So 22 Apr 2007
digitale Bezahlsysteme - was wird wirklich benutzt?
Geschrieben von ijb in Kategorie Tatort Unternehmen , Tatort Internet , Rechnungswesen , Organisation , Verkauf , Tatort Geld (edit this)eCommerce ist im Vormarsch. Online Einkaufen ist praktisch und wird immer mehr angenommen. Aber wie werden die Zahlungen dabei abgewickelt.? Die Deutsche Bank hat eine Studie dazu in Auftrag gegeben und dabei interessante Fakten entdeckt.
Klassische Bezahlsysteme wie Vorauskasse, Rechnung und Kreditkarte dominieren weiterhin den Online-Handel. Innovative digitale Zahlsysteme haben sich dagegen noch kaum durchgesetzt, sie entsprechen oft nicht den Anforderungen von Online-Händlern und -Kunden. Auch wenn neue Bezahlsysteme immer wieder auf den Markt drängen, habe sich der Online-Handel heute mit etablierten klassischen Bezahlsystemen arrangiert.
Demnach sind die führenden Bezahlmethoden im Online-Handel derzeit weiterhin Vorauskasse (von 85 Prozent der Händler angeboten), Rechnung (55 Prozent) und Nachnahme (52 Prozent). Die Kreditkarte folgt am vierten Platz, erst danach scheint das Online-Bezahlsystem PayPal auf.
Wichtig ist dem Kunden dabei, dass er sich halbwegs sicher fühlt und die Abwicklung möglichst auf wenige Klicks eingeschränkt ist. Werden allzu viele persönliche Daten abgefragt oder ist die Abwicklung der Zahlung undurchsichtig und verwirrend, bleibt die Ware meist im Online-Shop liegen und der Kunde geht ohne Kaufabschluss.
[Quelle: www.pressetext.at]
April 23rd, 2007 at 11:04 e
Vorkasse ist natürlich auch vom Vertrauen abhängig. Sehr gut finde ich das Lastschriftverfahren, weil ich die Summe innerhalb vonn 6 Wochen zurückfordern kann, falls es Probleme gibt und ich z. B. nicht beliefert werde. Ansonsten finde ich Kauf auf Kreditkarte oder Rechnung gut. Paypal werde ich nie wieder in meinem Leben nutzen. Ich würde mir aber ein gutes Mikropayment-Verfahren wünschen.
April 25th, 2007 at 08:04 e
ja, monika, das mit dem mikro-payment ist mehr als wünschenswert. ich hab seit vielen jahren paybox (zahl’s mit dem handy) - das gibts leider in deutschland nicht mehr, aber in österreich noch. damit kann ich z.b. auch unsere neuen zigarettenautomaten füttern. ist einfach, wird nur leider noch bei viel zu wenig akzeptanzstellen eingesetzt. was vemrutlich bei den meistens anwendungen in diesem bereich das grundproblem ist - je weniger nutzer, desto teurer. je teurer, desto unbrauchbarer für mikro-payment.