Tatort Internet


Nein, von seond life rede ich heute nicht, sondern von relativ einfachen aber meiner Ansicht nach sehr guten Spielen im Internet, für die man auch bereits Kids begeistern kann. Und sie somit von den üblichen Schiess-und-Hau-Spielen auf den Konsolen wegbringt.

Während der vergangenen Feiertage hat mir eine gute Internetbekannte von Kapi Regum erzählt.
Kapi Regnum - Wirtschaftssimulation im Mittelalter

Bisher hatte ich reine Online-Spiele vermieden. Wenn, dann Adventures auf meinem eigenen Rechner. Aber irgendwie sah das spannend aus, klang das interessant, was mir berichtet wurde. Also los - irgendwann ist immer das erste Mal. ;-) und am Sylvestertag nachmittags war es dann soweit. Die Stadthalterin Yagena war geboren und Xanthia wurde errichtet.

Einen Tag später sah mir mein Sohn (knapp 14 J.) über die Schulter und fing zu fragen an. Kurz darauf war Kapi Regnum um eine Stadt grösser…..

In der letzten Woche hat mein Sohn so viel über Wirtschaft, Einkauf, Logistik, Produktionskosten, Verkaufskalkulation und mehr gelernt, wie er es in zwei Jahren Schule nur mit Mühe in seinen Kopf gebracht hätte. Der Kerl hat an Bargeldbestand seine Mutter schon lang überholt. Das Spiel funktioniert wie das richtige Leben - mit einem entscheidenen Vorteil: man hat die Marketing- und Kostenrechnungsabteilung gleich mit dabei und auf einen Klick alle nötigen Zahlen zur Hand. Und wie im richtigen Leben gibt es seriöse Händler, mit denen sich dauerhaft Geschäftsbeziehungen aufbauen lassen, und solche, auf die man sich nicht verlassen kann/sollte.

Abgesehen davon, dass mir das Spiel inzwischen wirklich Spass zu machen beginnt, haben mein Sohn und ich nun einen Weg gefunden, Wissen spielerisch zu vermitteln. Mich freut’s und mein Sprössling saugt auf wie ein Schwamm.

Wenn also auch Sie so ein Coach-Potatoe zu Hause haben, das sich mit Spielen vergnügt, die Ihnen nicht gerade Tränen der Freude in die Augen treiben - schauen Sie mal im Reich von Kapi-Regnum vorbei. Vielleicht klappts ja auch bei Ihnen mit der Wirtschaftsinformatik?

Wenn das Volk den Aufstand probte, war es schon immer von Bedeutung, aus welchen Schichten sich das Volk zusammen setzte. Daher finde ich es nicht ganz korrekt, wenn immer wieder die vergangenen Probleme bei StudiVZ oder auch bei Facebook mit den derzeitigen Ereignissen bei Xing verglichen werden.

Aber vorher ein paar statistische Zahlen - die zumindest für mich recht beeindruckend sind:

Das erste Posting auf Xing zum Thema “ungefragte und unpassende Werbung mitten in den persönlichen Profilen der Mitglieder” wurde gestartet am 31.12.2007 und erreicht bis zu seiner Schliessung durch die Moderation am 3.1.2007 stolze 92.887 Abrufe bei 1.692 Postings.

Das Statement von Lars Hinrichs, dem Gründer von Xing (übrigens das einzige bisher offen in der Gruppe) wurde am 3.1.2008 gestartet und erreichte bis heute 8.1.2008, morgens bereits 121.220 Abrufe bei “nur” 1.227 Posts. Von den kleineren Threads zum Thema, die immer wieder gestartet und kurz darauf den den Xing-Moderatoren geschlossen wurden, will ich gar nicht erst reden.

Aber nun zurück zum Eingangsthema:
Wer sind die Nutzer von Xing? Was unterscheidet sie so grundlegend von den Nutzern anderer Plattformen?
Der Kern der Xing-Nutzer auf Grund der Ausrichtung der Plattform seit Gründung sind Unternehmer. Selbständige mit kleineren und grösseren Unternehmen. Aber auch führende Köpfe aus der Wirtschaft und nicht ganz unwichtige Köpfe aus der Medienlandschaft.

So erschien heute Nacht z.B. von einem der Xing-Nutzer, der Autor für das grösste deutsche Finanzportal ist, ein Artikel zu den aktuellen Geschehnissen, der seit Mitternacht nun die Startseite auf www.ftd.de ziert: “Kniefall vor dem Network-Nutzer”

Ohne genaue Zahlen zu kennen, wage ich nun zu behaupten, dass zumindest ein Drittel der Xing-Nutzer Menschen sind, die über eine gute Position in grossen Netzwerken verfügen und dementsprechend auch Macht ausüben können, wenn nötig. Auf solches Potential zurück greifen zu können, wage ich den Nutzern anderer Plattformen wie StudiVZ oder Facebook (die immer wieder in Zusammenhang mit Xing erwähnt und verglichen werden) abzusprechen.

Abgesehen von den rechtlichen Bedenken zum Datenschutz, die lautstark aus der Ecke der Professionisten des Inetrnetlaw kommen, bleibt also für mich auch der grundlegende Unterschied der: Einem Studenten, einer Privatperson generell, mag es unwichtig sein, ob und welche Werbung in seinem direkten Profil ungewollt plaziert wird. Einem Geschäftsmann ist es das ganz sicher nicht!

Besteht die Möglichkeit, dass verschiedene Dinge schief laufen können, dann läuft genau das schief, was den meisten Schaden anrichten wird
Edward A. Murphy Jr. (geb. 1917)

Hier nochmals zum Nachlesen der Link auf mein ersten Beitrag zu diesem sehr brisanten Thema.

Just an dem Tag, an dem Google Gründer Larry Page seine Freundin heiratet, geht bei Google selbst das Licht aus….

Licht aus auch bei Google

Grund dafür ist die Aktion „Licht aus“ als Startsignal für ambitionierte heimische Klimapolitik. Umweltschutz-Organisationen, darunter Greenpeace, haben an die Bürger in der Schweiz, Österreich und Deutschland appelliert, am 8. 12, anlässlich des “Weltklimatages”, um 20.00 Uhr, für 5 Min. das Licht auszuschalten.

Details dazu und die offizielle Pressemeldung von Greenpeace finden Sie hier =>

Schon einige Male habe ich sowas gesehen - bisher aber nicht gewusst, wie man das zustande bringt:

¿uǝɥǝʇs nz ɟdoʞ ɯǝp ɟnɐ
‘ʇƃǝʍǝq nzɐp ɯɹıɥɔsplıq ɯɐ ʇɟıɹɥɔs ǝıp uɐɯ ǝıʍ
‘uǝssıʍ ǝıs ɥɔnɐ uǝlloʍ

Na dann schauen Sie doch mal hier vorbei ;-)

Wie endlos ist das WWW wirklich?Vor ein paar Tagen bin ich in einem Forum über diese Frage gestolpert. Und war ehrlich verblüfft, welche Infos da plötzlich von allen Seiten kamen…..

Am besten gefiel mir dieser Beitrag, in dem es bereits 2005 heisst:

Irgendwie war da bei uns im Info-Vorkurs eine interessante Idee entstanden: Wir drucken uns das Internet aus. Das ganze Internet.
Ich habe da mal ein bisschen dran rumgerechnet.

Seit dem siebten Geburtstag der Firma Google im September 2005 wird die Größe des Index nicht mehr auf der Hauptseite angezeigt, da laut Eric Schmidt keine eindeutige Zählweise existiere. Aktuell gibt Google auf seinen Seiten einen Index von „mehr als 8 Milliarden Webseiten“ an. [Quelle: wikipedia] Dabei kennt Google ja nicht mal alle Seiten, weil ja viele für Suchmaschinen gesperrt sind.

Man kann auf dieser Seite den world wide traffic verfolgen und sehen, welche Kontinente grade aktiv sind. Auch ganz spannend. Aber Auskunft über die tatsächliche Grösse des heutigen Internet gibt auch das nicht wirklich.

Diese Frage beschäftige auch einige US-Forscher so sehr, dass sie zwei Monate lang Internet-Adressen gezählt haben. Jetzt im Oktober kamen sie zu einem Resultat. Nach Ansicht von John Heidmann und Yuri Pradkin von der University of Southern California ist es die erste vollständige Zählung des Internets seit mehr als zwei Jahrzehnten. Die letzte sei 1982 durchgeführt worden. Damals hingen gerade mal 315 Computer am noch nicht wirklich weltumspannenden Datennetz. Bis heute sind einige hinzugekommen: Mehr als 2,8 Milliarden sogenannte IP-Adressen, die Hausnummern des Datennetzes, mussten die Wissenschaftler abklopfen.

Dafür brauchten sie nicht weniger als 62 Tage. Rund um die Uhr sendeten drei automatisch arbeitende Rechner Anfragen an jede einzelne dieser Adressen. Mit sogenannten Pings, winzigen Nachrichten, die einfach nur “Hallo, ist da wer?” fragen, durchforsteten sie das Web nach aktiven Computern.

Viele dieser Anfragen blieben unbeantwortet. In immerhin 61 Prozent der Fälle blieben die angepingten Rechner stumm. Zudem hätten sie oft Antworten wie “bitte nicht stören” oder “keine Informationen verfügbar” erhalten. Netzwerkadministratoren schützen ihre Router und Firewalls mit solchen Nachrichten vor unnötigem Netzverkehr.

Zusätzlich druckten Heidmann und Pradkin eine Version ihrer Karte aus, bei der sie jeder IP-Adresse genau ein Pixel zuwiesen. Das Ergebnis ist ein Ausdruck von rund 7,5 Quadratmetern Grundfläche - zu groß für die Universitätsräume, denn wie auf Fotos zu sehen ist, mussten die Forscher ihre Karte bis unter die Decke verlängern.

Jetzt taucht natürlich die Frage auf, ob in den neuen Navigationssystemen diese Karte auch schon eingespeist ist…..
;-)

Schon gehört? “Digitale Nachschau” nennen die Behörden das und meinen damit die Erlaubnis, in den Rechnern der Verdächtigen ermitteln zu können. Nein, nicht wie bisher nach einer Hausdurchsuchung durch Auslesen der Festplatte. Sondern schon vorher - durch gezieltes Einsetzen eines sogenannten “Bundestrojaners”.

Innenminister Günther Platter hat sich vor einigen Tagen bei den Österreichischen Sicherheitstagen des Kuratoriums Sicheres Österreich (KSÖ) im Salzburger Leogang erneut für die Online-Fahndung stark gemacht. Von einem “Muss, dass ich der Exekutive die Möglichkeit gebe, Online-Fahndung zu betreiben”, sprach der Ressortchef. “Wer das nicht sieht, nimmt Sicherheitspolitik nicht ernst oder kennt sich nicht aus.”

Der Innenminister sprach von “wenigen ausgesuchten Fällen”, in denen der Bundestrojaner eingesetzt werde. Das betrifft Fälle, die mit einer Strafe von mehr als zehn Jahren bedroht sind, weiters Mitglieder einer terroristischen Vereinigung oder einer kriminellen Organisation. Die Maßnahme richtet sich auch gegen gewerbsmäßige Vertreiber von Kinderpornografie. Inkludiert sind weiters Vorbereitungshandlungen zu schweren Straftaten. Angeordnet wird die Online-Fahndung nach den Vorstellungen der Regierungsparteien von einem Staatsanwalt, der sie aber von einem Gericht genehmígen lassen muss.

[Quelle: www.apa.at]

Die Angst vor einer flächendeckenden Überwachung ist unbegründet, denn in Betriebsgeheimnissen wird nicht geschnüffelt. Heisst es auf jeden Fall. Auch die Angst der Bevölkerung vor einer flächendeckenden Überwachung sei unbegründet. Wenn die Polizei Zugang zu den Daten möchte, dann macht sie das gezielt abgestimmt auf den vermeintlichen Täter, schreibt das Wirtschaftsblatt vor einigen Tagen.

Ich persönlich verstehe durchaus die Notwendigkeit für diese Massnahmen. Aber mir ist auch bewusst, dass derartige Möglichkeiten in den falschen Händen sehr viel Unheil anrichten können. Als positiv denkender Mensch will ich mal an den Rechtsstaat Österreich glauben…..

Seit gestern höre ich an jeder Ecke im WWW lautes Geschrei. Gejammert wird da, von Frechheit geredet und düstere Prognosen an die Wand gemalt. Bei manchem dieser Jammerer bekommt man fast das Gefühl, dass der Strick schon wartet…..

Und das alles,weil Google mal wieder seinen Pagerank updatet. Und dabei einige runter stuft, die in den letzten Monaten mit allen möglichen Tricks versucht haben, den Pagerank rauf zu pushen. Links wurden gekauft, ganze Linklisten haben z.T. recht brauchbare Unternehmenswebseiten entstellt, viel Geld hat den Besitzer gewechselt auf Grund toller Versprechungen einiger Suchmaschinen-Optimierer.

was Webbix dazu sagt, lesen Sie am besten selbst

Ich habe auf allen meinen eigenen Webseiten keine grundlegende Veränderung bemerkt. Der PR ist maximal dort gesunken, wo ich seit langem nicht mehr aktualisiert habe. Und das war ja zu erwarten, so etwas überrascht mich nicht. Er ist aber auch dort gestiegen, wo ich es erwartet hatte. Also alles in allem für mich keine Überraschungen.

Übrigens:
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