Kommunikation


…. und warum sie es trotzdem tun. Ein paar Gedanken über den Beruf, Gesprächsführung und Kommunikation generell.

Für Kundengespräche wird uns immer eingetrichtet: “Wer fragt, der führt!” Stellen Sie Fragen, um mehr über Ihr Gegenüber zu erfahren. Um besser eingehen zu können auf die Wünsche des anderen.

Nun stelle ich an mir selbst immer wieder fest, dass sehr oft der umgekehrte Zustand eintritt. Ich werde was gefragt - und gebe Antwort darauf. So erwartet man das ja (hoffentlich) auch von einem beratenden Wesen. Fragen hat jeder meist selbst genug - da muss ich nicht noch “ein Schäuferl nachlegen”. ;-)

Wie ist das nun wirklich mit dem Fragen und dem Führen? Können wir Berater tatsächlich nie wirklich führen, weil wir schon von Beruf wegen aufs Antworten und nicht aufs Fragen konditioniert sind? Warum sagen uns alle Gesprächs-Techniken-Gurus immer wieder, dass wir fragen müssen, um das Gespräch in die von uns gewünschte Richtung zu lenken?

Das sind ja schon mal drei Fragen :-D - haben wir auch Antworten darauf? Na sicher doch - weil wir (die Berater), wenn wir gut sind und schon ein wenig praktische Erfahrung haben, unsere Fragen so beiläufig stellen, dass unser Gegenüber das gar nicht merkt. Schliesslich müssen wir ja Fragen stellen, wenn wir ein Problem präsentiert bekommen, das es zu lösen gilt. Und weil wir gelernt haben, unsere Antworten ebenfalls in Fragen zu verpacken. Weil unser Gesprächspartner ja mitarbeiten und Teil seiner Problemlösung werden soll.

Beobachten Sie einmal selbst Ihre Reaktionen auf folgende Situationen:

a) Sie brauchen Hilfe. Der Berater fragt Sie über die näheren Umstände des Problems aus. Und sagt Ihnen dann: “das müssen Sie…., das brauchen Sie…., das ist nötig….”

b) Sie brauchen Hilfe. Der Berater fragt Sie über die näheren Umstände des Problems aus. Und sagt Ihnen dann: “Könnten Sie diesmal…., wie wäre es, wenn wir…., was halten Sie davon….”

Welche der beiden Varianten wird Sie anregen, selbst aktiv an der Lösungssuche mitzuwirken?

fragt eine Beraterin
die immer viele Antworten parat hat…..
;-)

Das Oktoberfest in München, kurz d’Wiesn, ist das grösste Volksfest der Welt. Wenn heute um Punkt Zwölf Münchens Oberbürgermeister Christian Ude die Wiesn eröffnet hat, werden bis zum 7. Oktober sechs Millionen Besucher auf die Theresienwiese pilgern. Zum 174. Mal übrigens.

Oktoberfest in MünchenGenauso viele Maß Bier werden wieder ausgeschenkt werden. Mit einem Literpreis von knapp 8 Euro übrigens. Insgesamt sind rund 650 Marktkaufleute, Schausteller und Gastronomiebetriebe zugelassen. Rund 12.000 Kellnerinnen, Budenbetreiber, Köche und Helfer an Fahrgeschäften kümmern sich um den reibungslosen Ablauf. Eine riesige Organisationsarbeit steht jedes Jahr im Hintergrund, um einen halbwegs reibungslosen Ablauf zu gewähren. Und viel Geld wird hier “umgedreht”.

Ich war noch nie in meinem Leben “auf der Wies’n. Aber angeblich ist das Oktoberfest auch gleichzeitig der grösste Umschlagplatz für Kontakte - privater und schäftlicher Natur. Ein Sammelplatz für Kuriositäten, Hoppalas und Möchte-Gern-Promis ist es auf jeden Fall.

Welt Online hat einen eigenen Wiesn-Knigge zzusammengestellt - was zieht man an, wo ist es am spannendesten, wie benimmt man sich und mehr.

Vorsicht ist trotz erhöhtem Alkoholgenuss geboten. Denn Schunkeln kann teuer werden - wenn’s zu wild wird. Zwar sei es mittlerweile auf dem Oktoberfest üblich, auf den Bänken zu singen, zu tanzen und zu schunkeln, meinen die Juristen. Trotzdem müsse man die Umgebung beobachten und auch damit rechnen, dass man das Gleichgewicht - aus welchem Grund auch immer - verlieren könne. Wenn dabei ein anderer Gast zu Schaden kommt, ist Schmerzensgeld fällig!

Das Bier auf der Wies’n hat übrigens 1% mehr Alkoholgehalt als das “normale” deutsche Bier. Für uns Österreicher sollte das kein Problem sein, denn unser Bier ist sowieso stärker als das deutsche.

Na, dann Prost!

Austrian Desk -. die Österreicher-Gruppe auf XingSeit fast zwei Jahren bin ich auf der Business-Plattform Xing Moderator des Austrian Desk, einer Österreicher-Gruppe. Letzten Donnerstag nun wurde diese Gruppe auf einem Blog vorgestellt.

Joachim Rumohr beschäftigt sich auf seinem Blog in erster Linie mit Xing selbst - gibt Tipps und verrät Tricks, wie man diese Plattform besser nutzen kann. Und gibt jeden Donnerstag einer der vielen Gruppen auf Xing die Gelegenheit, sich vorzustellen. Danke dafür!

Man kann nun über Xing diskutieren - will ich aber heute gar nicht. Mir geht es (wieder mal) vielmehr ums Netzwerken generell. Denn egal wo - das WIE ist wichtig. Dass Sie dabei Mensch bleiben und sich keine Maske überstülpen. Bleiben Sie Sie selbst. Glauben Sie mir - damit haben Sie langfristig den meisten Erfolg!

Natürlich moderiere ich den Austrian Desk auch mit der Absicht, daraus geschäftliche Vorteile zu generieren. Genauso schreibe ich meinen (diesen) Blog hier, um damit bekannter zu werden und auch daraus neue Kunden/Klienten zu bekommen. Und doch will ich in erster Linie “nur” Kontakte knüpfen, Menschen kennen lernen, meinen eigenen Horizont erweitern. Das “nur” deshalb in Anführungszeichen, weil ich der Ansicht bin, dass genau das sehr wichtig ist. Und dass gute Kontakte wertvoll sind. Auch wenn nicht sofort Geschäfte dadurch zustande kommen.

Netzwerken und Business-Bloggen sehe ich als langfristige Investition - früher oder später ergeben sich daraus gute Geschäfte. Wenn der Mensch im Vordergrund steht, geht der Rest (das Geschäftliche) dann (fast) von selbst. ;-)

Seit einigen Tagen frage ich mich das ernsthaft. Denn die Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt hat die Ermittlungen gegen die Gebrüder Schmidtlein wieder eingestellt.

Ob nun Routenplaner, Songtexte, Lehrstellen, SMS - alles, was im Internet beliebt und daher auch gesucht ist, wurde bereits von der Andreas & Manuel Schmidtlein GbR in Büttelborn, Deutschland, auf Webseiten angeboten. Ich habe ja schon einige Male berichtet und gewarnt. 24.000 Euro Strafe konnten erreicht werden - mehr nicht.

“Viele Personen gaben bei der Generalstaatsanwaltschaft an, nie eine entsprechende Seite aufgerufen und daher niemals den verrechneten Dienst bestellt zu haben. Die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen ergaben jedoch sehr wohl einen Zugriff der Kunden auf die entsprechende Seite. Auf der Seite des Anbieters konnten die Ermittler hingegen keine Hinweise auf Schadprogramme oder unberechtigte Zugriffe feststellen. Wegen der Vielzahl der Anzeigen geht die Generalstaatsanwaltschaft davon aus, dass vielen der Nutzer nicht klar war, dass sie einen Abonnementsvertrag abschließen.”

So heisst es erklärend von den Behörden.

Der Konsumentenschutz in Österreich sieht das ein wenig differenzierter und weist erneut darauf hin, dass sich bei uns die Rücktrittsfrist verlängert, wenn nicht ausreichende Informationen dazu erteilt wurden.

Wird überhaupt nicht oder nur mangelhaft über das Rücktrittsrecht belehrt (was gar nicht so selten der Fall ist), verlängert sich in Österreich die Rücktrittsfrist auf drei Monate. Maßgebend ist dabei der Wohnsitz des Konsumenten!

Rücktritt mit eingeschriebenem Brief

Eine Information über das Rücktrittsrecht nur auf der Website selbst oder per Link zu einer anderen Website mit einer solchen Belehrung reicht nicht! Die Rücktrittsbelehrung muss auf einem dauerhaften Datenträger erfolgen. Eine Website entspricht dieser Anforderung aber nicht. In diesem Fall verlängert sich die Rücktrittsfrist.

Am besten daher den Rücktritt mit eingeschriebenem Brief erklären! Sie haben letztlich keinen Beweis, dass die Firma die E-Mail tatsächlich erhalten hat. Und wie sonderbar: E-Mails gehen gerade in diesen Fällen gerne „verloren”…..

Links zu weiteren Berichten darüber:
Heise online
Konsument.at
ZDF online

Vor ein paar Tagen ging ein ziemlicher Aufschrei durch Kleinbloggersdorf - der kostenlose Dienst von blogscout.de wurde überraschend eingestellt. Es gab aber auch eine ganze Menge an positivem Feedback - viele verstanden diesen Schritt.

Ich selbst brauch ja immer etwas länger, um mich bei derartigen Diensten anzumelden. Hatte es vor kurzem aber auch getan. Blogscout war ein tolles Auswertungstool für die eigenen Blog-Zugriffe. Das Ranking innerhalb der anderen Blogs war mir zweitrangig, die anderen Auswertungen aber sehr übersichtlich.

Dirk Olbertz, der Inhaber von blogscout.de, hat auf Grund der vielen Reaktionen soagr nach Schliessen der Seiten noch eine Fleissaufgabe gemacht und für jedes Blog eine CSV-Datei zum herunterladen zur Verfügung gestellt. Hier die Details dazu ->

Zum Thema “kostenloses wird ja leicht eingestellt” möchte ich aber doch noch meine Meinung kundtun:

Natürlich kann man einen kostenlosen Dienst leichter einstellen als einen, bei dem man Rücksicht auf bereits bezahlte Dienstleistung nehmen muss. Das ist wohl jedem klar. Allerdings gebe ich zu bedenken, dass kostenlose Dienste sehr oft - auf jeden Fall bei Dirk Olbertz - sehr viel persönliches Engagement erfordern. Und daher statt der kommerziellen Überlegungen eine Menge an persönlichen Gedanken hervorrufen. Schliesslich hat man ein “eigenes Baby” zur Welt gebracht und stellt sowas nie leichtfertig ein. Aber man hat halt auch da Prioritäten zu setzen und muss - wenn ein Projekt zum absoluten Zeit- und Ressourcenfresser wird - eben die Konsequenzen ziehen.

Hier auch meine Hochachtung für den verantwortungsvollen Umgang mit den Daten der User - denn sie werden am 15.September völlig gelöscht. Und nicht an den Meistbietenden verkauft - wie auch der gesamte Dienst lieber eingestellt und nicht verkauft wird.

Auch von mir ein herzliches Danke an Dirk Olbertz für den geleisteten Dienst. Und alles Gute für die anderen Projekte!

Sicher auch schon gehört, wie manche Spezialsten das Wort Team erklären:

T oll
E ein
A nderer
M achts

Dass das nicht wirklich funktionieren kann, ist wohl klar. Christian Leeb (der übrigens heut Geburtstag hat - alles Gute!) hat mir am Anfang unserer Bekanntschaft mal gesagt:
“Mach dir keine Sorgen um solche in deinem Netzwerk. Jedes gute Netzwerk spuckt sie irgendwann mal von selbst aus.”

Und es funktioniert tatsächlich!

Man darf sich allerdings nicht ausnutzen lassen. Denn solange “abgesaugt” werden kann, wird das auch gemacht.

Ein funktionierendes Netzwerk (Team) ist wie ein Bankkkonto - man sammelt dort Guthaben, indem man gibt, um sich bei Bedarf davon abzuholen zu können. Eben dann, wenn man’s braucht.

Der zu Ebay gehörende Internet-Telefonie-Dienst Skype kämpft seit gestern mit schweren Problemen. Stundenlang waren Millionen Nutzer offline.

Da Skype auch im Business-Bereich eingesetzt wird, hatte das für viele Unternehmer unangenehme Folgen. Wer gewohnt war, frühmorgens schon ein paar Worte mit dem Geschäftspartner zu wechseln, musste nun doch wieder auf “alte” Möglichkieiten ausweichen.

Auch heute wird auf der Skype-Webseite noch um Geduld gebeten - ein Grund für die Störungen wird aber nicht klar. Schuld seien “P2P-Netzwerk-Angelegenheiten”, heisst es seitens Skype. Auf dem Heartbeat-Blog wird Hoffnung gemacht, dass bis heute Mittag wieder alles normal laufen könnte. Ist ja nicht mehr lang bis dahin….

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