Dezember 2007


Mit 1.Juli 2008 tritt die Neuberechnung der NOVA (Normverbrauchsabgabe) bei Neufahrzeugen in Kraft. Sie soll ein weiterer Schritt in eine ökologische Zukunft sein und ein Beitrag zum Klimaschutz. Schliesslich ist Österreich eins der Schlusslichter, wenn’s um die Erreichung der Ziele des Kyoto-Protokolles geht.

Die Neugestaltung der Normverbrauchsabgabe (NoVA) beispielsweise greift viel zu kurz und ist zur ökologischen Alibi-Handlung verkommen.” sagt bereits jetzt Alexander Egit, Geschäftsführer von Greenpeace CEE.

Schauen wir mal genauer hin:

Neuberechnung:

Der Endpreis für einen neuen Wagen wird ab 1. Juli 2008 so berechnet:

    Nettopreis
    minus erfeilschtem Nachlass
    plus Nova und Co2-Strafzahlung,
    minus Förderung Partikelfilter,
    minus Bonus CO2, NOx oder Alternativantrieb,
    plus Mehrwertsteuer.

Es gibt also ein Monus/Malus-System, das auf Emmissionswerten beruht. Klingt ja ganz gut. Eins der Ziele sollte ja sein, die Unmenge an uralten gebrauchten Autos endlich von deer Strasse zu bringen.

Über diesen Link erhalten Sie Details bezüglich der KFZ-Typen:
Leitfaden über Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen

Gewinner
der neuen Regelung sind Neuwagen, deren Kohlendioxid-Ausstoß unter 120 Gramm pro Kilometer liegt. Damit werden Kleinwagen wie Ford Fiesta, Citroen C2, Daihatsu Cuore, der neue Fiat 500, aber auch der Audi A3 1,9 Diesel um 360 Euro Nova-Bonus billiger. Weitere Gewinner sind Fahrzeuge mit Alternativantrieb wie Toyota Prius Hybrid oder Lexus RX 400 Hybrid. Für sie wird es einen Bonus in Höhe von 600 Euro geben.

Verlierer
hingegen sind Autos, deren Kohlendioxid-Ausstoß über 180 Gramm pro Kilometer liegt. Die Normverbrauchsabgabe wird um 30 Euro je zu viel ausgestoßenem Kohlendioxidgramm pro Kilometer erhöht. Bei einem Porsche 911 Carrera wäre das 2.050 Euro mehr, bei einem Kia Sportage 600 Euro mehr, bei einem BMW 325 i 450 Euro oder bei einem Mercedes V320 300 Euro mehr. Am meisten gekauft werden jedoch Autos, deren CO2-Ausstoß zwischen diesen beiden Werten liegt.

Finanzminister Molterer sprach von einem “sehr klaren Signal an die Industrie”, die darauf “richtig reagieren” werde. Mehreinnahmen aus der NoVA erwartet er nicht, sollte es doch zu Mehreinnahmen kommen, sollen diese dem Klimafonds zur Verfügung gestellt werden.

Nach dem heutigen Stand würden rund 20 bis 25 Prozent der Fahrzeuge in den Genuss eines Bonus kommen, etwa 20 Prozent würden mit einem Malus belegt werden. Mit der Verschärfung der Emissionsgrenze ab 2010 wären es 40 Prozent - Lenkungseffekte noch nicht eingerechnet.

Hmmm, und wer zahlt die Zeit, die ein Händler jetzt pro Rechnung länger zum Schreiben/Rechnen braucht? Wie immer bleibt die Hauptlast der Mehrarbeit am Einzelhandel hängen.

Auch Motorräder unterliegen der NOVA - allerdings bezogen auf den Hubraum. Ich bin nun mehr als gespannt, wie sich das Bonus/Malus-System auf die einspurigen umlegen lässt……

Die österreichische Bundesregierung hat sich aktuell zum Ziel gesetzt, bei den Unternehmen 25 % der Verwaltungskosten, die im Zusammenhang mit gesetzlichen Informations- und Erklärungsverpflichtungen anfallen, einzusparen. Wir Wirtschaftstreuhänder wissen, dass die Entwicklung bei den Steuererklärungsformularen in den letzten Monaten und Jahren diesem Ziel diametral entgegen steht.

Ein besonders krasses Beispiel stellt in diesem Zusammenhang die Neuauflage des Formulars E 6 (samt Ergänzungsformularen) für 2007 dar: Abgesehen davon, dass das bisherige Formular wesentlich erweitert worden ist, umfasst die der KWT im Entwurf vorliegende Ausfüllhilfe zu diesem Formular sage und schreibe 62 Seiten!

Als jüngster “Streich”, von dem die KWT vor kurzem eher zufällig Kenntnis erlangt hat, soll das Formular für die Umsatzsteuervoranmeldung (U 30) ab 2008 um zwei neue Felder ergänzt werden, in denen die Vorsteuern betreffend Kfz sowie betreffend Gebäude monatlich gesondert angegeben werden müssen. Ganz abgesehen davon, dass die Information über die geplante Formularerweiterung für die notwendige Anpassung der Buchhaltungssoftware ab 1.1.2008 und die erforderlichen Vorkehrungen im Rechnungswesen sehr spät ergangen ist, liegt es auf der Hand, dass das “Herausfiltern” dieser Beträge aus der Buchhaltung mit einem unverhältnismäßig hohen Verwaltungsaufwand verbunden ist und nach Ansicht der KWT eine unzumutbare Belastung für Unternehmer und für Wirtschaftstreuhänder darstellt.

Eine grundlegende Vereinfachung der Formulare ist daher unbedingt notwendig. Auf Initiative der KWT wird das BMF im 1. Quartal 2008 einen Arbeitskreis zum Umfang der Steuererklärungen einrichten. Ziel dieses Arbeitskreises, in dem auch Vertreter der KWT mitwirken werden, ist eine Vereinfachung der Steuererklärungsformulare. Es soll geprüft werden, inwieweit im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben eine Reduktion des Erklärungsumfangs möglich ist.

[Quelle: www.kwt.or.at]

AdventHeute ist 1.Adventsonntag. Die Vorbereitungen zum grössten christlchen Fest des Jahres laufen auf Hochtouren. Die meisten Menschen leider auch….

Es ist die Zeit, in der es wichtiger ist,
etwas im Schaufenster zu haben statt im Laden.
Wo moderne Technik einen Text wie diesen in Windeseile
in die ganze Welt tragen kann.

Wir verbrauchen mehr, aber haben weniger,
machen mehr Einkäufe, haben aber weniger Freude.

Wir haben grössere Häuser, aber kleinere Familien,
mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit.

Wir lesen zu wenig, sehen zu viel fern, beten zu selten.
Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Werte reduziert.

Wir sprechen, zu viel, lieben zu selten, und wir hassen zu oft.
Wir wissen, wie man seinen Lebensunterhalt verdient.
Aber nicht mehr, wie man lebt.

Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr an die Tür des Nachbarn.
Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns.
Wir machen grössere Dinge, aber nicht bessere.

Wir haben die Luft gereinigt, aber die Seelen verschmutzt.
Wir können Atome spalten, aber nicht unsere Vorurteile.

Wir schreiben mehr, aber wissen weniger.
Wir planen mehr, aber erreichen weniger.

Wir haben gelernt, schnell zu sein. Aber wir können nicht warten.

Wir machen mehr Computer, die Informationen speichern
und eine Unmenge Kopien produzieren.
Aber wir verkehren weniger miteinander.

Es ist die Zeit des schnelles Essens und der schlechten Verdauung,
der grossen Männer und der kleinkarierten Seelen.
Die Zeit der leichten Profite und der schwierigen Beziehungen.

Es ist die Zeit des grösseren Familieneinkommens und der Scheidungen,
der schönsten Häuser und des zerstörten Zuhause.

Es ist die Zeit der schnellen Reisen, der Wergwerfwindeln und Wergwerfmoral.
Der Beziehungen für eine Nacht und des Übergewichts.

[Quelle: Dr. Bob Moorehead]

Welt Aids TagAm heutigen Samstag ist Welt-Aids-Tag 2007. Auf der Erde leben derzeit 33,2 Millionen Menschen mit dem die Krankheit verursachenden HI-Virus. Täglich infizieren sich rund 6.800 Menschen neu mit HIV, rund 5.700 erliegen der erworbenen Immunschwächekrankheit. So wird es trotz prinzipiell vorhandener guter Behandlungsmöglichkeiten auch im Jahr 2007 wieder 2,1 Millionen Aids-Tote weltweit geben. Die Zahlen von UNAIDS, wonach es im Jahr 2006 etwa 39,5 Mio. HIV-Positive gegeben habe, in diesem Jahr aber um 16 Prozent weniger, basieren nicht auf einer faktisch geänderten Situation, sondern auf besserem statistischen Material, vor allem aus Indien. In Österreich sind bis November dieses Jahres 2.573 Personen an Aids erkrankt, davon sind inzwischen 1.449 gestorben. Für Österreich erwartet die Aids Hilfe Wien im Jahr 2007 mehr als 500 Neuinfektionen mit HIV. So viele waren es zuletzt im Jahr 1993 gewesen,
[Quelle: APA (epa)]

Während also bei uns heute zum ersten Mal die Weihnachtskassen so richtig klingeln sollen, sind weltweite Aktivitäten in einer ganz anderen Richtung am Laufen. Wie jedes Jahr daher wieder mein Aufruf zu mehr Ruhe, mehr Gelassenheit. Zu mehr Miteinander.


Heuer schreibe ich auf drei anderen Seiten Adventkalender - daher hier nur Links dorthin:

Anleitungen für einen friedlichen Advent:
(auf die Grafik klicken)

Adventkalender


Geschichten rund um den Advent:

der Adventkalender im Austrian Desk,
meiner Österreicher-Gruppe auf Xing

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