Tagesgeschehen


Leider ist momentan die Zeit absolute Mangelware bei mir. Man merkt es wohl - der Blog wird kaum mehr aktualisiert. Sorry dafür.

Was tut sich alles hinter den Kulissen, das mir das Bloggen so schwer macht:

  • die Baustelle:
    Endlich habe ich “meinen” Traum realisiert. Mit einer Freundin, mit Birgit Ebner bin ich grade dabei, das Projekt, an dem ich schon drei Jahre arbeite, in die Tat umzusetzen. Wir haben 180 m² Bürofläche gemietet, bauen diese gerade um in handliche Büros und gründen über unseren gemeinsamen Verein SELFworxx.net nicht nur ein Ausbildungszentrum für Unternehmer und unternehmerisch denkende Menschen, sondern auch gleichzeitig ein Shared Service Center.
    Was das genau wird - darüber werde ich später noch berichten.
    Da wir selbst mit Hand anlegen, stehen wir auch tagelang auf der Baustelle. Und damit bleibt im Büro natürlich die laufende Arbeit liegen.
  • Finanzamttermine:
    Um diese Jahreszeit beginnt bei mir im “normalen” Geschäftsbetrieb, der Wirtschaftsberatung, die Hochsaison. Ab 5.2.2008 können die ersten Steuererklärungen abgegeben werden. Und ich bekomme beinahe täglich Unterlagen, Ordner, Belege…….. die verarbeitet und aufbereitet werden wollen.
  • ein neues Notebook:
    Seit fast fünf Jahren habe ich nun auf meinem treuen “alten” Notebook gearbeitet. Verlässlich war es immer, langsam aber gibt die Hardware doch zu, dass sie nicht mehr ganz taufrisch ist. Daher vor zwei Wochen der Umstieg auf ein Neues. Dass auch das wiede rzusätzliche Arbeit ist, bis alles wieder so installiert und eingestellt ist, dass der Normalbetrieb gewährleistet ist - das wisst Ihr sicherlich sehr gut.
  • die Sache mit Xing:
    Auf dieser Businessplattform habe ich mich in den letzten Jahren (es werden fünf im März) langsam aber sicher gut etabliert. Viele Kontakte geschlossen, die mir beruflich helfen können. Aber auch einige sehr gute Freundschaften gefunden. Nun beginnt sich diese Businessplattform in ein 08/15-Gebilde aus der Web2.0 Generation zu entwickeln. Auch hier wird es Zeit, den Abschied vorzubereiten, eigenes zu schaffen - die Kontakte mitzunehmen und der bald sehr “offenen” Plattform den Rücken zu kehren.

Das sind mal die Hauptfaktoren, die mich derzeit in Atem halten. Dass daneben noch aktuell der Bidlungsweg meines jüngsten Sprösslings festgelegt werden muss (Schulen besichtigen, Berufschancen ausloten etc.), mein Ältester bald mit dem Zivildienst fertig ist (im März) und dann eine eigene Wohnung braucht und einen Job, meine Mutter wochenlang wegen einer Knieoperation auf Krücken ging und zusätzlich Hilfe brauchte…. es gäbe noch einiges zu schreiben.

Das alles hält mich momentan davon ab, hier wie gewohnt meine Beiträge zu schreiben. Google wird sich rächen, ich weiss. Auch meine Leser, ja genau - Ihr!, werdet nicht mehr täglich vorbeischauen. Klar - würde ich ja auch so machen.

Und doch kann ich es nicht ändern. Mein neuerlicher Antrag, die Tageszeit von 24 auf 36 Stunden zu verlängern, wurde erneut abgewiesen….

Aber ich schaffe auch das und in zwei/drei Monaten lachen wir vermutlich gemeinsam über diese turbulente Zeit….

Wenn das Volk den Aufstand probte, war es schon immer von Bedeutung, aus welchen Schichten sich das Volk zusammen setzte. Daher finde ich es nicht ganz korrekt, wenn immer wieder die vergangenen Probleme bei StudiVZ oder auch bei Facebook mit den derzeitigen Ereignissen bei Xing verglichen werden.

Aber vorher ein paar statistische Zahlen - die zumindest für mich recht beeindruckend sind:

Das erste Posting auf Xing zum Thema “ungefragte und unpassende Werbung mitten in den persönlichen Profilen der Mitglieder” wurde gestartet am 31.12.2007 und erreicht bis zu seiner Schliessung durch die Moderation am 3.1.2007 stolze 92.887 Abrufe bei 1.692 Postings.

Das Statement von Lars Hinrichs, dem Gründer von Xing (übrigens das einzige bisher offen in der Gruppe) wurde am 3.1.2008 gestartet und erreichte bis heute 8.1.2008, morgens bereits 121.220 Abrufe bei “nur” 1.227 Posts. Von den kleineren Threads zum Thema, die immer wieder gestartet und kurz darauf den den Xing-Moderatoren geschlossen wurden, will ich gar nicht erst reden.

Aber nun zurück zum Eingangsthema:
Wer sind die Nutzer von Xing? Was unterscheidet sie so grundlegend von den Nutzern anderer Plattformen?
Der Kern der Xing-Nutzer auf Grund der Ausrichtung der Plattform seit Gründung sind Unternehmer. Selbständige mit kleineren und grösseren Unternehmen. Aber auch führende Köpfe aus der Wirtschaft und nicht ganz unwichtige Köpfe aus der Medienlandschaft.

So erschien heute Nacht z.B. von einem der Xing-Nutzer, der Autor für das grösste deutsche Finanzportal ist, ein Artikel zu den aktuellen Geschehnissen, der seit Mitternacht nun die Startseite auf www.ftd.de ziert: “Kniefall vor dem Network-Nutzer”

Ohne genaue Zahlen zu kennen, wage ich nun zu behaupten, dass zumindest ein Drittel der Xing-Nutzer Menschen sind, die über eine gute Position in grossen Netzwerken verfügen und dementsprechend auch Macht ausüben können, wenn nötig. Auf solches Potential zurück greifen zu können, wage ich den Nutzern anderer Plattformen wie StudiVZ oder Facebook (die immer wieder in Zusammenhang mit Xing erwähnt und verglichen werden) abzusprechen.

Abgesehen von den rechtlichen Bedenken zum Datenschutz, die lautstark aus der Ecke der Professionisten des Inetrnetlaw kommen, bleibt also für mich auch der grundlegende Unterschied der: Einem Studenten, einer Privatperson generell, mag es unwichtig sein, ob und welche Werbung in seinem direkten Profil ungewollt plaziert wird. Einem Geschäftsmann ist es das ganz sicher nicht!

Besteht die Möglichkeit, dass verschiedene Dinge schief laufen können, dann läuft genau das schief, was den meisten Schaden anrichten wird
Edward A. Murphy Jr. (geb. 1917)

Hier nochmals zum Nachlesen der Link auf mein ersten Beitrag zu diesem sehr brisanten Thema.

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Man nehme 12 Monate,
putze sie sauber von Neid, Bitterkeit, Geiz, Pedanterie
und zerlege sie in 30 oder 31 Teile,
so daß der Vorrat für ein Jahr reicht.

Jeder Tag wird einzeln angerichtet
aus 1 Teil Arbeit und 2 Teilen Frohsinn und Humor.
Man füge 3 gehäufte Eßlöffel Optimismus hinzu,
1 Teelöffel Toleranz,
1 Körnchen Ironie und
1 Prise Takt.

Dann wird die Masse mit sehr viel Liebe übergossen.
Das fertige Gericht schmücke man
mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten und
serviere es täglich mit Heiterkeit.

Wir feiern heute den Jahresausklang, genannt Silvester, weil ein Papst, der im 4. Jahrhundert lebte, so hieß und noch heute der Tagesheilige ist.
Um zu feiern muss man das natürlich nicht wissen. Vielmehr ist es für uns von Bedeutung, dass wir ein weiteres Jahr mit Höhen und Tiefen, mit Erfolgen und Enttäuschungen hinter uns gebracht haben.

Eine Bilanz für alle zu ziehen ist sicherlich nicht möglich. Das muss jeder für sich selbst tun.

Aber für das kommende Jahr habe ich 5 Wünsche, die sicherlich jedem willkommen sind:

      1. Gesundheit in einer Weise, die Ärzte und Apotheker gerade noch überleben lässt.
      2. Jeden Tag viel Freude und wenig Ärger - denn ganz ohne Ärger geht es ja doch nicht.
      3. Wenn uns danach ist, zuhörende und ggfs. zupackende Freunde, Nachbarn, Kollegen und Verwandte
      4. Die Fähigkeit, Chancen zu nutzen, die das Gute, das Wahre und Besondere fördern.

Bis Mitternacht ist es noch eine Weile. Bis dann sind die Flaschen leerer und wir voller.

Und wenn ihr noch alles mitbekommen habt, dann habt ihr sicherlich den 5. Wunsch vermisst. Hier ist er:

Da das neue Jahr ganz sicher kommen wird, so wie es noch jedes Jahr kam,
wünsche ich uns allen,
dass wir gut rein-, gut durch- und bestens wieder rauskommen.

Weihnachten ist…..
wenn aus Nacht Tag wird,
aus Enttäuschung Zuversicht
und aus Trauer Freude.

Weihnachten ist…..
wenn aus Warten Erfüllung wird,
aus Kälte Wärme
und aus Streit Versöhnung.

Weihnachten ist…..
wenn aus Einsamkeit Gemeinschaft wird,
aus Krankheit Heilung
und aus Mühsal Lohn.

Weihnachten ist…..
wenn aus Hass Liebe wird,
aus Verzweiflung Hoffnung
und aus Ungewissheit Gewissheit.

(Autor: Hans Dieter Mairingen)

Just an dem Tag, an dem Google Gründer Larry Page seine Freundin heiratet, geht bei Google selbst das Licht aus….

Licht aus auch bei Google

Grund dafür ist die Aktion „Licht aus“ als Startsignal für ambitionierte heimische Klimapolitik. Umweltschutz-Organisationen, darunter Greenpeace, haben an die Bürger in der Schweiz, Österreich und Deutschland appelliert, am 8. 12, anlässlich des “Weltklimatages”, um 20.00 Uhr, für 5 Min. das Licht auszuschalten.

Details dazu und die offizielle Pressemeldung von Greenpeace finden Sie hier =>

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