Tatort Internet


Ja, ich weiss - Kleinunternehmer haben kein Budget für Werbespots. Und doch sollten Sie diese Idee der Grossen aufgreifen und in Ihr Umfeld umzusetzen versuchen!

Ob Puma, Mercedes, E-Plus, T-Online oder Condor, unkonventionelle Werbeformen sind fester Bestandteil in der Kommunikationsstrategie von immer mehr Unternehmen geworden. Speziell das Internet beitet dafür eine gerade ideale Plattform. Witzige Werbespots finden etwa auf YouTube eine perfekte Plattform, die als Basis für die Verbreitung von User zu User dient.

Guerilla- oder Viral Marketing ist aber auch eine Gratwanderung. Sony ist z.B. mit seinem Fake-Fan-Blog vom Dezember 2006 für die Playstation Portable aufgeflogen und damit ziemlich ins Fettnäpfchen getreten. In zahlreichen Foren machen sich empörte Konsumenten lächerlich über Sony. So kann der Schuss also leicht nach hinten losgehen.

Auch beim Moorhuhnspiel (einer der ältesten Formen viralen Marketings) ist zu bezweifeln, ob die Whisky-Marke Johnny Walker den erwünschten Effekt mit diesem Spiel erreicht hat. Wissen Sie denn, dass das Moorhuhn eigentlich Werbung für Johnny Walker machen sollte?

Und doch greife ich gern solche Ideen auf. Versuche, sie in den etwas kleiner zu haltenden finanziellen Rahmen eines Kleinunternehmers zu transferieren. Kurze witzige Videos sind auch für uns technisch bereits machbar ohne grosse Summen dafür auszugeben. Die Idee ist wichtig - wie immer im Marketing. Die Umsetzung kann relativ einfach sein. Eine Verbreitung im Internet ist ebenfalls keine Sache grosser Geldsummen. Auf YouTube z.B. kann jeder Videos einstellen - die, wenn sie gut sind, auch oft angeschaut werden.

Sie haben eine Idee? Nun dann versuchen Sie es einfach mal!
Und erzählen Sie mir davon ;-)

Seit einigen Tagen frage ich mich das ernsthaft. Denn die Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt hat die Ermittlungen gegen die Gebrüder Schmidtlein wieder eingestellt.

Ob nun Routenplaner, Songtexte, Lehrstellen, SMS - alles, was im Internet beliebt und daher auch gesucht ist, wurde bereits von der Andreas & Manuel Schmidtlein GbR in Büttelborn, Deutschland, auf Webseiten angeboten. Ich habe ja schon einige Male berichtet und gewarnt. 24.000 Euro Strafe konnten erreicht werden - mehr nicht.

“Viele Personen gaben bei der Generalstaatsanwaltschaft an, nie eine entsprechende Seite aufgerufen und daher niemals den verrechneten Dienst bestellt zu haben. Die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen ergaben jedoch sehr wohl einen Zugriff der Kunden auf die entsprechende Seite. Auf der Seite des Anbieters konnten die Ermittler hingegen keine Hinweise auf Schadprogramme oder unberechtigte Zugriffe feststellen. Wegen der Vielzahl der Anzeigen geht die Generalstaatsanwaltschaft davon aus, dass vielen der Nutzer nicht klar war, dass sie einen Abonnementsvertrag abschließen.”

So heisst es erklärend von den Behörden.

Der Konsumentenschutz in Österreich sieht das ein wenig differenzierter und weist erneut darauf hin, dass sich bei uns die Rücktrittsfrist verlängert, wenn nicht ausreichende Informationen dazu erteilt wurden.

Wird überhaupt nicht oder nur mangelhaft über das Rücktrittsrecht belehrt (was gar nicht so selten der Fall ist), verlängert sich in Österreich die Rücktrittsfrist auf drei Monate. Maßgebend ist dabei der Wohnsitz des Konsumenten!

Rücktritt mit eingeschriebenem Brief

Eine Information über das Rücktrittsrecht nur auf der Website selbst oder per Link zu einer anderen Website mit einer solchen Belehrung reicht nicht! Die Rücktrittsbelehrung muss auf einem dauerhaften Datenträger erfolgen. Eine Website entspricht dieser Anforderung aber nicht. In diesem Fall verlängert sich die Rücktrittsfrist.

Am besten daher den Rücktritt mit eingeschriebenem Brief erklären! Sie haben letztlich keinen Beweis, dass die Firma die E-Mail tatsächlich erhalten hat. Und wie sonderbar: E-Mails gehen gerade in diesen Fällen gerne „verloren”…..

Links zu weiteren Berichten darüber:
Heise online
Konsument.at
ZDF online

Vor ein paar Tagen ging ein ziemlicher Aufschrei durch Kleinbloggersdorf - der kostenlose Dienst von blogscout.de wurde überraschend eingestellt. Es gab aber auch eine ganze Menge an positivem Feedback - viele verstanden diesen Schritt.

Ich selbst brauch ja immer etwas länger, um mich bei derartigen Diensten anzumelden. Hatte es vor kurzem aber auch getan. Blogscout war ein tolles Auswertungstool für die eigenen Blog-Zugriffe. Das Ranking innerhalb der anderen Blogs war mir zweitrangig, die anderen Auswertungen aber sehr übersichtlich.

Dirk Olbertz, der Inhaber von blogscout.de, hat auf Grund der vielen Reaktionen soagr nach Schliessen der Seiten noch eine Fleissaufgabe gemacht und für jedes Blog eine CSV-Datei zum herunterladen zur Verfügung gestellt. Hier die Details dazu ->

Zum Thema “kostenloses wird ja leicht eingestellt” möchte ich aber doch noch meine Meinung kundtun:

Natürlich kann man einen kostenlosen Dienst leichter einstellen als einen, bei dem man Rücksicht auf bereits bezahlte Dienstleistung nehmen muss. Das ist wohl jedem klar. Allerdings gebe ich zu bedenken, dass kostenlose Dienste sehr oft - auf jeden Fall bei Dirk Olbertz - sehr viel persönliches Engagement erfordern. Und daher statt der kommerziellen Überlegungen eine Menge an persönlichen Gedanken hervorrufen. Schliesslich hat man ein “eigenes Baby” zur Welt gebracht und stellt sowas nie leichtfertig ein. Aber man hat halt auch da Prioritäten zu setzen und muss - wenn ein Projekt zum absoluten Zeit- und Ressourcenfresser wird - eben die Konsequenzen ziehen.

Hier auch meine Hochachtung für den verantwortungsvollen Umgang mit den Daten der User - denn sie werden am 15.September völlig gelöscht. Und nicht an den Meistbietenden verkauft - wie auch der gesamte Dienst lieber eingestellt und nicht verkauft wird.

Auch von mir ein herzliches Danke an Dirk Olbertz für den geleisteten Dienst. Und alles Gute für die anderen Projekte!

Der zu Ebay gehörende Internet-Telefonie-Dienst Skype kämpft seit gestern mit schweren Problemen. Stundenlang waren Millionen Nutzer offline.

Da Skype auch im Business-Bereich eingesetzt wird, hatte das für viele Unternehmer unangenehme Folgen. Wer gewohnt war, frühmorgens schon ein paar Worte mit dem Geschäftspartner zu wechseln, musste nun doch wieder auf “alte” Möglichkieiten ausweichen.

Auch heute wird auf der Skype-Webseite noch um Geduld gebeten - ein Grund für die Störungen wird aber nicht klar. Schuld seien “P2P-Netzwerk-Angelegenheiten”, heisst es seitens Skype. Auf dem Heartbeat-Blog wird Hoffnung gemacht, dass bis heute Mittag wieder alles normal laufen könnte. Ist ja nicht mehr lang bis dahin….

Wie werden die Kosten für eine Domain oder die Erstellung einer Firmen-Homepage steuerlich behandelt? Dabei kommt es immer wieder zu Fragen. Hier die Antwort darauf:

Die Anschaffungskosten für den Erwerb einer Domain-Adresse (die manchmal ganz schön hoch sein können) sind im Regelfall zu aktivieren und sind nicht abnutzbar (daher keine laufende Abschreibung!). Die laufenden Kosten sind allerdings sofort absetzbar.

Anschaffungs- oder Herstellungskosten für eine Homepage sind zu aktivieren und auf eine Nutzungsdauer von drei Jahren abzuschreiben. Die laufende Wartung der Homepage stellt Erhaltungsaufwand dar und ist sofort absetzbar. Wesentliche Verbesserungen oder Erweiterungen sind wiederum als Herstellungsaufwand zu aktivieren und auf eine Nutzungsdauer von drei Jahren abzuschreiben.

Vor kurzem über eine Meldung gestolpert: “Mobile E-Mail-User nehmen Handys mit ins Bett” - und da musste ich einfach diese provokante Frage stellen. Kleine Kinder nehmen ihr Kuscheltier mit, grosse Kinder das Handy…..

Aber hier mal der Link zum Artikel, in dem es weiter heisst:

Dabei wird kein noch so ungewöhnlicher Ort ausgelassen, um dem Kommunikationslaster zu frönen. Neben dem eigenen Schlafgemach schrecken mobile E-Mail-Anwender offenbar auch nicht davor zurück, während des Kirchgangs ihre Nachrichten abzurufen. Zumindest zwölf Prozent der Befragten gaben zu Protokoll, auch in Gotteshäusern hereinkommende E-Mails gelesen zu haben. Noch verbreiteter ist die E-Mail-Nutzung im eigenen Badezimmer (53 Prozent) bzw. während dem Autofahren (37 Prozent).

Tja, dann ist mir auch klar, warum eine nächtliche SMS Leute aus dem Schlaf reissen kann, wi es einigen tele-ring Usern vor kurzem passiert ist.

Jetzt frag ich mich natürlich, wie die nächste Stufe der Entwicklung ausschaut.
Ein Kondom im eingebauten Handyfach?
Oder brauchen wir gar keine mehr, weil wir alles nur mehr virtuell machen?

Wie oft haben Sie sich schon darüber geärgert, dass die meisten Schädlinge über Emails hereinkommen. Über Spam, den Sie nicht verhindern können? Sie benutzen Outlook - stimmt’s?

Was wäre, wenn Sie eine kostenlose, lizenzfreie, einfach zu bedienende Software hätten, mit der diese Probleme ein für alle Mal der Vergangenheit angehören?

Mozilla Thunderbird - sichere Emails und das kostenlosNa, hier ist sie doch - einfach auf das Bild klicken, downloaden, bei der Installation alle Einstellungen Ihres Outlook übernehmen und schon können Sie wieder mailen. Es dauert keine fünf Minuten, versprochen!

In meinem Artikel auf meinem zweiten Blog habe ich bereits das Thema der Unternehmen angeschnitten. Gerade wenn über den firmeneigenen Mailserver viele Emails laufen sollen, ist eine leistungsstarke Lösung gefragt, die auch den Angriffen von Viren, Würmern, Trojanern und anderer Malware widerstehen kann. Die meisten Sicherheitsprobleme entstehen in Unternehmen, die Outlook einsetzen.

Wenn Sie bisher zwar schon mit dem Gedanken gespielt haben, endlich auf Outlook zu verzichten, es aber dann doch aus Bequemlichkeit nicht gemacht haben - geben Sie sich jetzt einen Ruck. Diese fünf Minuten holen Sie durch all die ersparten Probleme locker wieder auf ;-)

Ach so, Sie haben gar kein Outlook, weil Sie auch kein Windows haben? Hmm - na dann ja erst recht!
Mozilla Thunderbird gibt es auch für Linux und Mac!

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