BusinessBlog Carneval


3.Business Blog CarnevalGestern fiel der Startschuss zum 3.Business Blog Carneval, der sich dem Thema “Erfolgreich mit Neuen Medien” verschrieben hat.

Bis einschliesslich 11.Mai sammelt Thomas Kilian auf dem Blog Neukunden-Magnet Beiträge unter der Headline “Wie Internet und Web 2.0 das Business revolutionieren“.

  • Wie können Unternehmen das Internet erfolgreich für sich nutzen?
  • In welchen Bereichen bringen die Neuen Medien einen echten Mehrwert fürs Business oder die Gesellschaft?
  • Ist Web 2.0 nur ein kurzzeitiges Modewort oder welche Vorteile bietet das Mitmach-Internet wirklich?

Ein grosses Danke an Thomas Kilian, der mit dieser Initiative die Serie der Bolog Carnevals im deutsprachigen Raum weiterführt!
Dieses Mal kann ich aus Zeitgründen selbst nicht dabei sein, wünsche aber allen nicht nur spannende Beiträge, sondern auch wieder viel Spass und neue Kontakte.

2.Business Blog Carneval zum Thema MedienarbeitGute PR (Public Relations) ist heute wichtiger denn je. Wenn Sie mit den Journalisten gut auskommen wollen, müssen Sie auf ein paar wesentliche Dinge Rücksicht nehmen. Abgesehen vom Inhalt Ihrer Pressemitteilung (dazu gibt es gesonderte Artikel) gilt es, den Journalisten als Mensch zu sehen, seinen Nutzen zu ergründen und ihm so Ihr Anliegen etwas schmackhafter zu machen.

Journalisten haben keine Zeit

Grundsätzlich regiert der Termindruck in den Medien. Nachrichten, die Ware also, sind kurzlebig. Schnelles Reagieren entscheidet, wer die Leser/Zuseher hat. Bedenken Sie das, wenn Sie eine Pressemitteilung versenden. Da sitzt ein Journalist an seinem Schreibtisch, hat wenig Zeit und soll ungefähr 100 Pressemitteilungen sichten, die auf ihn warten. Da bleiben in der Regel kaum fünf Sekunden für jeden einzelnen PR-Bericht. Dann sind 90% davon in der Rundablage gelandet. Die restlichen 10 werden eines näheren Blickes gewürdigt. Kaum eine halbe Stunde hat jeder Reakteur täglich für diese Arbeit. Und übrig bleiben sollen drei bis vier wirklich interessante, wichtige Nachrichten - die er dann auch verarbeitet.

Stehlen Sie ihm daher nicht auch noch wertvolle Zeit mit telefonsichen Anfragen wie “Haben Sie meinen PR-Bericht erhalten? Wie finden Sie ihn?” oder “Ich möchte Ihnen einen PR-Bericht senden. Wie soll ich ihn am besten formulieren?” Nehmen Sie lieber per Email mit dem Medium, der Redaktion, Kontakt auf. So können Sie auf elegantem Weg in Erfahrung bringen, welcher Redakteur für das Thema Ihres PR-Berichtes zuständig ist, wann Redaktionsschluss z.B. für ein Sonderthema ist oder ob Sie sogar selbst ein (allgemein interessantes und aktuelles) Thema vorschlagen können.

Journalisten sind unabhängig und lieben die Pressefreiheit

Rechnen Sie immer damit, dass der Redakteur zwar Ihr Thema aufgreift, es aber anders verarbeitet als Sie sich das vorgestellt haben. Journalisten werden schon oft genug durch den Druck von oben in der Redaktion selbst eingeschränkt und reagieren daher ziemlich sensibel, wenn Sie als Aussenstehender auch noch versuchen, Druck auszuüben. Kommentare wie “ich schalte oft genug Anzeigen bei Ihnen - also drucken Sie das einfach mal kostenlos” oder “ich kenne Ihren Chefredakteur gut - muss ich wirklich erst mit ihm reden?” erzeugen nur Abneigung. Schlucken Sie solche Emotionen - gehen Sie auf den Redakteur zu wie auf einen Kunden. Nur wenn ihm sein eigener Nutzen aus Ihrem Vorhaben deutlich wird und er Gefallen am Thema findet, dann haben Sie wirkliche Chancen.

unterstützen Sie die Recherche

Folgendes Szenarion: Heute morgen bekommt ein Redakteur ein Thema auf den Tisch und hat genau zehn Tage Zeit, das aufzubereiten. Seine ersten Schritte werden sein, sich im Internet über dieses Thema zu informieren. Bieten Sie also optimalerweise auf Ihrer Webseite gute Informationen und eine deutliche Kontaktmöglichkeit. Wenn nun Ihre Webseite auch suchmaschinenoptimiert ist und daher bei Suchergebnissen vorne mitmischen kann, dann werden Sie gefunden und der Redakteur nimmt sogar von sich aus Kontakt mit Ihnen auf.

Kurz und gut:
Der Redakteur ist ein Mensch aus Fleisch und Blut - und Sie wollen etwas von ihm. Also handeln Sie dementsprechend ;-)

2.Business Blog Carneval zum Thema Medienarbeit

Der 2. Business-Blog-Karneval im deutschsprachigem Raum widmet sich dem Thema »Erfolgreiche PR & Medienarbeit«. Wir sammeln Ideen, Artikel, Links & vielfältige Anregungen zur erfolgreichen PR & Medienarbeit für den PR-Alltag von Einzelpersonen, Freiberufler & Unternehmen.

Schon vor ein paar Tagen kam die Einladung zur Mitarbeit in meine Mailbox. Aus Zeitgründen komme ich erst heute dazu, meinen Dank für die Einladung auszusprechen und meine Beiträge bereit zu stellen. Rechts im Menu finden Sie nun eine neue Unterkategorie bei den Business Blog Carnevals mit dem aktuellen Thema. Dort erscheinen dann alle meine Artikel zum Thema (auch die bisherigen sind bereits einsortiert).

Ein grosses Danke an die Initiatoren dieser Runde - an Jörg Petermann und Sven Lehmann. Auf deren gemeinsamen Blog Erfolg & PR erscheinen dann alle eingereichten Artikel und werden nach Einsendeschluss in einem gemeinsamen Dossier veröffentlicht.

Wer nicht genau weiss, was denn nun ein “Business Blog Carneval” ist, der kann das hier sehr schön erklärt nachlesen.

Also dann los - Zeitraum des Carnevals:
29.01.2007, 08.00 Uhr bis 18.02.2007, 19.59 Uhr

1.Business Blog CarnevalUnd schon sind mehr als drei Wochen vorbei und der 1.Business Blog Carneval im deutschsprachigen Raum ist zu Ende. Mit einem grandiosen Ergebnis!

Hier finden Sie die grob nach Kategorien sortierte Liste aller 131 (!) Beiträge - natürlich jeweils mit Link zum Beitrag der AutorInnen - die 53 Experten-Weblogs und nicht-bloggende Business-Experten für Sie zu diesem Thema zusammengetragen haben.

Ein grosses DANKE an Elke Fleing, die als Organisatorin tolle Arbeit geliefert hat und dadurch für diesen immensen Erfolg gesorgt hat:

ein Wissensdossier mit 131 Beiträgen zum Thema
“Akquise: Kunden und Aufträge finden und gewinnen. Tipps, Informationen und Best-Practice-Beispiele zum Thema Kundenfindung und Kundenbindung.”

Es sind schon so viele und gute Weblogs, dass eine Liste irgendwo viel zu unübersichtlich werden würde. Daher schaffe ich nun diesen Bereich, in dem sich jeder selbst via Kommentarfunktion eintragen kann.

Hier finden Sie zusammengefasst alle Weblogs, die etwas zum Thema “Kundenaquise für Kleinunternehmer und Selbständige” beigetragen haben: (more…)

1.Business Blog CarnevalKönnen Sie Ihr Unternehmen, Ihre Tätigkeit, Ihr Produkt in 30 Sekunden Ihrem Gegenüber nahe bringen? Ja? Dann haben Sie ihn doch - den elevator pitch!

Woher diese Bezeichnung kommt:
Pitch bezeichnet ein Verkaufsgespräch. Und “elevator pitch” ist ein Verkaufsgespräch, das in der Zeit einer Aufzugsfahrt geführt werden kann. Stellen Sie sich vor, ein wichtiger potentieller Kunde hat zwar keinen Termin für Sie frei, steht aber mit Ihnen für ein paar Stockwerke im selben Aufzug. Nun haben Sie ziemlich genau 30 Sekunden, um sich doch noch zu präsentieren.

Was der elevator pitch enthalten soll:
Daten und Fakten sollten enthalten sein, viel mehr noch bildliche Vergleiche. Und zwar etwa in einem Verhältnis von 1:6. Denn in so kurzer Zeit nimmt der menschliche Geist Bilder wesentlich schneller auf - über Emotionen. Wenn Sie gleichzeitig auch die AIDA-Formel integrieren können, ist er schon perfekt - Ihr Elevator Pitch.

AIDA ist ein Werbewirkungsprinzip und steht für

    1. Attention - Aufmerksamkeit des Kunden erregen
    2. Interest - den Kunden für das Produkt interessieren
    3. Desire - Wunsch nach dem Produkt wecken
    4. Action - Kunde kauft das Produkt

Haben Sie schon einen elevator pitch? Nein? Dann ran an die Arbeit - es lohnt sich. ;-)

1.Business Blog CarnevalQuer durch alle Branchen zieht sich immer wieder der Hilferuf: “wie komme ich an Kunden?” Dabei muss doch jeder nur Augen und Ohren aufmachen - wirklich aufmachen. Denn Kunden sind überall!

Überlegen wir gemeinsam:
Sie sind doch selbst Kunde - in unzähligen Unternehmen. Oder etwa nicht? Warum sind Sie dort Kunde? Werbung, ja klar. Aber welche? Das kommt vermutlich ganz darauf an, in welchem Einzugsgebiet Sie leben.

Und genau wie Sie sind alle Menschen, denen Sie täglich begegnen - auf der Strasse, im Lokal, im Internet - regelmässig Kunden in den unterschiedlichsten Unternehmen. Also müsste eigentlich nur Ihr Bekanntheitsgrad steigen - und schon sind neue Kunden da. Klingt zu einfach, meinen Sie? Ist es aber, genau genommen.

Für Kleinunternehmer kommt keine flächendeckende Fernsehwerbung in Frage. Ist nicht nur viel zu teuer, sondern würde auch kaum Ihre Zielgruppe treffen. Wissen Sie überhaupt, wer Ihre Zielgruppe ist? Und wo Sie diese Zielgruppe antreffen? Denn das ist der Angelpunkt aller weiterer Überlegungen!

Definieren Sie so genau wie möglich Ihre Zielgruppe.
Wer kann Ihre Produkte/Dienstleistungen brauchen?

Sie schaffen das nicht? Dafür gibt es eigentlich nur einen Grund: Sie bieten etwas an, das niemand braucht. Wonach kein Bedarf besteht. Haben Sie schon einmal eine Marktanalyse gemacht? Überlegt, ob und wo Sie Ihre Produkte/Dienstleistungen plazieren können? Mit welchen Mitbewerbern (neudeutsch auch Marktbegleitern) Sie es zu tun haben? Ob Ihr Preisgefüge stimmt? Ob Sie marktgerecht agieren?

Erstellen Sie einen Marketingplan.
Besser spät als nie - er ist ein wichtiger Bestandteil Ihres Unternehmenskonzeptes.

Wenn Sie nun entdecken, dass für Ihr Angebot tatsächlich keine Nachfrage besteht, bleiben zwei Möglichkeiten:

  • Sie ändern Ihr Angebot.
    In einigen Fällen machbar, in anderen wieder nicht. Aber denken Sie auf jeden Fall darüber nach.
  • Schaffen Sie Bedarf.
    Die “Grossen” machen es uns vor. Produkte, die keiner kennt und die keiner bisher gebraucht hat, werden so beworben, dass man das Bedürfnis verspürt, dieses Produkt unbedingt haben zu müssen. Das ist allerdings ein finanziell aufwendiger Weg.

Viele Gedanken geistern nun durch Ihren Kopf? Gut so. Denn Sie müssen sich immer wieder über Ihr Unternehmen Gedanken machen. Ihre Marktposition bestimmen und laufend kontrollieren.

Last but not least der Faktor, der allgemein bekannt ist - und doch viel zu wenig genutzt wird: die Mundwerbung.

  • Machen Sie Ihre bestehenden Kunden zu Werbeträgern! Auch hier machen uns die “Grossen” vor, wie das geht. Bieten Sie Anreize für die Empfehlung neuer Kunden, nach dem Motto “kleine Geschenke erhalten die Freundschaft.
  • Arbeiten Sie so, dass Ihre Kunden zufrieden sind und das auch gerne weiter erzählen.
  • Sprechen Sie über Ihre Arbeit - aber nicht aufdringlich, sondern eher wie jemand, der über seinen Job in einem Unternehmen erzählt. Selbstsicher und natürlich.

Finden Sie Ihren ganz speziellen Weg - das, was Sie einzigartig macht. Was Sie von anderen unterscheidet. Werden Sie selbst-bewusst. Suchen Sie gezielt Kontakte zu Ihrer Zielgruppe. Kommunizieren Sie.

Sie sind jetzt enttäuscht, dass Sie in diesem Artikel nichts Neues erfahren haben? Wenn Sie das alles wissen - warum sind Sie trotzdem noch immer mit der Suche nach Kunden so beschäftigt, dass Sie Ihre Kunden gar nicht sehen? Warum lassen Sie sich nicht einfach finden?

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