Der Businessplan nämlich. Heute unverzichtbarer Bestandteil einer Gründungsidee. Wenn Sie sich selbständig machen, brauchen Sie auch ein Bankkonto für Ihr Unternehmen. Und das bekommen Sie in der Regel erst, wenn Sie auch der Bank Ihren Businessplan vorgelegt haben und dieser für gut befunden wurde. Aber ein Businessplan dient in erster Linie Ihrer eigenen Sicherheit. Sie werden gezwungen, sich detailliert Gedanken über Ihr Unternehmen zu machen.

Es gibt eine Menge Anleitungen dazu (auch ich habe schon einige Male darüber geschrieben) und doch taucht in der Praxis immer wieder die Frage auf:

“Welche Zahlen soll ich da bloss eingeben? Ich habe doch keine Kristallkugel!”

Damit landen wir bei einer Plankostenrechnung. Und glauben Sie mir: das sind keine Zahlen aus der Kristallkugel auf Grund von hellseherischen Fähigkeiten, sondern Zahlen, die - wenn sie seriös ermittelt wurden - auch tatsächlich halten.

Beleuchten wir die einzelnen Themen eines Businessplans:

  • Unternehmensvision
  • Markteinschätzung
  • Betriebswirtschaftlicher Kernbereiche
  • Kundennutzen
  • Zukunftsprognosen

In den nächsten Tagen folgen diese einzelnen Bereiche detailliert. Ich werde versuchen, Ihnen Tipps für die Ermittlung Ihrer Zahlen und Fakten an die Hand zu geben.

Mit Hilfe eines Businessplans werden die unternehmerischen Risiken erheblich verringert. Der Geschäftsplan gibt den zukünftigen Weg exakt vor und dient so als Steuerelement. Das Unternehmenskonzept dient der Orientierung, da dort wichtige Eckpunkte der unternehmerischen Tätigkeit festgehalten sind. Problemfälle lassen sich so schnell lösen. Der Businessplan ist außerdem eine aussagekräftige Unterlage zur Präsentation von neuen Geschäftsideen. Auch bei eventuellem Kapitalbedarf ist es so möglich, schnell Frage zu beantworten.

Vor allem haben Sie damit DAS Instrument an der Hand, mit dem Sie zumindest jedes Quartal den erreichten Ist-Zustand vergleichen können. Und somit eine gute Kontrolle haben, ob Ihr Konzept auch in der Praxis funktioniert.