Tatort Freizeit


Lügen ist verwerflich - so haben wir es zumindest von unseren Eltern und Grosseltern gelernt. Dabei gibt es aber noch die feinen Unterschiede zu Notlügen und zum Schwindeln.

Bei der vom Meinungsforschungsinstitut emnid in Auftrag gegebenen und repräsentativen Untersuchung für das Magazin “Reader´s Digest” http://www.rd.com/international/de ermittelte der Forscher, dass nur 30 Prozent der Menschen mit Abitur oder Hochschulabschluss den Begriff Ehrlichkeit ganz oben auf ihre Werteliste setzen - im Vergleich zu 46 Prozent bei den Befragten mit Volksschulabschluss.

heisst es in dieser Presseaussendung.

Nimmt also die Bereitschaft, die Wahrheit zu sagen, automatisch mit gestiegender Ausbildung zu? Glaubt der Mensch wirklich heutzutage, wenn er klüger = mehr gebildet ist als sein Gegenüber, dann darf er ungestraft Unwahrheiten verbreiten? Irgendwie makaber……

Wobei ich zugeben muss, dass mir ein krasser Anstieg von Betrugsversuchen auffällt - speziell im Internet treiben sich jede Menge Abzocker herum. Der Unterschied ist nur, dass solche Aktivitäten in den Bereich der Straftaten fallen und somit (hoffentlich) nicht ungesühnt bleiben.

In der erwähnten Studie gehts aber um den Alltag. Um das “Schwindeln ohne Reue” gegenüber Chefs, Kollegen, Nachbarn etc. Hat es mit dem gestiegenen Leistungsdruck und dem damit entstehenden Egoismus (als Folge des Überlebenswillens) zu tun, dass wir immer mehr dazu neigen, es mit der Wahrheit nicht mehr so genau zu nehmen?

Ja, ich weiss: “trau keiner Studie, die du nicht selbst in Auftrag gegeben hast”
Und doch stimmt mich dieser Bericht mehr als nachdenklich. Wir scheinen den Respekt vor anderen nach und nach zu verlieren……

Dass die Roaming-Gebühren teilweise zu Wucherpreisen abgerechnet werden, ist sicher kein Geheimnis. Dass sich hier einiges ändern wird, ist allerdings jetzt auch fix.

Die Verordnung, die für Mobiltelefongespräche, nicht aber auch für Datendienste wie SMS, MMS oder mobile Internetdienste gilt, sieht für deren dreijährigen Gültigkeitszeitraum eine Höchstgrenze für End- und Großkundentarife für Handygespräche im Ausland vor, die nach Ablauf des ersten und des zweiten Jahres jeweils weiter abgesenkt wird. So sollen auf Einzelkundenebene (retail) aktive Mobiltelefongespräche aus dem Ausland im ersten Jahr maximal 49 Cent, im zweiten Jahr maximal 46 Cent und im dritten Jahr höchstens 43 Cent pro Minute kosten. Für Passivgespräche sollen im ersten Jahr maximal 24, dann 22 und schließlich 19 Cent pro Minute an Roamning-Gebühren anfallen. Die unter den Netzbetreibern verrechenbaren Großhandelspreise (wholesale) sollen in den drei Jahren mit jeweils 30 Cent, 28 Cent und 26 Cent begrenzt werden.

Mobilfunk-Unternehmen haben ab dem Inkrafttreten bis zu einen Monat lang Zeit, um ihre Kunden über die neuen Roaming-Tarife zu informieren. Entscheidet sich ein Handy-Nutzer für den neuen Tarif (sog. Eurotarif), wozu er ab Inkrafttreten der Verordnung die Möglichkeit hat, so hat sein Betreiber ihm diesen spätestens nach vier Wochen gewähren. In einem solchen Fall kämen die neuen Tarife für Auslandsgespräche mit dem Mobiltelefon noch im Juli zur Anwendung. Reagiert ein Kunde nicht binnen zweier Monate nach Übermittlung der Information, so gilt für ihn der neue Tarif (Eurotarif) automatisch. Binnen der genannten Zweimontasfrist steht es dem Kunden frei, sich entweder für den Euro-Tarif oder jeden anderen von seinem Betreiber angebotenen Roaming-Tarif zu entscheiden.

Inkrafttreten wird diese Verordnung vermutlich Ende Juni und somit ab 1.Juli ihre rechtliche Gültigkeit besitzen.

Sie kennen sicher den Paketdienst DPD - in meinem Gebiet wird er vom Schachinger Paketdienst in Hörsching übernommen. Bisher hatte ich kaum damit zu tun - in den letzten Wochen allerdings gleich zweimal. Und jedesmal mit leichtem Chaos und dann doch gutem Ausgang.

Das erste Mal ging’s um das Modem des Providers, das aan meiner neuen Adresse installiert werden sollte. Ich war ja noch gar nicht eingezogen - das Internet sollte vor mir da sein. Unglücklicherweise schickte der Provider das Paket aber bereits an diese neue Adresse. An der ich zu dieser Zeit höchstens zweimal die Woche für kurze Zeit war. Glücklicherweise rechtzeitig,um die zweite Verständigung des DPD-Zustellers vorzufinden. Eine erste Verständigung hatte ich nirgends gefunden. Mit einigem Telefonieren und dem guten Willen der Fee am Telefon wurde das Paket an meine alte Adresse umgeleitet und kam am nächsten Tag auch wirklich an.

Das zweite Mal hatte ich gestern mit dem Paketdienst zu tun. Als ich gegen Mittag von einem Kunden ins Büro kam, fand ich wieder eine Verständigung - ein Paket konnte nicht zugestellt werden. Wieder war es bereits die 2.Verständigung. Irgendwie beschlich mich das Gefühl “es gibt gar keine ersten Verständigungen mit Datum und Zeitangabe eines neuerlichen Zustellversuches”. Also wieder telefoniert. Diesmal war keine gute Fee am Telefon, sondern eher der “böse Onkel”, der mir gleich zu verstehen gab “unser Service kann nur funktionieren, wenn Sie auch da sind” Mein Einwand, dass ich ja nicht wüsste, ob und wann ein Paket an mich zugestellt werden würde, liess er nicht gelten. Auch mein Hinweis, dass ich keine “erste Verständigung” erhalten hatte, wies er von sich. “Unsere Fahrer sind daran interessiert, die Pakete zuzustellen. Der Fahrer war am Freitag bei Ihnen - Sie waren nicht da. Das zeigen unsere Aufzeichnungen.”

Es gibt eine Online-Sendungs-Verfolgung. In der steht, dass der Fahrar am Freitag um 14:43 einen erfolglosen Zustellversuch eingetragen hatte. Hmmm, da saß ich mit drei Kunden aber im Büro. Hatte er nicht geläutet? Auch das fragte ich den Mann am Telefon. “Das setzen wir für selbstverständlich voraus, dass unsere Fahrer läuten” bekam ich als Antwort. Guter Mann, wo haben Sie denn geläutet? Bei mir nicht.

Einige Debatten folgten, es wurde mir ein neuerlicher Zustellversuch für nachmittags zwischen 13:00 und 15:00 angekündigt. Was auch wieder perfekt geklappt hat.

Mein Fazit daraus:
DPD als Zustelldienst für Firmen, bei denen jederzeit jemand anwesend ist, um Pakete anzunehmen - ja, sicher! Denn der Service scheint gut zu sein, ist auf jeden Fall schnell und die Online-Verfolgungsmöglichkeit auch tadellos.
Für Sendungen an Private oder an Firmen wie mich, die nur aus einer Person bestehen - nein! Unbrauchbar, da man vorher nicht erfährt, dass ein Paket zugestellt werden soll. Telefonisches Aviso ist nicht möglich. Auch eine direkte Kommunikation mit dem Fahrer ist nicht möglich (keiner der Fahrer hat angeblich ein Handy). Und man/frau kann ja nicht ständig am Schreibtisch sitzen bleiben, wenn draussen die Aufträge warten.

Was bisher noch immer ungeklärt ist:
Gibt es überhaupt eine “erste Verständigung” bei DPD? Oder steht’s nur so auf den Formularen? Denn nach der ersten Benachrichtigung sollte der Fahrer ausfüllen, an welchem Tag um welche Uhrzeit er wieder kommt. Damit man Bescheid weiss und anwesend ist. So sieht es zumindest das Formular vor……

Ich verstehe schon, dass auch die Fahrer genervt sind, wenn sie den agen leer bekommen wollen und die Pakete nicht abgeliefert werden können, weil niemand da ist. Da stimmt dann aber am System etwas nicht - oder täusche ich mich da? Wie wär’s, liebe DPD’ler, wenn man nicht jeden Auftrag blind annehmen würde, sondern den Auftraggeber gleich mal vorweg fragt, ob denn die Zustelladresse auch wirklich “zustellbar” ist?

Barfuss hat eine neue Bedeutung in Österreich bekommen: “Barfuss” ist eine Cocktailbar zum Mieten- und mixt ausschliesslich alkoholfreie Cocktails! Überall dort, wo junge Menschen im Mittelpunkt stehen, ist die Barfuss einsatzbereit.

Eine nicht nur originelle Idee, sondern ein tolles Projekt, das von pro mente OÖ ins Leben gerufen wurde. Ob Schulfest, EGemeinde-event oder Party - die Barfuss kostet “low budget” und ist schnell einsatzbereit. Alle Details und ein Online-Buchungsformular gibt’s hier: zu den Details

Sie tragen klingende Namen, schauen gut aus und schmecken noch besser: Die verlockenden Schlemmerdrinks der Barfuss! Gemixt werden die garantiert alkfreien Köstlichkeiten von jungen Shake-Profis, die ihr Handwerk bei Cocktail-Ass Stefan „The Barbrain“ Stevancsecz gelernt haben, einem der bekanntesten und erfolgreichsten Köpfe in der heimischen Cocktail-Szene.

Wer Lust auf coole alkfreie Drinks hat, findet hier auch die Rezepte zum Selbstmixen für Red Bit, Yellow Sunshine, Tropical Touch, Summer Splash, Greenhorn, Pretty Belinda, Anna Banana, Fresh Maker, Danibeer und Apple Star.

Wenn Ihre Kundenzielgruppe Jugendliche sind, darf die Barfuss auf Ihrem nächsten Firmenevent nicht fehlen!

In den letzten Tagen und auch noch in den kommenden ist es bei mir hinter den Kulissen gelinde gesagt chaotisch. Nach aussen dafür umso mehr Ruhe.

Ich bin in der heissen Phase des Übersiedelns. Nichts ist mehr dort, wo es war. Frau pendelt zwischen zwei Orten, weil prinzipiell immer das, was man braucht, gerade am anderen Standort ist. Die Telekom schaltet das Internet für meine neue Wohnung erst am 21.Mai frei. Erst dann kan n ich also auch mit meinem Büro übersiedeln. Und damit sieht’s aus, als wäre rund um Pfingsten der “ganz normale alltägliche Wahnsinn” wieder eingekehrt. ;-)

Wird auch Zeit, denn am Pfingssonntag hat mein Jüngster seinen 13. Geburtstag - und der sollte ja wohl gefeiert werden!

Heute möchte ich mal ein paar filosofische Gedanken loswerden. Ausgelöst wurden sie durch private Ereignisse in der letzten Zeit und einer Bemerkung eines Bekannten. Er schrieb mir:

Wir müssen einfach akzeptieren, dass wir viel zu lange leben, um nur einen Partner bzw. einen Lebensabschnitt zu haben.

Wolfgang, Du hast ja so recht!
Mit diesem einzigen Satz ist so einiges erklärt, denk ich mir, was rund um uns, in unserer heutigen Gesellschaft, passiert. Die Singles werden immer mehr. Alleinerziehende Mütter und Väter. Junge, die sich gar nicht mehr wirklich fix binden wollen/können. Ältere Semester (solche wie ich selbst), die plötzlich vor dem Aus der bisherigen Partnerschaft stehen, ohne einen wirklichen Grund dafür zu erkennen.

Ist Mann/Frau wirklich nicht dafür geschaffen, ein (heutiges langes) Leben lang mit einem einzigen Partner zu verbringen? Oder sind wir eher zu egoistisch geworden? Zu ungeduldig, zu starr in den eigenen Verhaltensmustern? Zu selbständig? Haben wir verlernt, etwas “gemeinsam” anzugehen?

Im Job wird immer mehr “Teamfähigkeit” gefordert. Über-fordert uns das etwa? Wenn wir im Job teamfähig sein müssen, können wir es im Privatleben dann nicht mehr?

Letzte demografische Zahlen zeigen, dass wir um einige Jahre länger zur Schule gehen als noch 1971, dafür ein paar Jährchen weniger im aktiven Arbeitsprozess stehen und statt nur neun Jahren im wohlverdienten Ruhestand heute statistisch gerechnet schon 20 Jahre “nichts mehr tun”.

Hat uns die biologische Entwicklung überholt? Dann wirds höchste Zeit, dass wir uns innerlich auch weiter entwickeln.
Oder läuft doch irgendwo irgendwas schief?

Sportsponsoring ist eine gute Möglichkeit, Ihr Unternehmen ins Gespräch zu bringen. Dabei war bisher grosse Vorsicht nötig, um die Sponsorgelder auch wirklich steuerlich als Ausgabe geltend machen zu können.

In der Praxis war damit eine Werbeleistung verbunden - in Form von Bandenwerbung, Durchsagen bei Veranstaltungen, Inserat in einer Vereinszeitung etc.

Nun gibt es gerade bei Vereinen oft auch andere Dinge, die gesponsert werden sollten. Denken Sie nur an Ausrüstungsgegenstände (Trikots, Trainingsgeräte etc.) oder an das Leihen eines Autos, Computers oder Handies. Hier gibt es nun speziell für Sportvereine (und NUR für Sportvereine) eine ausgesprochen grosszügige Auslegung der Finanzbehörde.

Wenn Sie einem Sportverein durch Sachsponsoring unter die Arme greifen, wird dieser Tatbestand weder als Eigenverbrauch noch als Tausch angesehen - stellt also einen echten Aufwand dar, dessen Kosten (sofern USt enthalten ist) auch vorsteuerabzugsberechtigt sind.

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