Freitag, September 7th, 2007


Austrian Desk -. die Österreicher-Gruppe auf XingSeit fast zwei Jahren bin ich auf der Business-Plattform Xing Moderator des Austrian Desk, einer Österreicher-Gruppe. Letzten Donnerstag nun wurde diese Gruppe auf einem Blog vorgestellt.

Joachim Rumohr beschäftigt sich auf seinem Blog in erster Linie mit Xing selbst - gibt Tipps und verrät Tricks, wie man diese Plattform besser nutzen kann. Und gibt jeden Donnerstag einer der vielen Gruppen auf Xing die Gelegenheit, sich vorzustellen. Danke dafür!

Man kann nun über Xing diskutieren - will ich aber heute gar nicht. Mir geht es (wieder mal) vielmehr ums Netzwerken generell. Denn egal wo - das WIE ist wichtig. Dass Sie dabei Mensch bleiben und sich keine Maske überstülpen. Bleiben Sie Sie selbst. Glauben Sie mir - damit haben Sie langfristig den meisten Erfolg!

Natürlich moderiere ich den Austrian Desk auch mit der Absicht, daraus geschäftliche Vorteile zu generieren. Genauso schreibe ich meinen (diesen) Blog hier, um damit bekannter zu werden und auch daraus neue Kunden/Klienten zu bekommen. Und doch will ich in erster Linie “nur” Kontakte knüpfen, Menschen kennen lernen, meinen eigenen Horizont erweitern. Das “nur” deshalb in Anführungszeichen, weil ich der Ansicht bin, dass genau das sehr wichtig ist. Und dass gute Kontakte wertvoll sind. Auch wenn nicht sofort Geschäfte dadurch zustande kommen.

Netzwerken und Business-Bloggen sehe ich als langfristige Investition - früher oder später ergeben sich daraus gute Geschäfte. Wenn der Mensch im Vordergrund steht, geht der Rest (das Geschäftliche) dann (fast) von selbst. ;-)

Ja, ich weiss - Kleinunternehmer haben kein Budget für Werbespots. Und doch sollten Sie diese Idee der Grossen aufgreifen und in Ihr Umfeld umzusetzen versuchen!

Ob Puma, Mercedes, E-Plus, T-Online oder Condor, unkonventionelle Werbeformen sind fester Bestandteil in der Kommunikationsstrategie von immer mehr Unternehmen geworden. Speziell das Internet beitet dafür eine gerade ideale Plattform. Witzige Werbespots finden etwa auf YouTube eine perfekte Plattform, die als Basis für die Verbreitung von User zu User dient.

Guerilla- oder Viral Marketing ist aber auch eine Gratwanderung. Sony ist z.B. mit seinem Fake-Fan-Blog vom Dezember 2006 für die Playstation Portable aufgeflogen und damit ziemlich ins Fettnäpfchen getreten. In zahlreichen Foren machen sich empörte Konsumenten lächerlich über Sony. So kann der Schuss also leicht nach hinten losgehen.

Auch beim Moorhuhnspiel (einer der ältesten Formen viralen Marketings) ist zu bezweifeln, ob die Whisky-Marke Johnny Walker den erwünschten Effekt mit diesem Spiel erreicht hat. Wissen Sie denn, dass das Moorhuhn eigentlich Werbung für Johnny Walker machen sollte?

Und doch greife ich gern solche Ideen auf. Versuche, sie in den etwas kleiner zu haltenden finanziellen Rahmen eines Kleinunternehmers zu transferieren. Kurze witzige Videos sind auch für uns technisch bereits machbar ohne grosse Summen dafür auszugeben. Die Idee ist wichtig - wie immer im Marketing. Die Umsetzung kann relativ einfach sein. Eine Verbreitung im Internet ist ebenfalls keine Sache grosser Geldsummen. Auf YouTube z.B. kann jeder Videos einstellen - die, wenn sie gut sind, auch oft angeschaut werden.

Sie haben eine Idee? Nun dann versuchen Sie es einfach mal!
Und erzählen Sie mir davon ;-)