Sie könnten langsam eine Sekretärin brauchen? Die wäre aber zu wenig ausgelastet. Oder Sie bräuchten dringend einen neuen leistungsfähigen Farb-Laser-Drucker. Der Ihnen aber zu teuer ist für die paar wirklich guten Ausdrucke. Oder….
Zwei ganz gewöhnliche Beispiele aus dem Alltag eines Kleinunternehmers. Wer von uns hat sich nich schon derartige Gedanken gemacht. Und seien wir ehrlich: wer von uns hat nicht schon festgestellt, dass für einen Ein-Mann-Betrieb gewisse Dinge einfach “zu teuer” sind? Oft nicht einmal vom Kaufpreis her. Sondern vom laufenden Betrieb, den laufenden Kosten her gesehen.
Es gibt eine relativ einfache Lösung dafür. Und dass sie in der Praxis funktioniert, zeigen uns bereits bestehende Modelle im Bereich der Notare, Anwälte, Ärzte. Alle diesen Freiberufler haben schon vor vielen Jahren erkannt, dass ein gemeinsames Nutzen gewisser Ressourcen nicht nur kostensparend ist sondern auch viel flexibler sein lässt. Sie haben bereits vor Jahren begonnen, Bürogemeinschaften einzugehen.
Die Lösung heisst “shared service center” (SSC) und bedeutet, sich in ein Büro in einer Bürogemeinschaft einzumieten. Man mietet allerdings nicht nur den Raum, sondern gleichzeitig eine Sekretärin mit Telefondienst, ein Computernetzwerk samt Internetanschluss, eine Dauererreichbarkeit zur Terminabsprache während der gewünschten Betriebszeit, einen Lieferwagen, ….. Je nach Angebot des SSC sind in der monatlichen Miete Zusatzleistungen enthalten, die Ihnen das tägliche Arbeiten ungemein erleichtern können und trotzdem Ihre Kosten nicht explodieren lassen.
Es gibt bisher nur wenige dieser Center - und die meisten davon entweder im Gründerbereich (man muss dort nach zwei, drei Jahren auf jeden Fall wieder raus) oder im IT-Bereich. Aber die Nachfrage steigt - und hoffentlich dann auch das Angebot.