorsatz, täglich abends Razzia zu machen und die Arbeitsfläche für den nächsten Tag wieder frei zu räumen. - Keine gegenüberliegenden Sitzplätze:
Wenn sich Kollegen bei der Arbeit direkt gegenüber sitzen, wird die Büroatmosphäre oft unerträglich feindselig. Die einzelnen Arbeitsplätze sollten also möglichst nicht in unmittelbarer Konfrontation angeordnet sein.
Das betrifft mich zwar nur indirekt, weil ich ja keine Arbeitskollegen habe. Aber ich habe darauf geachtet beim Einrichten des Klientensitzplatzes. Wenn wir in einem Gespräch beisammen sitzen, sind wir uns entweder schräg gegenüber oder in einem 90° Winkel. - Yin-Yang-Balance im Büro:
Die aufnehmende Yin-Energie ist kühl und passiv, die kreative Yang-Energie hell und aktiv. Vom typischen “Computergrau” dominierte Arbeitsräume benötigen einige ausgleichenden Yang-Energien durch Pflanzen oder bunte Dekorationsgegenstände.
Das hat ganz unbewusst geklappt. Ich habe einfach auf ein harmonisches Zusammenspiel geachtet und wollte trotzdem ein wenig Büronüchternheit haben. Das Ergebnis ist warme Buche mit Kanten, Beschlägen und diversen Utensilien wie Lampe oder Uhr aus mattiertem Chrom oder Schwarz, kombiniert mit Orange beim Sessel und den Vorhängen sowie lindgrün an zwei Wänden des Raums - die mit dem Fenster und die mit der Tür. - Keine Kakteen:
Stellen Sie auf Tischen oder Fensterbänken im Büro keine Kaktuspflanzen auf. Ihre Stacheln leiten schädliche “schneidende” Energie weiter und können Ihnen schaden.
Das fand ich anfangs schade, weil ich Kakteen mag und die ganz gerne reingestellt hätte. Aber ich konnte leicht darauf verzichten.
Momentan habe ich keine Möglichkeit, ein Foto zu machen. Aber sobald es geht, kommt eins auch hier her. Möchte doch meine neue Umwelt ein wenig herzeigen.
Januar 9th, 2007 at 08:01 e
Ui das klingt ja toll. Christa hat unsere Wohnung auch “auf den Kopf” gestellt und es hat sich einiges geändert. Im Büro müsste ich etwas konsequenter sein - vor allem mit dem Schreibtischzusammenräumen. Naja ist ja noch nicht zu spät für Neujahrsvorsätze.
Viel Spaß weiterhin beim Arbeiten - und bzgl. Fotos - ich komme gerne mit meiner Kamera vorbei.
Birgit