Do 13 Apr 2006
Der Stichtag im Juli 2006 rückt näher und näher. Redmont bleibt dabei, Mitte des Jahres den Support für die alten Betriebssysteme einzustellen.
Damit sind Anwender, die an den älteren Versionen festhalten wollen, in punkto Sicherheitsrisiken ab sofort auf sich allein gestellt. Microsoft hat unterdessen diesen Anwendern empfohlen, auf Windows XP umzusatteln.
Eigentlich hatte Microsoft ursprünglich geplant, den Support für die Windows 98-Version und deren beiden Nachfolger bereits Anfang Januar 2004 auslaufen zu lassen. Nach heftigen Kundenprotesten mussten die Redmonder allerdings klein beigeben und verlängerten den angebotenen Support auf das ominöse Juli-Datum 2006.
Microsoft empfiehlt zum Umsteigen auf XP. Was mich nur ein säuerliches Lächeln gekostet hat. Denn auch auf einem alten Zweitrechner bei mir gibt es noch ein Win98. Bisher gut genug, um manche Webseiten im IE zu testen. Der Rechner ist fast genauso alt wie das Betriebssystem. Würde ich dort jetzt XP einsetzen (eine Lizenz dazu war ja schon vor Jahren bei meinem Notebook automatisch dabei), hätte dieser Rechner absolut “die Nase voll” und könnte damit herzlich wenig anfangen.
Wieder einer der ach so tollen Vorschläge aus Redmont, die nur eines zum Ziel haben: neue Rechner zu verkaufen, die mit XP und künftig mit Vista bestückt sind….
April 13th, 2006 at 10:04
Nun, andererseits sind diese Betriebssysteme so was von veraltet, das ist schon nicht mehr fein. Ich habe es ja nicht so mit den Redmondern, aber man kann halt nicht ewig Support liefern. Wenn man sich Novel/SUSE anschaut, die leisten bei weitem nicht so lange Support und niemand regt sich darüber auf.
Wenn man einen schwächlich ausgestatteten Rechner hat, dann soll man sich halt in der Linuxwelt umschauen. Da gibt es Distributionen, die begnügen sich mit deutlich weniger Speicherplatz und RAM als WinXP.
April 14th, 2006 at 06:04
Wolf, grundlegend recht geb ich Dir schon. Nur - bei windows seh ich das ein wenig anders. Das 3.11 war eine Innovation, das 95er ganz gut, das erste 98er Schrott und mit 98 SE ganz brauchbar nachgebessert. Aber von da an gings meiner Meinung nach bergab. Das Win-Betriebssystm entwickelt sich immer mehr zum multimedialen Tool und hat auf einem Arbeitsrechner nix mehr verloren. Wenn ich Spiele, Fernsehen, Musik und Filme will, gibts eine Menge anderer Möglichkeiten.
Leider haben die Hersteller von Spezialsoftware (bei mir hauptsächlich im Bereich Buchhaltung) ein grosses Problem, ihre jahrelang verkauften Windows-Programme umzuschreiben. Daher brauch ich in gewissen Bereichen noch ein Win-System. Und hab mir daher mein letztes 98SE sehr gut bewahrt.
Wenn das jetzt nicht mehr supportet wird, ist es mir vorläufig noch egal. Sollte ich mal damit gar nicht mehr arbeiten können, ist auch diese (einzige) Win-Schiene weg und ich stell beinhart alles auf Linux um inklusive der entsprechenden Spezialsoftwre - die ich dann halt irgendwo anders (hoffentlich) beziehen kann.
Mal sehen……
April 14th, 2006 at 09:04
Also meiner Meinug nach gab es nur ein wirklich gutes OS von Microsoft und das war und ist Win 2000. Das war in Punkto Sicherheit und Stabilität nicht zu schlagen und es hatte noch nicht diese Irrungen, die in WinXP Einzug hielten.
April 14th, 2006 at 09:04
Ha, Wolf spricht mir aus der Seele
Ich arbeit seit 3 Jahren mit Win2000 prof. und Null Probleme. Stabil, sicher und gutes Handling, ob Office oder Multimedia -was will ich mehr… XP können die sich an die Backe nageln!