Grundbaustein eines neuen Unternehmens ist die Idee, Ihre persönliche Vision, die Realität werden soll. Doch das allein genügt nicht. Sie brauchen eine langfristige Unternehmensvision - eine möglichst genaue Vorstellung davon, was das Unternehmen eines Tages erreichen soll.

Unternehmensvision:

Hier haben die meisten - auch Sie wahrscheinlich - keine Ansatzprobleme. Denn die Idee selbst ist ja da. Und doch vergessen die Meisten dabei, dass nicht alles, was im eigenen Kopf ist, auch gleichzeitig in den Köpfen der Anderen vorhanden ist. Erläutern Sie daher Ihre Unternehmensvision schriftlich so sachlich wie möglich. Keine emotionalen Ausbrüche (toll, super, einzigartig…), sondern harte Fakten. Und arbeiten Sie heraus, was der Kunde davon haben wird. Dieser Teil des Businessplans besteht aus einer Beschreibung der Zukunft mit ihren Ergebnissen in den Bereichen Kunden, Mitarbeiter, Organisatorische Gesundheit und Finanzen.

Wichtige unternehmerischen Fragen hängen vom unternehmerischen Gesamtbild ab. “Was wollen wir erreichen, wie wollen wir sein?” Ohne dieses Leitbild besteht die Gefahr des Mißerfolgs. Warum? Weil unternehmerische Fragen ohne Zusammenhang betrachtet und beantwortet werden und weil den Menschen im Unternehmen das gemeinsame Verständnis für “das zu erreichende” fehlt. Kurz: Ohne unternehmerisches Gesamtbild fehlt es an Orientierung.

Die Unternehmensvision ist die Kompassnadel, die immer eine eindeutige Marschrichtung vorgeben muss, um den Gesamtverlauf der Entwicklung zu steuern. Etwas Dauerhaftes, Langfristiges, das Ihren Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Kunden die sicherheit gibt, auf der Vertrauen basiert. Verwechseln Sie das nicht mit den Zielen - denn Ziele müssen kurz- bzw. mittelfristig angelegt sein. Erreichbar sein und auch irgendwann erreicht werden können.