September 2007


Grundbaustein eines neuen Unternehmens ist die Idee, Ihre persönliche Vision, die Realität werden soll. Doch das allein genügt nicht. Sie brauchen eine langfristige Unternehmensvision - eine möglichst genaue Vorstellung davon, was das Unternehmen eines Tages erreichen soll.

Unternehmensvision:

Hier haben die meisten - auch Sie wahrscheinlich - keine Ansatzprobleme. Denn die Idee selbst ist ja da. Und doch vergessen die Meisten dabei, dass nicht alles, was im eigenen Kopf ist, auch gleichzeitig in den Köpfen der Anderen vorhanden ist. Erläutern Sie daher Ihre Unternehmensvision schriftlich so sachlich wie möglich. Keine emotionalen Ausbrüche (toll, super, einzigartig…), sondern harte Fakten. Und arbeiten Sie heraus, was der Kunde davon haben wird. Dieser Teil des Businessplans besteht aus einer Beschreibung der Zukunft mit ihren Ergebnissen in den Bereichen Kunden, Mitarbeiter, Organisatorische Gesundheit und Finanzen.

Wichtige unternehmerischen Fragen hängen vom unternehmerischen Gesamtbild ab. “Was wollen wir erreichen, wie wollen wir sein?” Ohne dieses Leitbild besteht die Gefahr des Mißerfolgs. Warum? Weil unternehmerische Fragen ohne Zusammenhang betrachtet und beantwortet werden und weil den Menschen im Unternehmen das gemeinsame Verständnis für “das zu erreichende” fehlt. Kurz: Ohne unternehmerisches Gesamtbild fehlt es an Orientierung.

Die Unternehmensvision ist die Kompassnadel, die immer eine eindeutige Marschrichtung vorgeben muss, um den Gesamtverlauf der Entwicklung zu steuern. Etwas Dauerhaftes, Langfristiges, das Ihren Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Kunden die sicherheit gibt, auf der Vertrauen basiert. Verwechseln Sie das nicht mit den Zielen - denn Ziele müssen kurz- bzw. mittelfristig angelegt sein. Erreichbar sein und auch irgendwann erreicht werden können.

Passen Sie bitte auf, wenn Sie sich ein Foto machen lassen, das Sie auf Ihrer Firmenwebseite verwenden wollen! Auch wenn Sie selbst auf einem Foto drauf sind, gehört das Bild respektable die Rechte daran nicht Ihnen!

In Deutschland gab es bereits ein diesbezügliches Urteil, das zu Gunsten des Fotografen ausging:
Urteil aus Dezember 2006

Mir selbst ist es vor kurzem ähnlich ergangen - nein, abgemahnt noch nicht. Ich brauchte Passfotos - solche, wie sie ja jetzt bei uns in Österreich Pflicht sind für den neuen Pass. Die, auf denen man aussieht, als wäre man bereits in der Verbrecherkartei. Ich besprach mit der Fotografin, dass ich auch ein anders Foto gleich mitmachen lassen wollte. Ein “hübscheres” - eins, das ich für meine diversen Internetseiten und Forenprofile verwenden wollte.

Mir wurde erklärt, dass ich dann zusätzlich 30,00 Euro zahlen müsste. Dafür würde ich das “schönere” Bild dann aber auch auf CD bekommen zum Veröffentlichen im Internet. Genau nachgefragt habe ich damals nicht. Und schriftlich geht auch nichts Detailliertes aus der Rechnung hervor. Wwenn ich ehrlich bin, haben wir in diesem Gespräch nicht eindeutig geklärt, ob ich das Bild nun so einsetzen dürfte, wie ich es mir vorstellte. Oder ob die Fotografin nur ein “normales” Veröffentlichen gemeint hatte. Was ist schon “normal”?

Wenn ich nun das betreffende Urteil lese (auch hier wurde das gleiche Urteil kommentiert), kommen mir einige Zweifel. Da lasse ich mich vom Profi fotografieren, weise auf den Einsatz im Internet hin, zahle doppelt und bin mir damit sicher, die Rechte an meinem Bild zu haben. Schliesslich habe ich ja auch in Zeiten ohne Internet meine Passfotos kopiert, woanders verwendet als vielleicht ursprünglich gedacht usw. Irgendwie war ich bisher immer der Meinung, ein Bild von mir würde auch wirklich mir gehören.

Nun sieht das aber ganz anders aus. Die Rechte an diesem Bild verbleiben immer beim Fotografen - beim Urheber. Warum also sollte ich dann zum Profi gehen, um mich fotografieren zu lassen? In Zeiten der Handy-Kameras und billigen Digitalkameras gibt es schliesslich eine Menge anderer Möglichkeiten…..

Tut man (das Gericht) der Branche der Fotografen damit wirklich einen Gefallen? Bei der wachsenden “Laien-Konkurrenz” sollte man meiner Ansicht nach nicht auch noch die letzten zahlenden Kunden verunsichern und verärgern. Oder sehe ich das zu eng?

Das umstrittene “Licht am Tag” im Straßenverkehr wird nun offenbar abgedreht: Innenminister Platter und Verkehrsminister Faymann wollen heute gemeinsam die Abschaffung der Sicherheitsmaßnahme bekanntgeben. Ein entsprechender Antrag soll in den kommenden Wochen dem Parlament vorgelegt werden, wie eine Sprecherin des Verkehrsministerium durchblicken ließ.

Im Juli und August sei die Maßnahme “Licht am Tag” anhand einer Studie überprüft worden. Offenbar hat “Licht am Tag” den vom ehemaligen Verkehrsminister Gorbach versprochenen Sicherheitsgewinn nicht gebracht.

Hmm, zur Erinnerung nochmal die Links auf meine alten Berichte - ob’s wirklich am damaligen Verkehrsminister gelegen hat?
mit 15.11.2005 wurde Fahren mit Licht am Tag Gesetz
ab 1.April 2006 wurde bestraft

Angeblich wird bereits jetzt schon nicht mehr bestraft. Verlassen würde ich mich allerdings nicht darauf. Und beim derzeitigen trüben Wetter wär’s auch leichtsinnig… ;-)

Der Businessplan nämlich. Heute unverzichtbarer Bestandteil einer Gründungsidee. Wenn Sie sich selbständig machen, brauchen Sie auch ein Bankkonto für Ihr Unternehmen. Und das bekommen Sie in der Regel erst, wenn Sie auch der Bank Ihren Businessplan vorgelegt haben und dieser für gut befunden wurde. Aber ein Businessplan dient in erster Linie Ihrer eigenen Sicherheit. Sie werden gezwungen, sich detailliert Gedanken über Ihr Unternehmen zu machen.

Es gibt eine Menge Anleitungen dazu (auch ich habe schon einige Male darüber geschrieben) und doch taucht in der Praxis immer wieder die Frage auf:

“Welche Zahlen soll ich da bloss eingeben? Ich habe doch keine Kristallkugel!”

Damit landen wir bei einer Plankostenrechnung. Und glauben Sie mir: das sind keine Zahlen aus der Kristallkugel auf Grund von hellseherischen Fähigkeiten, sondern Zahlen, die - wenn sie seriös ermittelt wurden - auch tatsächlich halten.

Beleuchten wir die einzelnen Themen eines Businessplans:

  • Unternehmensvision
  • Markteinschätzung
  • Betriebswirtschaftlicher Kernbereiche
  • Kundennutzen
  • Zukunftsprognosen

In den nächsten Tagen folgen diese einzelnen Bereiche detailliert. Ich werde versuchen, Ihnen Tipps für die Ermittlung Ihrer Zahlen und Fakten an die Hand zu geben.

Mit Hilfe eines Businessplans werden die unternehmerischen Risiken erheblich verringert. Der Geschäftsplan gibt den zukünftigen Weg exakt vor und dient so als Steuerelement. Das Unternehmenskonzept dient der Orientierung, da dort wichtige Eckpunkte der unternehmerischen Tätigkeit festgehalten sind. Problemfälle lassen sich so schnell lösen. Der Businessplan ist außerdem eine aussagekräftige Unterlage zur Präsentation von neuen Geschäftsideen. Auch bei eventuellem Kapitalbedarf ist es so möglich, schnell Frage zu beantworten.

Vor allem haben Sie damit DAS Instrument an der Hand, mit dem Sie zumindest jedes Quartal den erreichten Ist-Zustand vergleichen können. Und somit eine gute Kontrolle haben, ob Ihr Konzept auch in der Praxis funktioniert.

Wer hat Schuld an den Schulden? Der “abzockende” Staat, die “gierigen” Banken oder der leichtfertige Konsument? Warum landen immer mehr Menschen in der Schuldenfalle? Kennen wir einfach alle unsere Grenzen nicht mehr?

Das fragte Donnerstag abend Maybrit Illner im ZDF. Unter anderem war Anne Koark geladen - eine Frau, die selbst Pleite machte und seit einigen Jahren nun ihr Geld damit verdient, anderen den Weg aus der Pleite-Krise aufzuzeigen.

wenn der Pleitegeier wartetAuch in Österreich ist das nahezu ein Tabu-Thema, obwohl täglich immer mehr Privatpersonen in die Schuldenfalle geraten. Genau diese Privatpersonen sind aber gleichzeitig unsere Kunden. Was können wir von Kunden erwarten, die auf das Existenzminimum beschränkt sind? Sehr wenig, denke ich.

Meiner Meinung nach haben wir tatsächlich verlernt, ernsthaft mit Geld umzzugehen. Die Werbung gaukelt uns eine heile Welt vor, in der Bedürfnisse existieren, von denen wir bis vor einer Minute noch keine Ahnung hatten. Banken sind zwar bei der Kreditvergabe inzwischen vorsichtig geworden - aber (leider) hauptsächlich bei uns Unternehmern. Der Private, der einen (derzeit noch sicheren) Arbeitsplatz hat, bekommt leicht Kredite. Unternehmen selbst locken mit Teilzahlungsangeboten - und verschweigen dabei, dass ja auch heir eine Bank im Hintergrund steht und bei Nichtzahlen der Raten restrriktiv eingreift.

Die Banken spielen leichtfertig mit unserem Geld (siehe der immer noch aktuelle Bawag-Skandal) und verlieren auch noch dabei. Eine Vorbildswirkung? Hoffentlich nicht!

Der Ausweg aus der Schuldenfalle?

Wir müssen uns in erster Linie wohl wieder darauf besinnen, dass wir nicht mehr ausgeben können und dürfen, als wir haben. Jetzt haben - nicht, was wir irgendwann haben werden! Auch privat Ausgaben planen und nicht nur das aktuelle Einkommen dabei berücksichtigen, sondern auch in die Zukunft denken dabei.

Wenn Sie bereits in der Schuldenfalle sitzen, ist dringender Handlungsbedarf gegeben!

Stopfen Sie auf keinen Fall alte Löcher, in dem Sie neue aufreissen! Treffen Sie Rückzahlungsvereinbarungen, mit denen Sie auch leben, die Sie auch einhalten können. Und vermeiden Sie dabei unbedingt neue Schulden! Jede Schuld, die nicht rechtzeitig beglichen wird, schafft neue (Un)Kosten und brdet Ihnen daher noch mehr Last auf.

Als Privater hilft Ihnen dabei jede Schuldnerberatung in Österreich. Als Unternehmen in der finanziellen Krise nehmen Sie rechtzeitig guten Rat von Professionisten in Anspruch. Auch ich beschäftige mich oft mit insolvenzgefährdeten Unternehmern und stelle dabei immer wieder fest: “wäre der Klient früher gekommen, hätte man viel mehr retten können”.

Austrian Desk -. die Österreicher-Gruppe auf XingSeit fast zwei Jahren bin ich auf der Business-Plattform Xing Moderator des Austrian Desk, einer Österreicher-Gruppe. Letzten Donnerstag nun wurde diese Gruppe auf einem Blog vorgestellt.

Joachim Rumohr beschäftigt sich auf seinem Blog in erster Linie mit Xing selbst - gibt Tipps und verrät Tricks, wie man diese Plattform besser nutzen kann. Und gibt jeden Donnerstag einer der vielen Gruppen auf Xing die Gelegenheit, sich vorzustellen. Danke dafür!

Man kann nun über Xing diskutieren - will ich aber heute gar nicht. Mir geht es (wieder mal) vielmehr ums Netzwerken generell. Denn egal wo - das WIE ist wichtig. Dass Sie dabei Mensch bleiben und sich keine Maske überstülpen. Bleiben Sie Sie selbst. Glauben Sie mir - damit haben Sie langfristig den meisten Erfolg!

Natürlich moderiere ich den Austrian Desk auch mit der Absicht, daraus geschäftliche Vorteile zu generieren. Genauso schreibe ich meinen (diesen) Blog hier, um damit bekannter zu werden und auch daraus neue Kunden/Klienten zu bekommen. Und doch will ich in erster Linie “nur” Kontakte knüpfen, Menschen kennen lernen, meinen eigenen Horizont erweitern. Das “nur” deshalb in Anführungszeichen, weil ich der Ansicht bin, dass genau das sehr wichtig ist. Und dass gute Kontakte wertvoll sind. Auch wenn nicht sofort Geschäfte dadurch zustande kommen.

Netzwerken und Business-Bloggen sehe ich als langfristige Investition - früher oder später ergeben sich daraus gute Geschäfte. Wenn der Mensch im Vordergrund steht, geht der Rest (das Geschäftliche) dann (fast) von selbst. ;-)

Ja, ich weiss - Kleinunternehmer haben kein Budget für Werbespots. Und doch sollten Sie diese Idee der Grossen aufgreifen und in Ihr Umfeld umzusetzen versuchen!

Ob Puma, Mercedes, E-Plus, T-Online oder Condor, unkonventionelle Werbeformen sind fester Bestandteil in der Kommunikationsstrategie von immer mehr Unternehmen geworden. Speziell das Internet beitet dafür eine gerade ideale Plattform. Witzige Werbespots finden etwa auf YouTube eine perfekte Plattform, die als Basis für die Verbreitung von User zu User dient.

Guerilla- oder Viral Marketing ist aber auch eine Gratwanderung. Sony ist z.B. mit seinem Fake-Fan-Blog vom Dezember 2006 für die Playstation Portable aufgeflogen und damit ziemlich ins Fettnäpfchen getreten. In zahlreichen Foren machen sich empörte Konsumenten lächerlich über Sony. So kann der Schuss also leicht nach hinten losgehen.

Auch beim Moorhuhnspiel (einer der ältesten Formen viralen Marketings) ist zu bezweifeln, ob die Whisky-Marke Johnny Walker den erwünschten Effekt mit diesem Spiel erreicht hat. Wissen Sie denn, dass das Moorhuhn eigentlich Werbung für Johnny Walker machen sollte?

Und doch greife ich gern solche Ideen auf. Versuche, sie in den etwas kleiner zu haltenden finanziellen Rahmen eines Kleinunternehmers zu transferieren. Kurze witzige Videos sind auch für uns technisch bereits machbar ohne grosse Summen dafür auszugeben. Die Idee ist wichtig - wie immer im Marketing. Die Umsetzung kann relativ einfach sein. Eine Verbreitung im Internet ist ebenfalls keine Sache grosser Geldsummen. Auf YouTube z.B. kann jeder Videos einstellen - die, wenn sie gut sind, auch oft angeschaut werden.

Sie haben eine Idee? Nun dann versuchen Sie es einfach mal!
Und erzählen Sie mir davon ;-)

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