Kommunikation


Wie oft haben Sie sich schon darüber geärgert, dass die meisten Schädlinge über Emails hereinkommen. Über Spam, den Sie nicht verhindern können? Sie benutzen Outlook - stimmt’s?

Was wäre, wenn Sie eine kostenlose, lizenzfreie, einfach zu bedienende Software hätten, mit der diese Probleme ein für alle Mal der Vergangenheit angehören?

Mozilla Thunderbird - sichere Emails und das kostenlosNa, hier ist sie doch - einfach auf das Bild klicken, downloaden, bei der Installation alle Einstellungen Ihres Outlook übernehmen und schon können Sie wieder mailen. Es dauert keine fünf Minuten, versprochen!

In meinem Artikel auf meinem zweiten Blog habe ich bereits das Thema der Unternehmen angeschnitten. Gerade wenn über den firmeneigenen Mailserver viele Emails laufen sollen, ist eine leistungsstarke Lösung gefragt, die auch den Angriffen von Viren, Würmern, Trojanern und anderer Malware widerstehen kann. Die meisten Sicherheitsprobleme entstehen in Unternehmen, die Outlook einsetzen.

Wenn Sie bisher zwar schon mit dem Gedanken gespielt haben, endlich auf Outlook zu verzichten, es aber dann doch aus Bequemlichkeit nicht gemacht haben - geben Sie sich jetzt einen Ruck. Diese fünf Minuten holen Sie durch all die ersparten Probleme locker wieder auf ;-)

Ach so, Sie haben gar kein Outlook, weil Sie auch kein Windows haben? Hmm - na dann ja erst recht!
Mozilla Thunderbird gibt es auch für Linux und Mac!

Skype kennt ja inzwischen schon jeder, der das Internet nicht nur zum Lesen, sondern auch zum Kommunizieren verwendet. Immer wieder werden Stimmen laut, die die Sicherheit nicht gegeben sehen. Nun schien auf pressetext.at dieser Artikel:

Skype kann sich derzeit nicht vorstellen, seinen Software-Code in Open Source umzuwandeln. “Das ist keine prinzipielle Sache. Aber wenn wir den Code offen legen, werden wir ein viel leichteres Ziel von Spam- und Phishing-Attacken”, sagte Skype-CEO Niklas Zennström am vergangenen Dienstagabend, vor Journalisten im estnischen Tallinn, wo die Hauptentwicklung der Software stattfindet. Gleichzeitig hielt Zennström auf Nachfrage von pressetext fest, dass Skype immer wieder auch auf Open-Source-Code für bestimmte Teile seiner Software zurückgreife, diesen weiterentwickle und der Open-Source-Gemeinde wieder zur Verfügung stelle.

Die Begründung Zennströms, dass ein proprietärer Code für das Kommunikationsprotokoll sicherer sei, ist nicht unumstritten. So war Skype wiederholt kritisiert worden, nicht auf das offene Protokoll SIP (Session Initiation Protocol) zu setzen und an seinem Eigenstandard festzuhalten, der von Sicherheitsanbietern nicht geschützt werden kann. Skype hat dem immer entgegen gehalten, dass das eigene Protokoll noch nie geknackt worden ist.

…. den ganzen Artikel lesen …..

Ich selbst habe Skype bisher nur spärlich eingesetzt. Aber ich weiss, dass sehr viele meiner Freunde, Bekannten und Geschäftspartner dieses Tool für einen Grossteil ihrer Kommunikation nutzen. Natürlich werden dabei jede Menge (auch vertraulicher) Daten hin und her geschoben. Für mich stellt sich nun wirklich die Frage, ob ein Sicherheitsrisiko bei Skype vorhanden ist. Und vor allem: welches?

Die Debatte, wie gefährdet OpenSource ist, wird ja auch allerorts geführt. Dazu kann ich auf jeden Fall eins feststellen: seit nunmehr fünf Jahren arbeite ich auf dem Betriebsystem Linux. Und beinahe zu 100% mit OpenSource Software in jedem Bereich. Ich habe bisher kein einziges Sicherheitsproblem gehabt und in der ganzen Zeit das System auch nur zweimal neu aufsetzen müssen. Nein, nicht wegen des Betriebssystem - die Festplatten waren jedesmal die Schuldigen…..

Der Sicherheitsspezialist Avira hat auf eine neue Methode von Cyberkriminellen hingewiesen. Mit der neuen Masche namens Spear-Phishing gehen die Hacker seit kurzem in den USA erfolgreich auf Beutezug. Jüngst brachte ein erpresserischer Trojaner namhafte amerikanische Behörden und Konzerne in Bedrängnis. Die Schadprogramme werden an Mitarbeiter des zu attackierenden Unternehmens geschickt. Als Absender scheint ein Kollege auf, um das Opfer in Sicherheit zu wiegen.

“Die Zeiten, in denen Phishing- und andere Malware-Angriffe sich nur gegen die breite Anwendermasse richteten, sind vorbei. Bislang nutzten es die Bösewichte aus, dass sich Millionen an wahllos verschickten E-Mails mit einer ansprechenden Betreffzeile lohnen. Denn irgendjemand fühlt sich immer angesprochen und fällt auf den Betrug herein”, sagt Tjark Auerbach, Avira-Geschäftsführer. Beim Spear-Phishing hingegen handelt es sich um gezielte Attacken, die ganz speziell Geschäftsgeheimnisse, Kundendaten und andere sensible Informationen bestimmter Firmen, Institutionen oder Behörden ausspionieren, heißt es von Seiten Aviras.

Social Networking-Sites wie Face Book, Linked In, Xing und MySpace, auf denen private Informationen und gefragte Details gespeichert sind, machen es für die Kriminellen einfach, persönliche Daten über ihre Opfer zu sammeln. Damit können die Angriffe glaubhaft personalisiert werden.

Für mich wieder ein Grund mehr, nicht blind überall hin zu klicken, sondern wirklich mit Hirn zu lesen. Und vielleicht auch mal zum Telefon zu greifen, wenn Zweifel an der Echtheit einer Email auftauchen. Zumindest, wenn in dieser Email vertrauliche Daten von einem Kollegen, Freund, Mitarbeiter angefordert werden.

Kaum zu glauben, aber wahr: ein Blinder hat eine Webseite erstellt, auf der er den Einsatz von Linux für Sehbehinderte und Blinde erklärt.

Verblüffend für mich dabei ist, dass diese Webseite für Sehende sehr gut aussieht! Klar, strukturiert, übersichtlich und angenehm zu bedienen - 100% barrierefrei! Davon wünsche ich mir mehr… ;-)

Der Einsatz von Computern und die immer vollständigere Vernetzung der Daten treibt recht lustige Blüten…..

Was da so alles passieren kann bzw. was ich in den letzten Wochen dabei erlebt habe, möchte ich Ihnen nicht vorenthalten:

Fall 1: Telering
Die Nachbarin meiner Mutter ist am 4.1.2007 verstorben. Hatte einen Telering-Telefonanschluss. Und bis dahin auch einen eigenen Postkasten. Nach dem Begräbnis wurde die Wohnung von den Verwandten geräumt, die Schlüssel der Hausverwaltung übergeben., der Postkasten abmontiert. Trotzdem warf der Postbote immer wieder Post an die Verstorbene bei meiner Mutter ein. Die gab es an den Sohn der Verstorbenen weiter, solang er greifbar war. Bis halt wirklich alles erledigt war und niemand mehr vorbeikam. Dann schickte meine Mutter die Post retour mit dem Vermerk “verstorben”. Soweit so gut.
Neulich allerdings entging ihr beim Öffnen der Post, dass ein Kuvert nicht an sie adressiert war. Sie hat auch einen Telering-Anschluss. In einem Schreiben - wieder mal an die nun schon vor einem halben Jahr Verstorbene - drohte Telering mit dem Deaktivieren des Anschlusses und machte auf zusätzliche Kosten wegen Einschaltung eines Inkassodienstes aufmerksam. Höhe der Forderung: keine 40 Euro.
Ich war grad auf Besuch, konnte mich nicht zurückhalten und rief an (kostenlose Hotline). Es war eine Begegnung deranderen Art….. ;-) Am liebsten hätte die Damean der Hotline meinen Namen und meine Adresse gehabt, um mir die Rechnung zu schicken. Was ihr nicht gelang und sie sehr traurig und hilflos stimmte. Weil sie nämlich “die Kopie einer Sterbeurkunde braucht, damit der Computer ihr das Ausbuchen erlaubt”, erklärte sie mir.
Und wenn Telering nicht aufgekauft wird, mahnen sie noch in 100 Jahren eine Verstorbene……

Fall 2: GIS

Bin ja vor kurzem übersiedelt. Daher musste ich auch meine Rundfunk- und Fernseherlaubnis umschreiben lassen. Am Telefon alles bestens. “Ja, selbstverständlich, kein Problem.” Ich gab die neue Adresse durch und bat auch gleich, statt dem Namen meines Mannes nun meinen einzusetzen. “Ja, selbstverständlich. Kein Problem.” Ich war angenehm überrascht, dass das so einfach ging. Man soll ja bekanntlich den Tag nicht vor dem Abend loben…..
Denn Ende Mai war die neue REchnung für Juni/Juli noch an die alte Adresse gekommen. Ich schicke immer die Überweisungen sofort ab und datiere sie so, dass sie pünktlich durchgeführt werden. Mit eBanking ja kein Problem. Fälligkeit war der 11.6. und mit diesem Durchführungsdatum war die Überweisung schon zwei wochen vorher bei der Bank. Pünktlich am 1.Juni gab ich die Adressänderung durch. Am 6.Juli war bereits eine neue Rechnung bei mir mit einer völlig anderen Teilnehmernummer. Auf meine telefonsiche Anfrage hiess es: “Ja, das ging nicht anders, weil sich ja auch der (Vor)Name geändert hat. Der Computer kann das nicht anders.” Ich teilte mit, dass die Überweisung bereits unterwegs sei, allerdings ausgestellt auf die alte Teilnehmernummer. “Hmmm, das weiss ich nicht, ob das klappt. Der Computer weiss das ja nicht.” “Könnten nicht Sie vielleicht einen Vermerk an die Buchhaltung…..” “Nein, leider. Wissen Sie, am besten, Sie rufen in einer Woche nochmal an, wenn die Zahlung verbucht ist. Und klären das dann selbst.”
Brav wie ich bin, habe ich dann nochmal angerufen. Allerdings konnte die Zahlung nicht “gesehen” werden, weil derCompzter für abgeschlossene Teilnehmernummern keine Zahlung mehr annimmt. Man versprach, sich darum zu kümmern, wo das Geld sei - vermutlich in einer Warteschleife wegen Nichtzuordnung.
Letzten Montag dann kam eine Mahnung wegen Nichtzahlung der Gebühren - natürlich an meine neue Adresse. Diesmal griff ich zur Email - schriftlich ist immer besser. Gestern kam die Antwort per Email

“Vielen Dank für Ihr Mail. Gerne haben wir den Betrag umgebucht und den Säumniszuschlag ausgebucht.
Es gibt übrigens einen ganz einfachen Weg, Probleme mit Zahlungszielen zu vermeiden: Sie lassen die Gebühren bequem von Ihrem Konto abbuchen. Dann können Sie die Termine einfach vergessen und zahlen trotzdem immer pünktlich. Sie sparen Zeit, Wege und Kosten.”

Ob ich mir da sicher sein kann, dass mit einem Bankeinzug nicht doppelt abgebucht worden wäre? Aber das wäre für die GIS ja kein Problem, denn dann würde ich selbst meinem Geld nachlaufen - vermutlich bis ins nächste Jahrhundert hinein….. ;-)

Ich liebe Computer, arbeite gern und viel damit. Aber als Ausrede für meine eigene Unfähigkeit habe ich ihn bisher noch nicht benutzt. Oder sitzen tatsächlich an den Tasten der grossen Unternehmen nur mehr ungelernte Eingabekräfte, die wirklich nur eine Maske ausfllen können? Und bei allem, was ein wenig ausserhalb des Alltagtrotts liegt, nicht mehr weiter können?

“schöne neue Welt….”

In letzter Zeit stelle ich immer häufiger fest, dass Lesen bei manchen Menschen tatsächlich Glücksache ist. Ich bekomme Antworten auf meine Anfragen, Angebote und/oder Stellenausschreibungen mit einem Inhalt, der mir zeigt, dass der Inhalt meines Schreibens nicht einmal überflogen wurde.

Ein paar Beispiele gefällig?

Über die Netzwerk-Plattform Xing habe ich seit einigen Tagen eine Ausschreibung laufen, die für SELFworxx.net, meine eLearning-Plattform, neue Trainer ansprechen soll. Trainer, die ihre Kurse, Seminare, Workshops etc. dann über SELFworxx.net abhalten wollen und können. Erste Antwort darauf war gestern das Schreiben eines Mitbewerbers (allerdings im Offline-Trainingsbereich), in dem mir die Dienste dieses Unternehmens angeboten wurden. ;-)

An das WIFI Linz habe ich vor etwa einer Woche eine Anfrage gestellt, ob einiger meiner Kurse auch in die neu gegründete Unternehmer-Akademie des WIFI passen würden. Nebenbei erwähnt habe ich auch SELFworxx.net und dass eLearning in Kombination mit Offline-Seminaren derzeit die effektivste Form der Weiterbildung darstellen und ich dies in meinen Kursen auch praktiziere. Gestern kam die Antwort darauf: “Wir haben jedoch die Erfahrung gemacht, dass unsere Zielgruppe - die Unternehmer und Geschäftsführer von überwiegend KMU - die Methode des elearnings nicht oder noch nicht akzeptieren. Wir haben bereits einige Versuche in diesem Bereich gestartet, allerdings mit sehr geringem Erfolg.”

In beiden Fällen habe ich mir nochmals in Ruhe meine Texte durchgelesen.Manchmal ist man ja etwas engstirnig unterwegs und denkt sich mehr als man hinschreibt. Aber nein - ich hatte mich schon klar und deutlich ausgedrückt.

Was mir wieder zeigt, wie wichtig das Verstehen einer Botschaft ist - beim Kunden unabdingbar. Denn wenn ich an meinen Kunden auf diese Art vorbei reden würde, hätte ich vermutlich bald keine mehr. Und das gilt für Sie natürlich auch!

Also - mein dringender Rat an Sie:
nicht nur Zuhören/Lesen können, sondern den Inhalt auch wirklich verarbeiten und verstehen
erst dann macht eine (natürlich passende) Antwort wirklich Sinn

Softwarepiraterie bereitet Microsoft anscheinend extreme Probleme. Denn nun wird sogar die Riesensumme von 1 Million Dollar als Kopfgeld ausgesetzt, um der Raubkopien von Microsoft Office und Windows Betriebssystemen Herr zu werden.

Abstauben kann die Belohnung, wer Software-Sünder bzw. Distributoren verpfeift, die mit raubkopierter und unlizenzierter Software Kasse machen. Im Fokus stehen einmal mehr Unternehmen, die zumeist von ihren Mitarbeitern gedeckt werden.

heisst es im Pressebericht auf pressetext.at

Halt! Laufen Sie jetzt nicht gleich, um Ihren Chef zu denunzieren! Denn das Kopfgeld ist in den USA ausgesetzt - in Europa hat die Business Software Alliance BSA derartige Aktionen nicht geplant. Zumindest, wenn man den Aussagen von Microsoft-Antipiraterie-Sprecherin Anika Bücker Glauben schenkt.

Es werden aber verstärkt Testkäufe bei Händlern gemacht, Ebay Auktionen überprüft und jedem Hinweis von Kunden nachgegangen. Wird man nachweislich und ohne Eigenverschulden Opfer eines illegalen Anbieters, ersetzt Microsoft das erworbene Produkt. Im Gegenzug müssen allerdings alle Angaben zum besagten Händler offengelegt werden.

Bevor Sie also bei Ebay ein raubkopiertes Microsoft Office Paket um 20€ erwerben und sich somit strafbar machen, laden Sie sich doch das kostenlose Office-Paket von OpenOffice auf Ihren PC. Damit sind Sie auf der rechtlich sicheren Seite und haben völlig kostenlos alle Funktionen eines modernen Office-Paketes zur Verfügung.

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