Tatort Gesundheit


Ab 2007 wird Kranksein teurer. Um wieviel, lesen Sie hier kurz zusammengefasst:

Die Rezeptgebühr wird um 10 Cent von derzeit 4,60 Euro auf 4,70 Euro erhöht.

Auch Zuzahlungen für Kuraufenthalte und Rehabilitation steigen von 6,52 auf 6,68 Euro pro Tag.

Die Kosten für die E-Card bleiben hingegen im kommenden Jahr mit 10 Euro konstant. Ansonsten hat man sich für den Krankenschein-Ersatz für 2007 viel vorgenommen. Die wesentlichsten Projekte, die im nächsten Jahr in Angriff genommen werden sollen, sind die elektronische lebenslangen Gesundheitsakte (ELGA), die volle Implementierung der E-Card in den Krankenanstalten und die elektronische Rezeptabwicklung sowie elektronische Überweisungen.

Eben meldet pressetext deutschland ein absolutes Hoch an Spammails im Oktober. Messagelabs.com ist der Sache nachgegangen.

Laut neuesten Zahlen des monatlich veröffentlichten Intelligence Report handelt es sich mittlerweile bei fast drei von vier E-Mails um Spam-Nachrichten. Der 8,5-prozentige Anstieg der Spam-Quote gegenüber dem Vormonat auf 73 Prozent entspricht dem stärksten Wachstum seit Jahresbeginn 2006. Verantwortlich für die neue Welle sind verfeinerte Techniken der Spammer-Gemeinde sowie das aggressive Auftreten der Trojaner SpamThru und Warezov, die Computer ahnungsloser Anwender kapern und zu fremdgesteuerten Spam-Botnetzen umfunktionieren.

heisst es in dieser Aussendung.

Einige weniger geübte Emailuser geben bereits auf und stehen dem enormen Aufkommen an Schrottmails relativ hilflos gegenüber. Wieder einmal mein dringender Tipp:

Verwenden Sie auf keinen Fall Outlook als Mailprogramm! Darauf sind die meisten Viren und Würmer massgeschneidert und somit ist Ihr Postfach direkte Zielscheibe. Holen Sie sich den kostenlosen Mozilla Thunderbird z.B. - alle Ihre Voreinstellungen aus Outlook können übernommen werden. Zusätzliche Spamfilter können definiert werden und helfen dabei, die wirklich wichtigen Emails heraus zu filtern.

Das schwirrt schon lang im Internet herum - in letzter Zeit bekam ich es allerdings gleich ein paar Mal gemailt. Darum jetzt hier verewigt….
Übrigens habe ich zu der Story ein nettes Buch gefunden, das die Geschichte noch traumhaft illustriert. Wär ein Geschenktipp für Weihnachten… ;-)

Wir sind Helden!

Wenn du NACH 1984 geboren wurdest, hat das hier nichts mit dir zu tun! Aber du solltest trotzdem weiterlesen. Schon allein, um zu verstehen, warum die PAMPERS- Generation (zu der du vielleicht auch gehörst) keine Helden hervor bringen wird.

Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags.
Unsere Bettchen waren angemalt mit Farben voller Blei und Cadmium.
Das Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen,
genauso wie die Flasche mit Bleichmittel.

Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Finger und auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.
Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen.
Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar.

Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wusste, wo wir waren und wir hatten nicht einmal ein HANDY dabei!
Wir haben uns geschnitten, brachen uns Knochen und Zähne und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. NIEMAND HATTE SCHULD AUSSER UNS SELBER!

Keiner fragte nach *Aufsichtspflicht“. Kannst Du Dich noch an *Unfälle“ erinnern?
Wir kämpften und schlugen einander manchmal grün und blau. Damit mussten wir leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht besonders.

Wir aßen ungesundes Zeug (Schmalzbrote, Schweinsbraten usw.), keiner scherte sich um die Kalorien und trotzdem war keiner fett.
Wir tranken Alkohol und trotzdem wurde keiner alkoholsüchtig.
Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen.

Wir hatten nicht:
Playstation, Nintendo64, X- Box, Video- Spiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video und DVD, Surround- Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet- Chat-Rooms, Jahreskarten im Fitness- Club, Handys etc.

WIR HATTEN FREUNDE!
Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu denen nach Hause und klingelten. Manchmal gingen wir auch ganz einfach so hinein. Ohne Termin und Wissen unserer gegenseitigen Eltern.
Keiner brachte uns und keiner holte uns *

Wie war das nur möglich?

Wir dachten uns Spiele selber aus. Wir aßen Würmer und es traf nicht ein, dass die Würmer in uns weiterleben.
Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, musste lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen.
Fahrräder (nicht Mountain- Bikes) wurden von uns selber repariert.

Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte damals nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.

Wir bumsten quer durch den Gemüsegarten, hatten jede Menge Sex. Wir wussten zwar nicht immer, wer gerade mit wem, aber das war egal.
Wir mussten uns nicht Pornos aus dem Internet laden, wir machten sie selber.

Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte sich verstecken.
Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat war klar, dass die Eltern ihn nicht automatisch aus dem Schlamassel herausholen. Im Gegenteil: Sie waren oft der gleichen Meinung wie die Polizei.

Na so was !

Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht.

Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit allem mussten wir umgehen, wussten wir umzugehen!

Und du gehörst auch dazu?!
Herzlichen Glückwunsch!

Geboren nach 1984 * SO, JETZT WISST IHR WARMDUSCHER DAS AUCH!
Geboren vor 1984: Wir sind HELDEN!

Das Thema Barrierefreiheit schwirrt täglich durchs Internet. Als Null-Acht-Fünfzehn Bürger mit zwei gesunden Augen (die zwar eine Brille brauchen, aber damit doch fast 100% Sehleistung zustande bringen) stellt man sich da eher vor, dass es zwischen den unterschiedlichen technischen Zugangsmöglichkeiten fürs Internet keine Barrieren geben sollte.

Nun habe ich auf einer Konferenz erstmals selbst einen fast blinden Mann an einem Computer gesehen. Und er war noch dazu der Vortragende - in einem Workshop über Barrierefreiheit für sehbehinderte und blinde Internetuser.

Damit musste ich mich indirekt mit den Mögllichkeiten auseinandersetzen, die heute im Internet bestehen. Die Möglichkeiten, die jemanden erreichen, der keine optischen Eindrücke vom Bildschirm her hat. Und habe auch das Thema Webseite mal mit völlig anderen “Augen” gesehen - nämlich mit den “Augen”, die ein Sehbehinderter bzw. Blinder in den Fingerspitzen oder auch in den Ohren hat. Natürlich wurde auch - dank der modernen Technik - bereits mit Audio-Unterstützung gearbeitet.

Aber die Brailleschrift war dann doch ein wichtiges Thema. Denn nur so können sehbehinderte Menschen auch die Texte lesen, die online stehen. Hier habe ich einen kleinen Onlinekurs für Brailleschrift gefunden, der mir sehr gut gezeigt hat, woraus ankommt:
Einführung in die Brailleschrift

Schnuppern Sie mal rein…. ;-)

“Glutamat als Auslöser von Krankheiten”
“Glutamat als gesundheitlich unbedenklich”

Solche und ähnliche Schlagzeilen tauchen immer wieder auf.

Einerseits heisst es:

Geschmacksverstärker wie Glutamat können Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson, Bluthochdruck, Migräne oder Multiple Sklerose auslösen. Oft ist Glutamat auf den Verpackungen nicht deklariert, sondern verdeckt als Würzsalz oder Geschmacksverstärker angeführt.

aber sofort kommt das Kontra:

Glutamat als Geschmacksverstärker ist der wichtigste Zusatzstoff in industriellen Nahrungsmitteln wie Gewürzmischungen, Fertigsuppen und -soßen sowie in anderen Fertiggerichten. Und ist in der laut WHO erlaubten Menge gesundheitlich unbedenklich.

In höherer Konzentration soll Glutamat als Nervengift wirken und an der Entstehung von Alzheimer, Parkinson und Multipler Sklerose beteiligt sein. Außerdem vermuten Wissenschaftler, dass ein überhöhter Glutamatkonsum Auslöser von Fettleibigkeit ist. Denn Glutamat regt im Gehirn die Wachstumssteuerung an und ruft gleichzeitig ein künstliches Hungergefühl hervor, so die Gesellschaft für Ernährungsheilkunde.

Mein Fazit daraus:
Vermeiden von Fertiggerichten und lieber fünf Minuten länger am Herd stehen. Es gibt eine ganze Menge Speisen, die ohne Fix-Basis beinahe ebenso schnell angerichtet sind. Auch wenn uns der Job oft wenig Zeit lässt - die eigene Gesundheit, das Wohlbefinden, sollte einem fünf Minuten mehr schon wert sein.

Können wir uns heute überhaupt noch richtig entspannen? Oder schalten wir einfach nur mehr ab? Und damit was anderes ein?

Anstoss für diese Überlegung war dieser Text im letzten GMX-Newsletter:

Kaum ist endlich das Wochenende in greifbare Nähe gerückt, zeichnet sich auch schon das nächste Problem ab: Was tun mit der wertvollen, weil raren Freizeit? Trotz aller guten Vorsätze zur sinnvollen Nutzung derselben (Vielleicht mal wieder ein richtig gutes Buch lesen. Oder einen Brief schreiben. Oder kreativ sein. Oder sporteln… oderoderoder) läuft es denn doch meist auf das ewig Gleiche hinaus:

Man fällt erschöpft auf die Couch, wirft den Fernseher an und hofft, gut unterhalten zu werden. Wird diese Hoffnung enttäuscht, weil selbst das mehrfache Durchzappen sämtlicher Fernsehkanäle kein der akuten Stimmungslage entsprechendes Programm zu Tage fördert, folgt der rettende Griff zur Konserve: DVD oder die fast schon altertümlich anmutende Videokassette. Alternativen? Irgendwas am PC rumpusseln, den iPod neu bestücken, Bilder von der Digicam laden… Schon seltsam, dass wir heutzutage zum Abschalten fast immer irgendetwas einschalten müssen, oder?

Das gab mir zu denken, denn es steckt viel Wahres darin. Und hat mich zu der Erkenntnis geführt, dass ich am meisten entspannt bin, wenn ich in einer Runde Menschen sitze, die ich mag. Also eigentlich wieder was tue. Rein Nichts zu tun, fällt mir grundsätzlich schwer - aber ich arbeite dran.

Wie machen Sie es? Haben Sie einen Geheimtipp zum Entspannen?

Ich frage den Bauern: Was ist für dich Glück?
Er grübelt und schiebt sich den Hut ins Genick.
“Die Ernte sollt’ doppelt sein, dreifach und mehr,
So dass bald der reichste Bauer ich wär.
Dann könnte in Samt und Seide ich mich zeigen,
Und jeder im Dorf würd’ sich vor mir verneigen.”

Ich frage den Beamten, was Glück für ihn sei.
Er zögert zunächst, doch dann sagt er frei:
“Ich wünsche so sehr mir ‘ne steile Karriere,
Das brächte viel Geld mir und noch viel mehr Ehre.
Ich wär ohne Zweifel ein Herr mit Profil.. -
Ja das zu erreichen, das wäre mein Ziel!”

Ich frage den Arzt, welches Glück er erstrebe.
Er sagt, sehr schön wäre, wenn er es erlebe,
Dass gegen Krebs er ein Mittel entdecke,
Weil dieser so lang schon die Menschheit erschrecke.
Dann wär’ in der Welt bald sein Name bekannt
Und nach ihm würd’ manche Straße benannt.

Ich frage den Sportler, was ihn mache glücklich,
Da seufzt er vernehmlich und sagt augenblicklich:
“Möchte Weltmeister werden in viel Disziplinen,
Dann würde ich bald ein Vermögen verdienen.
Für so viel Geld könnte ich alles haben. -
Das wären für mich des Glücks Gaben.”

Ich frage den Händler, was Glück ihm bedeute,
Da sagt er, er wünscht’ sich das alle Leute
Den ganzen Einkauf bei ihm nur noch machten
Den Kaufmann dort drüben nicht mehr beachten,
Dass dessen Geschäft zugrunde schnell gehe
Und er für ein Butterbrot dieses erstehe.

Ich frage den Pfarrer, was Glück ihm sollt’ schenken.
Da sagt dieser fromm: ” Ich könnte mir denken,
Dass die Menschen kämen in hellen Scharen,
Um Gottes Wort nur von mir zu erfahren.
Unser Herrgott schaut’ durch die Himmelstür
Und hätte sein Wohlgefallen an mir.”

Ich frage das Kind, was es will erhoffen,
Denn schließlich hat es auch einen Wunsch offen.
Da leuchten die Äuglein, es amtet schwer:
“Ach, wenn es doch nur bald Weihnachten wär’!
Und dann kommt es leis’ aus dem kleinen Mund:
“Ich wünscht’ mir, die Oma wär wieder gesund!”

© Autor: Wolfgang Kerber

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