Motivation


“Alles muss anders werden.” Dieser Satz hat schon zu so mancher Ver-schlimm-besserung geführt. Denn nur etwas zu verändern um des lieben Änderns willen - das hat noch nie getaugt.

Wenn du etwas so machst, wie du es seit zehn Jahren gemacht hast, dann sind die Chancen recht groß, dass du es falsch machst.

(Charles Kettering)

Dieser Satz hat allerdings für mich absolute Priorität. Abläufe, Strukturen, Verhaltensweisen, Herangehen an die Zielgruppe, die Kunden - das alles unterliegt einem ständigen Wandel. Dem Wandel, den das Leben in und mit der Wirtschaft bringt. Dem Wandel, dem wir als Menschen und Kunden ebenso unterliegen.

Was tun? Einerseits gilt “never change a winning team” und andererseits muss man sich dem Wandel der Zeit und damit dem Kundenverhalten anpassen.

Keine Angst! Wenn Sie aktiv in der Wirtschaft leben und sich tagtäglich mit den Menschen,dem Markt, den Kunden auseinander setzen, laufen Sie kaum Gefahr, etwas zu verschlafen. Änderung sind dann wichtig und nötig, wenn Sie bemerken, dass sich etwas rund um Sie geändert hat. Hier dürfen Sie re-agieren und müssen nicht agieren, nur um mal wieder anders zu sein.

Tun Sie nichts aus der Motivation heraus, weil “es schon immer so war”, “weil es gar nicht anders geht”. Solche Sätze sind rote Warnlampen und zeigen bereits an, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Wenn Sie allerdings spüren, dass Ihre Kunden heute andere Wünsche haben als früher, dann sollten Sie prüfen, ob Sie diese Wünsche erfüllen können und wollen.

Es gibt kein allgemein gültiges Rezept. Es gibt nur eine oberste Regel:
Bleiben Sie mit dem Ohr am Markt, an Ihren Kunden!

…. dann klappt’s auch mit den nötigen Veränderungen.

100 Euro Förderung der SVA für GesundheitsmassnahmenAktive und auch bereits pensionierte Gewerbetreibende können von der SVA einen Kostenzuschuss von 100 Euro bekommen, wenn sie in ihre eigene Gesundheit investieren. Und zwar müssen mindestens drei gesundheitsfördernde Massnahmen gesetzt werden, die gesamt mindestens 100 Euro kosten. Die Aktivitäten müssen folgenden Bereichen zuzuordnen sein:

  • Vorträge oder Seminare aus dem Bereich der Gesundheitsförderung
  • Gesundheitschecks
  • Bewegung
  • Stressmanagement
  • Ernährung
  • Ergonome Arbeitsplatzgestaltung
  • Arbeitsorganisation

Mindestens eine der Aktivitäten muss dem ersten Punkt (Vorträge und Seminare …) zuzuordnen sein. Die Angebote sind bei qualifizierten Anbietern in Anspruch zu nehmen. Für den Kostenzuschusses ist ein Antrag an die zuständige SVA-Landesstelle notwendig.

Hier gibts das pdf mit den detaillierten Infos dazu

Diese Aktion halte ich persönlich für sehr gut - denn Vorsorge ist immer billiger als Schäden reparieren zu müssen. Und grad wir Kleinen neigen häufig dazu, uns zu wenig Zeit für uns selbst zu nehmen.

Ziemlich schnell wird man als Kleinunternehmen als “Null” bezeichnet - zwar hinter vorgehaltener Hand, aber doch. Was einem im Grunde völlig egal sein muss, weil die, die das behaupten, ohnehin nicht zur Zielgruppe gehören….

Allerdings - ganz ehrlich - man bleibt nicht ganz so cool dabei wie man’s gern möchte. Irgendwie wurmt das. Neulich hatten wir eine kleine Diskussion rund um diese Nullen. Was dabei herauskam:

  • Eine Null kann sehr viel Wert haben, wenn sie an der richtigen Stelle steht!

Was dabei wichtig ist, ist der Platz, an dem Sie sind. Suchen Sie sich Ihre Positionierung im Wirtschaftsleben gut aus und bauen Sie sie nachhaltig aus.

Ja, Sie - genau Sie sind damit gemeint!

Sie sind doch auch einer von denen, die als Einzelkämpfer durch die Lande ziehen und trotzdem auf Ihrer Webseite in gehaltvollem “wir” erscheinen. Einer von denen, die mit vielen verbrämten Worten nie wirklich auf den Punkt kommen. Einer von denen, die meinen, “grösser” aussehen zu müssen, um im Business Erfolg zu haben.

Meinen Sie wirklich, dass das wirkt? Wie lange machen sie es schon? Und? - Na eben.

Vielleicht lesen Sie mal wieder hier einen alten Artikel von mir:
Der Name ist Programm

oder bei einer deutschen Kollegin, bei Monika Birkner:
Muss man sich verbiegen, um Aufträge zu bekommen?

Und dann - ja, dann stehen Sie doch einfach zu dem, was und wer Sie sind: ein Ein-Personen.Unternehmen. 50% der österreichischen Betriebe sind es. Das heisst doch, dass jeder zweite Unternehmer ein EPU ist. Dessen braucht sich keiner zu schämen. Ganz im Gegenteil!

Also nur Mut - dann klappts auch mit dem persönlichen Branding ;-)

Jetzt ist sie bald beschlossene Sache - die Mobilitätsprämie für Arbeitslose, die wegen eines Jobs den Wohnsitz wechseln. Bis zu 4.632 Euro lässt sich das AMS die Sache kosten. Das Arbeitsmarktservice (AMS) hat nun die Modalitäten für die “Mobilitätsprämie” ausgearbeitet, die über den Sommer mit Sozialpartnern und Regierung vereinbart werden soll.

Gedeckt werden aber nur die tatsächlich anfallenden Umzugskosten. Voraussetzung sind mindestens 30 Kilometer Entfernung vom neuen Arbeitsplatz oder ein Anfahrtsweg von 75 Minuten.

Basis der Berechnung ist die bereits existierende Entfernungsbeihilfe, die derzeit bei Annahme einer abgelegenen, offenen Stelle vom AMS bezahlt wird, bis zu 193 Euro im Monat ausmacht und zwei Jahre lang bezogen werden kann. Das AMS legt diesen Zuschuss nun um zahlt den gesamten Betrag auf einmal aus, wenn eine Übersiedlung stattfindet.

Ob das den typischen Österreicher dazu bewegen wird, sein oft mühsam und mit Krediten belastetes Haus zu verlassen? Ich glaube nicht. Aber für Junge, die in ihrer Region keinen Arbeitsplatz finden, wird es sicher ein angenehmer finanzieller Polster sein, um Hotel Mama zu verlassen und sich auf eigene Faust in die Welt und das Berufsleben zu wagen.

Erfolg macht sexy - heisst es zumindest immer. Stimmt das wirklich? Was ist dran an dieser Aussage?

„Erfolg macht sexy!“ Und wissen Sie warum? Weil erfolgreiche Menschen strahlen. Sie strahlen (in den meisten Fällen) Zuversicht, Stärke und Klarheit aus; es ist angenehm und unkompliziert, sich mit ihnen zu unterhalten; sie können überzeugen und motivieren.

Hmmm….. Stimmt schon. Und doch….. Irgendwas stört mich da dran……

Ist es nicht eher so, dass Erfolg eher die Männer sexy macht? So nach dem Motto: “mit viel Geld kann frau vieles in Kauf nehmen” Und weil wir immer wieder Erfolg mit Reichtum gleichsetzen. Nicht von ungefährt heisst es doch “erfolgreich” ;-)

Meinen Sie nicht auch, dass viele Männer ein Problem mit erfolgreichen Frauen haben? Vor allem, wenn es die eigene Frau ist? Und wenn man(n) selbst auf weniger eigene Highlights verweisen kann? Dass hier eher der Frust und eine unterschwellige Angst, unterlegen zu sein, vorherrschen?

Zumindest kann ich bei “meiner” Generation derartige Fälle eher entdecken. Selten sind die Paare, wo er ihr den Rücken stärkt und sich neidlos mit ihr an ihren Erfolgen freut. Da klappt es umgekehrt doch wesentlich besser. Vielleicht, weil wir Frauen es gewöhnt sind, in der zweiten Reihe zustehen?

Eins ist auf jeden Fall bewiesen:
Mag sein, dass Erfolg sexy macht. Bloss hat man/frau nicht viel davon, weil Erfolg oft auch mit Stress gepaart daher kommt. Und nachgewiesenermassen Stress ein Liebestöter ist. Wer ausgepowert vom Job in seine karge Freizeit geht, verliert allzu leicht die Lust an Zweisamkeiten, die mit körperlicher Anstrengung verbunden sind.

Meinen wir mit dem Satz “Erfolg macht sexy” eher, dass er Andere, Fremde für uns anziehend erscheinen lässt? Wär doch möglich!

Da fällt mir spontan ein Satz ein, den einmal jemand zu mir gesagt hat:
“Wünsch dir nichts zu sehr. Es könnte in Erfüllung gehen”

…. meint bei kühlen 31° nur mehr leicht schwitzend
jo

Lügen ist verwerflich - so haben wir es zumindest von unseren Eltern und Grosseltern gelernt. Dabei gibt es aber noch die feinen Unterschiede zu Notlügen und zum Schwindeln.

Bei der vom Meinungsforschungsinstitut emnid in Auftrag gegebenen und repräsentativen Untersuchung für das Magazin “Reader´s Digest” http://www.rd.com/international/de ermittelte der Forscher, dass nur 30 Prozent der Menschen mit Abitur oder Hochschulabschluss den Begriff Ehrlichkeit ganz oben auf ihre Werteliste setzen - im Vergleich zu 46 Prozent bei den Befragten mit Volksschulabschluss.

heisst es in dieser Presseaussendung.

Nimmt also die Bereitschaft, die Wahrheit zu sagen, automatisch mit gestiegender Ausbildung zu? Glaubt der Mensch wirklich heutzutage, wenn er klüger = mehr gebildet ist als sein Gegenüber, dann darf er ungestraft Unwahrheiten verbreiten? Irgendwie makaber……

Wobei ich zugeben muss, dass mir ein krasser Anstieg von Betrugsversuchen auffällt - speziell im Internet treiben sich jede Menge Abzocker herum. Der Unterschied ist nur, dass solche Aktivitäten in den Bereich der Straftaten fallen und somit (hoffentlich) nicht ungesühnt bleiben.

In der erwähnten Studie gehts aber um den Alltag. Um das “Schwindeln ohne Reue” gegenüber Chefs, Kollegen, Nachbarn etc. Hat es mit dem gestiegenen Leistungsdruck und dem damit entstehenden Egoismus (als Folge des Überlebenswillens) zu tun, dass wir immer mehr dazu neigen, es mit der Wahrheit nicht mehr so genau zu nehmen?

Ja, ich weiss: “trau keiner Studie, die du nicht selbst in Auftrag gegeben hast”
Und doch stimmt mich dieser Bericht mehr als nachdenklich. Wir scheinen den Respekt vor anderen nach und nach zu verlieren……

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