Motivation


Auf die Aus- und Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter sollten Sie Wert legen. Und auch einen finanziellen Teil dazu beitragen. Schliesslich nützt eine bessere Qualifizierung ja auch Ihrem Unternehmen. Aber Achtung! Was wenn der Mitarbeiter Ihr Unternehmen kurz nach der Ausbildung verlässt?

Wer die Ausbildungskosten trägt und zu welchem Bedingungen sie vom Unternehmen getragen werden, sollte vor Beginn der Ausbildung genau festgelegt werden. Schliesslich legt kein Unternehmen Wert darauf, die Mitarbeiter zwar besser auszubilden, dann aber von dem besseren KnowHow nicht mehr zu profitieren, weil der Mitarbeiter das Unternehmen verlässt und bei einem anderen Unetrnehmen sein vermehrtes Wissen einsetzt.

Wenn Sie sich die Ausbildungskosten im Fall der Beendigung eines Dienstverhältnisses zurückholen wollen, sind folgende Punkte zu beachten:

  • Die Vereinbarung muss schriftlich getroffen werden.
  • Nur tatsächlich aufgewendeten Ausbildungskosten sind rückforderbar - also externe Weiterbildung. Betriebsinterne Einschulungskosten können vom Arbeitnehmer nicht zurückgefordert werden. Rechnungen und Zahlungsbelege müssen also vorhanden sein.
  • Der Mitarbeiter darf in der Vereinbarung für nicht mehr als fünf Jahre nach Ende der Ausbildung zur Rückzahlung verpflichtet werden. Selbst fünf Jahre können zu lange sein. Vor allem, wenn es sich um eine Ausbildung handelt, die nur geringe Einkommensverbesserungen bringt oder auf Grund des schnellen technologischen Wandels sehr bald nicht mehr nutzbar ist.
  • Die Höhe der Rückerstattungsverpflichtung muss, berechnet vom Zeitpunkt der Beendigung der Ausbildung bis zum Ende der vereinbarten Bindungsdauer, entsprechend der Dauer des Arbeitsverhältnisses degressiv gestaltet sein (etwa durch Verringerung um 1/36 der Restschuld pro Monat).

Der Dienstgeber darf nicht in jedem Fall der Beendigung die Ausbildungskosten rückfordern. Der Rückersatz ist jedenfalls ausgeschlossen, wenn der Dienstnehmer keinen Einfluss auf die Beendigung hatte – also bei Dienstgeberkündigung oder unbegründeter Entlassung.

1.Business Blog KarnevalDie meisten Unternehmen konzentrieren sich immer noch beinahe ausschliesslich darauf, neue Kunden zu finden. Dabei wäre es wesentlich sinnvoller, die bestehenden zu halten - und so viel einfacher….

Konzentrieren Sie sich auf Ihre “alten” Kunden

Nein, nicht nur auf die “best agers”, wie die Senioren heute elegant genannt werden. Sondern auf Ihren bestehenden Kundenstock.

Immer neue Kunden akquirieren bedeutet einen großen Aufwand, denn laufend müssen Sie sich und Ihre Dienstleistungen neu verkaufen und oft mühsam neues Vertrauen aufbauen. Auch der Ertrag muss mit mehr Kunden nicht automatisch steigen, denn durch Ihr Tempo versäumen Sie vielleicht gewinnbringende Möglichkeiten oder verlieren den Kontakt zu potentiellen Kunden, derzeitigen Interessenten, die mittlerweile kaufen könnten oder wollen.

Konzentrieren Sie sich auf Ihre bestehenden Kunden/Kontakte!

Sie kennen Sie bereits und vertrauen Ihnen. Ihre persönliche Situation (finanziell und familiär) ändert sich laufend und hier benötigen sie Beistand. Auch lernen Ihre Kunden laufend neue Personen kennen und können so Ihr bester „PR-Mitarbeiter“ sein. Dafür brauchen Sie aber Zeit und Energie, um sich auf diese Kundengruppe zu konzentrieren und laufend darüber nachzudenken, wie Sie diesen Menschen einen messbaren Nutzen bieten können.


Wie bleiben Sie dauerhaft in Erinnerung?

Zum Beispiel ein bis zwei Mal pro Jahr eine Kundenveranstaltung (Angebot: kostenfreier Kundenevent), so haben Sie davor und danach mehrfach Gelegenheit mit Ihren Kunden in Kontakt zu treten und diese zu motivieren, auch Bekannte und Freunde dazu einzuladen.

Oder Sie benutzen eine beliebte und erfolgreiche Technik: Das „Ein-Minuten-Telefonat“. Meist werden Kunden nur kontaktiert, wenn man etwas von ihnen benötigt oder man ihnen etwas verkaufen möchte – umso unschlagbarer ist diese Technik, denn sie bringt auch für Sie oft unerwartete Ergebnisse!

Rufen Sie Ihre Kunden an - nur um zu fragen, ob alles passt. Ob die Geschäfte laufen. Ob das persönliche Umfeld stimmt. Je nachdem, was und wieviel Sie von Ihrem Kunden wissen. Nur ein paar private Worte. Gerade als kleines Unternehmen sollte die menschliche Komponente stark im Vordergrund stehen.

[Artikel im Rahmen des 1.BusinessBlog Carnevals - hier der Permalink zum Eröffnungsbeitrag]

Beratung ist, wie viele andere Berufe, die sich heute entwickeln, eine Profession. Prägendes Kennzeichen aller Professionen (z.B. Medizinerinnen, Psychologinnen) ist die Verpflichtung zu einem hohen beruflichen Ethos, das sich an allgemeinen Werten und Normen orientiert. Diese Verpflichtung ist notwendig, da diese Professionen ein Stück Macht über den oder die anderen mit sich bringen. Das ist auch in der Beratung der Fall und es gilt, diese Macht nicht auszunützen sondern immer darauf zu achten, dass das Wohl der Klienten im Mittelpunkt des Interesses steht.

Das hört sich recht nett an und ist im Grunde auch meine Art, zu arbeiten. Aber ich bin nicht blind. Ich sehe sehr wohl, was am Markt tatsächlich geschieht.

Nehmen wir den Finanzdienstleister, der in erster Linie die Höhe der Provision bei seinen Produkten sieht und nicht den sinnvollen Einsatz als Investment bei seinen Kunden. Banken und deren Mitarbeiter schliesse ich da gar nicht aus - ganz im Gegenteil….

Nehmen wir den Steuerberater, der in erster Linie an hohen Honroarrechnungen interessiert ist und daher schnell mal ans Umgründen denkt mit dem Argument “Steuern zu sparen”. Dabei aber verschweigt, dass die Gesamtkosten der Umgründung diese Einsparungen wieder zunichte machen.

Dann wäre da noch der Versicherungsberater, der von einer der Gesellschaften, deren Produkte er vermittelt, höhere dauernde Provisionen erhält als von den anderen. Und daher diese Produkte bevorzugt verkauft.

Ach ja, und der Buchhalter, der Ihnen mehr an Buchhaltung aufzwingt als der Gesetzgeber für nötig erachtet. Weil er nämlich mehr daran verdient, Ihnen als grundsätzlichem Einnahmen/Ausgaben-Rechner doch eine doppelte Buchhaltung zu führen.

Und natürlich auch der Unternehmensberater, der Ihnen viel von Kennzahlen vorschwärmt und es bei Ihnen für verpflichtend hält, einige davon einzuführen. Obwohl Sie daraus vielleicht gar nichts Brauchbares ableiten können. Aber die (Honorar)Uhr tickt halt auch da….

Last but not least der IT-Berater, der für Sie gerade das Beste als gut genug erachtet und auch bei Ihrer Webseite zum Overdressing neigt. Warum wohl?

Es gäbe noch viele Beispiele dafür. Eins haben alle gemeinsam:

Der Berater interessiert sich in erster Linie für das Beratungsprodukt, das er gerade verkaufen will. Und natürlich für die Rechnung, die er dafür stellen kann. Was Sie auf lange Sicht davon haben, ist erst in zweiter Linie massgebend.

Wie wäre es, wenn Sie uneingeschränktes Vertrauen zu Ihrem Berater haben könnten?
Wenn Sie genau wüssten, dass er auch mal einen Weg aufzeigt, der Sie fast nichts kostet (ihm also momentan kein Geld bringt), aber dafür genau die richtige Lösung für Sie ist?
Wenn wirklich der Kundennutzen im Vordergrund stünde? Gepredigt wird das ja heute überall, aber leider nicht beherzigt.

… schöne neue Welt …… ;-)

Sicher hat man auch Sie schon einmal nach Ihrem Ziel gefragt, danach, was Sie erreichen wollen. Sehr oft ist auch das Definieren der Ziele nicht das wahre Problem, aber die konkrete Umsetzung wird zur eigentlichen Herausforderung. Lassen Sie uns daher zuerst definieren, was Ziele überhaupt sind.

Was ist ein Ziel?

Ein Ziel ist eine konkrete Beschreibung eines gewünschten Zustandes zu einem festgelegten künftigen Zeitpunkt. Der Schriftsteller Michel de Montaigne schrieb einst:

Wer nach keinem bestimmten Hafen steuert, dem ist kein Wind günstig.

Das bedeutet, dass uns Ziele insbesondere dabei helfen, die Orientierung für unser Leben zu finden. Ziele schaffen desweiteren auch die notwendige Transparenz, ob unser Handeln uns in die gewünschte Richtung bringt, oder ob wir richtungslos agieren. Ziele geben uns vor allem die Motivation um überhaupt in Bewegung zu kommen. Oft kommt es vor, dass Menschen sich nicht festlegen wollen. Dies ist aber unbedingt nötig, um die Richtung, das Ziel überhaupt definieren zu können.

Welche Gründe gibt es, warum sich Menschen hierbei schwer tun?

Ein Grund mag darin liegen, dass Menschen ihr Tun mehr lieben, als das Ergebnis, des Tun`s. Diese Menschen sind stark prozessorientiert.

Welche möglichen Lösungsansätze bieten sich an, um diverse Widerstände abzubauen?

Geben Sie sich selbst und anderen mehr Flexibilität. Wenn Sie selbst zu starr agieren, schaffen Sie keinen Raum für Kreativität. In einem vorgegebenen Zielrahmen, der nicht zu starr ausgelegt ist, müssen Sie sich bewegen können. Ein weiterer positiver Ansatz hierzu ist, dass Sie sich und den anderen Wertschätzung gegenüber dem prozessorientierten Verhalten zubilligen. Wenn Sie mit Augenmass agieren, werden Sie mehr Verständnis bekommen, als Sie denken.

Sehr oft werden Ziele als „kalt“ bezeichnet.

Wenn ein Ziel erreicht ist, ist es starr, ohne Dynamik, es liegt hinter uns. Deshalb ist es wichtig, sich immer neue Ziele zu stecken. In Wort und Bedeutung “Ziel” steckt auch die Möglichkeit, scheitern zu können. Das ist an sich kein Drama. Manche Menschen haben aber die Befürchtung, dass die Wärme (Menschlichkeit) verloren geht, dass sie zu reinen Zielerreichungsmaschinen verkommen. Das muss nicht sein. Diverse Veränderungen im Markt können der Anlass sein, Ziele zu hinterfragen und auf deren Umsetzungsmöglichkeiten zu untersuchen.

Helfen wird Ihnen hierbei, wenn Sie die Ziele auf ein mögliches, realistisches Szenario hin überprüfen. Sehr hilfreich ist es, wenn Sie sich selbst oder Ihren Mitarbeitern Unterstützung bei der Umsetzung zukommen lassen. Oftmals haben Menschen das Gefühl allein gelassen zu werden, ohne Hilfestellung und Unterstützung.

Insbesondere müssen Sie darauf achten, dass Ihre Ziele auf Akzeptanz stoßen. Nur wenn Ziele von Ihnen und Ihren Mitarbeitern getragen werden können, haben diese eine Chance auf Realisierung. Jeder in Ihrem Team muss die gemeinsamen Ziele kennen. Wie bei einem Hundegespann, wo alle in die gleiche Richtung ziehen um ans Ziel zu kommen. Umgekehrt regiert das Chaos - wie beim Tauziehen, wenn jeder in eine andere Richtung zieht!

5 Aspekte von Zielen um eine motivierende Wirkung zu erzielen:

  • Ist das Ziel auch für meine Mitarbeiter klar und eindeutig?
  • Ist das Ziel positiv formuliert?
  • Ist das Ziel realistisch erreichbar?
  • Ist das Ziel von meinen Mitarbeitern alleine und ohne Fremdeinwirkung erreichbar?
  • Ist der Zustand, der nach der Zielerreichung eintreten soll, vorstellbar und nachvollziehbar?
    Das wichtigste:

    Das Ziel muss vorstellbar sein.
    Alles was vorstellbar ist, ist auch machbar.

„Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer.“

Im Idealfall gelingt es Ihnen Sog zu erzeugen. Sog ist immer besser als Druck. Ein wesentlicher Kernsatz in der Zielformulierung lautet:

    WER macht WAS bis WANN mit welchen MESSBAREN ERGEBNIS, um die Ziele zu erreichen?

Ziele müssen ein genau beschreibbares Ergebnis darstellen, das zu einem genau bezeichneten Zeitpunkt erreicht werden soll.

Die Ziele schriftlich zu fixieren, wird oft als formalistische Zeitverschwendung angesehen. In Wirklichkeit basiert dies auf der Angst, die definierten Ziele nicht zu erreichen. Interessanterweise zeigt es sich in der Praxis, dass je höher der Rang, desto schwammiger die Formulierung. Und je niedriger der Rang desto mehr Druck und Kontrolle ausgeübt wird.

Ein weiterer Grund liegt darin: Wir kapitulieren von vornherein.
Ohne klare Zielvorgabe kann keine Erfolgskontrolle durchgeführt werden. Ohne Ziel kein Treffer! Wenn Ziele gesetzt wurden und kein Treffer erzielt wurde, können wir in einen Evaluierungsprozess erheben, was die Ursachen sind?

Wertvolle Fragen im Zielerreichungsprozess:

Was ist noch nicht optimal gelaufen?
Was werden wir beim nächsten mal besser machen?
Wo kann ich persönlich noch besser werden?

Diese Fragen kann nur jemand stellen, der seine Ziele fixiert hat. Bedenken Sie bitte, dass Führen heisst, die Mitarbeiter zu den Zielen begleiten. Wie ein Bergführer der auch die Leute auf den Berg bringt.

Manchmal kann es vorkommen, dass Menschen sich dieser Kontrolle versuchen zu entziehen. Dies geschieht aus Angst vor Kontrolle bzw. dem Glauben noch mehr leisten zu müssen als bisher. Dabei ist ein “noch mehr” nicht relevant – sondern das Richtige zur richtigen Zeit zu tun. Bei dieser Zielkontrolle geht es nicht um Kontrolle, sondern um Zielkalibrierung. Diese „Kontrolle“ ist bei mündigen Menschen auch Motivation:

    “Nur wichtige Dinge werden kontrolliert. Was nicht kontrolliert wird, ist auch nichts wert.”

Vor allem schützt diese Kontrolle vor Misserfolgen. Bitte vergessen Sie nie, dass der Weg das Ziel werden muss. Nur wenn Sie den Weg zum Ziel genauso lieben wie das Ziel selbst, haben Sie eine realistische Chance die Ziele zu erreichen.

Dazu möchte ich wieder an das fantastische Buch von Christoph J.Nitsch erinnern:
“Einfach Meer - was Schiffe und Unternehmen gemeinsam haben”

Förderung für Ein-Personen-UnternehmerInnen:
Bildungskonto des Landes OÖ

Voraussetzungen:

* für Ein-Personen-UnternehmerInnen mit Bildungsniveau maximal Matura (Ausnahme bei über 40-jährigen)
* Arbeitsstätte in OÖ oder Hauptwohnsitz seit mindestens 1 Jahr in OÖ
* berufsbezogene Kurse

50% für unter 40-jährige
Max. Förderbetrag (Summe aller Kurse der Förderperiode 1.7.2004 bis 31.12.2009):

* € 1.460,- bei Kursen mit Abschlussprüfung
* € 730,- bei Kursen ohne Abschlussprüfung

80% für über 40-jährige und für Personen ohne Berufsausbildung

* ab Akademikerniveau nur bei maximal € 1.400,– Nettoeinkommen

Max. Förderbetrag (Summe aller Kurse der Förderperiode 1.7.2004 bis 31.12.2009):

* € 1.830,- bei Kursen mit Abschlussprüfung
* € 1.100,- bei Kursen ohne Abschlussprüfung

Detailinfos beim Land OÖ unter Tel: 0732/7720-14900

Antrag und Richtlinien des Allgemeinen und Speziellen Bildungskontos des Landes OÖ

Antrag und Richtlinien des Bildungskontos des Landes OÖ und anderer Wirtschaftsförderungen

1.Business Blog CarnevalHören Sie überhaupt drauf? Sollten Sie nämlich……

Ohne Emotionen geht im Konsumentengehirn und damit im Marketing nichts. Aber was heißt das konkret für den Kundenkontakt? Hier ein paar Denkanstöße auf dem Weg zur Kundenorientierung. Denn Umfragen zeigen immer wieder, dass der Preis zwar vordergründig das entscheidungskriterium Nr.1 ist, aber bei näherem Eingehen darauf meist doch wieder auf Platz 2 rückt - hinter das Kriterium “sympathisch”.

Wenn Emotionen also das A und O bei (Kauf-)entscheidungen sind, dann sollten Sie für positive Gefühle bei Ihren Kunden sorgen. Denn diese bewegen Menschen dazu, bestimmte Dinge zu tun, oder im negativen Fall, zu lassen. Ergo wird nur das Unternehmen dauerhaft erfolgreich sein, das es versteht, eine positive Stimmung zu erzeugen. Denn wer ein gutes (Bauch-)Gefühl hat, kauft eher. Das rationale Entscheidungskriterium Preis tritt in den Hintergrund.

Konkret heißt das für den Kundenkontakt, dass die notwendige fachlich-sachliche Ausrichtung verknüpft werden muss mit einer emotional orientierten Komponente, denn emotionale „Einsichten“ bleiben nachhaltiger im Gedächtnis des Kunden als rationale. Der Kundenkontakt wird zum Emotionsmanagement.
Je individueller die Ansprache des Kunden, je individueller die Leistung und je unmittelbarer der Kontakt zwischen Unternehmer und Kunde, desto stärker wird die emotionale Verbundenheit beim Konsumenten. In Zeiten, in denen viele Produkte austauschbar sind, können sich Unternehmen durch ihre Menschen differenzieren. Bevor der Kunde eine Sache oder eine Dienstleistung kauft, muss er zunächst den Verkäufer akzeptieren. Deshalb sind soziale Kompetenz und emotionale Intelligenz auch zentrale Erfolgsfaktoren in Kundenkontakt und Verkauf. Sympathie fördert Kaufbereitschaft.

Zukunftsorientierte Unternehmen erkennen den Wert nachhaltiger Kundenloyalität, die durch gezielte emotionale Ansprache entsteht. Ziel muss der Aufbau einer langfristigen, partnerschaftlichen Beziehung sein. Betrachten Sie es auch unter diesem Gesichtspunkt: Nur wer sich bei Geschäften mit Ihnen wohl fühlt, empfiehlt Sie auch weiter. Außerdem: Eine solche Kundenbeziehung lässt sich von Wettbewerbern nicht einfach kopieren.

Merken Sie sich einfach:

Menschen kaufen nicht nur Problemlösungen, sondern auch gute Gefühle.

Wenn mir mein Partner nachts die Decke wegreißt und schnarcht, dass sich die Balken biegen, dann bedeutet das:
dass er mit niemandem anderes unterwegs ist

Wenn mein Kind sein Zimmer nicht aufräumt und lieber fernsieht, dann bedeutet das:
dass es zu Hause ist und nicht auf der Straße

Wenn ich Steuern zahlen muss und wütend darüber bin, dann bedeutet das:
dass ich Arbeit habe

Wenn ich einen Haufen Unordnung nach einer gefeierten Party wegräumen muss, dann bedeutet das:
dass ich von vielen Freunden umgeben war

Wenn meine Klamotten mal wieder zu eng geworden sind, dann bedeutet das:
dass ich genug zu Essen habe

Wenn ein Schatten mich auf meinen Wegen verfolgt, dann bedeutet das.
dass ich mich im Sonnenschein befinde

Wenn ich den Teppich saugen und die Fenster putzen muss, dann bedeutet das:
dass ich ein Zuhause habe

Wenn ich wieder mal nur ewig weit weg vom Ziel einen Parkplatz finde, dann bedeutet das:
dass ich laufen kann und ein Auto besitze

Wenn die Heizkostenabrechnung mal wieder viel zu hoch ist, dann bedeutet das:
dass ich es warm habe

Wenn jemand hinter mir komplett falsch singt, dann bedeutet das:
dass ich hören kann

Wenn ich über meinen Wäscheberg zum Waschen und Bügeln sehe, dann bedeutet dass:
dass ich Kleidung habe

Wenn ich abends nach der Arbeit jeden schmerzenden Muskel spüre, dann bedeutet dass:
dass es mir möglich ist, hart zu arbeiten

Wenn der Wecker mich morgens aus den schönsten Träumen reißt, dann bedeutet das:
dass ich am Leben bin

« Previous PageNext Page »