August 2007
Monats-Archiv
Di 7 Aug 2007
Vor kurzem wurden die Reisekosten hinsichtlich der steuerlichen Absetzbarkeit geändert. Es geht dabei in erster Linie um Reisekostenvergütungen an Arbeitnehmer.
Was sich geändert hat und welche Auswirkungen zu erwarten sind:
Die Definition der Dienstreise im § 26 EStG bleibt gleich, die generelle Bezugnahme auf die Dienstreise laut lohngestaltender Vorschrift im § 26 EStG entfällt.
Taggelder
Aufgenommen wird dafür eine über die Steuerfreiheit von Taggeldern im Rahmen der Dienstreise hinausgehende Begünstigung unter bestimmten Voraussetzungen im
§ 3 EStG.
Vom Arbeitgeber gezahlte Tagesgelder für Dienstreisen bleiben dann zeitlich unbegrenzt steuer- und abgabenfrei, wenn sie für eine der folgenden Tätigkeiten bezahlt werden müssen:
- Außendiensttätigkeit (z.B. Kundenbesuche, Patrouillendienste, Servicedienste)
- Fahrtätigkeit (z.B. Zustelldienste, Taxifahrten, Linienverkehr, Transportfahrten
- außerhalb des Werksgeländes des Arbeitgebers)
- Baustellen- und Montagetätigkeit außerhalb des Werksgeländes des Arbeitgebers
- Arbeitskräfteüberlassung nach dem Arbeitskräfteüberlassungsgesetz
- vorübergehende Tätigkeit an einem Einsatzort in einer anderen politischen Gemeinde
Voraussetzung ist die Zahlungsverpflichtung des Arbeitgebers lt. lohngestaltender Vor-schrift (z.B.Kollektivvertrag, Betriebsvereinbarung). Neu ist, dass eine vertragliche Vereinbarung für alle Arbeitnehmer oder bestimmte Gruppen von Arbeitnehmern genügt, wenn keine Betriebsvereinbarung abgeschlossen werden kann, weil ein Betriebsrat wegen zu geringer Dienstnehmeranzahl nicht gebildet werden kann.
Eine weitere Voraussetzung für die Steuer- und Abgabenfreiheit der Tagesgelder ist die Begrenzung bis zu den im § 26 Z 4 EStG genannten Sätzen. Die Vorsteuerabzugsfähigkeit ist laut Umsatzsteuergesetz gegeben.
Das Jahressechstel erhöht sich nicht durch die steuerfreien Tagesdiäten.
Aliquotierung der Diäten
Erfolgt eine Abrechnung der Tagesgelder nach Kalendertagen, steht das Tagesgeld für den Kalendertag zu (Wahlmöglichkeit). Dauert eine Auslandsdienstreise länger als drei Stunden, so kann für jede angefangene Stunde ein Zwölftel gerechnet werden (bisher Drittelung lt. Reisegebührenverordnung). Damit wird die gleiche Berechnung wie bei den Inlandsdiäten eingeführt.
[Quelle: wko.at]
Mo 6 Aug 2007
Vor kurzem über eine Meldung gestolpert: “Mobile E-Mail-User nehmen Handys mit ins Bett” - und da musste ich einfach diese provokante Frage stellen. Kleine Kinder nehmen ihr Kuscheltier mit, grosse Kinder das Handy…..
Aber hier mal der Link zum Artikel, in dem es weiter heisst:
Dabei wird kein noch so ungewöhnlicher Ort ausgelassen, um dem Kommunikationslaster zu frönen. Neben dem eigenen Schlafgemach schrecken mobile E-Mail-Anwender offenbar auch nicht davor zurück, während des Kirchgangs ihre Nachrichten abzurufen. Zumindest zwölf Prozent der Befragten gaben zu Protokoll, auch in Gotteshäusern hereinkommende E-Mails gelesen zu haben. Noch verbreiteter ist die E-Mail-Nutzung im eigenen Badezimmer (53 Prozent) bzw. während dem Autofahren (37 Prozent).
Tja, dann ist mir auch klar, warum eine nächtliche SMS Leute aus dem Schlaf reissen kann, wi es einigen tele-ring Usern vor kurzem passiert ist.
Jetzt frag ich mich natürlich, wie die nächste Stufe der Entwicklung ausschaut.
Ein Kondom im eingebauten Handyfach?
Oder brauchen wir gar keine mehr, weil wir alles nur mehr virtuell machen?
So 5 Aug 2007
Geschrieben von ijb in Kategorie
Tatort Unternehmen ,
Tagesgeschehen (edit this) Comments Off
Österreich bleibt auf Wachstumskurs und liegt dabei besser als der Euro-Raum im Schnitt. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Höhere Studien (IHS) in seiner Mittelfristprognose, nachdem das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) zu einem ähnlichen Schluss im Frühjahr gekommen war. Hier der komplette Bericht auf den Seiten des Standard.
[Quelle: APA, IHS]
Im Grunde bedeutet Wirtschaftswachstum, dass mehr Geld zirkuliert - das sagt aber wiederum nur bedingt etwas über einen gestiegenen materiellen Lebensstandard aus. Wenn zb mehr Frauen erwerbstätig sind als vor 40 jahren, so wird deren Einkommen in der Statistik in Bezug auf das Wirtschaftswachstum natürlich voll eingerechnet. Das verfügbare Einkommen der Familie steigt aber nicht im gleichen Ausmaß, da auch die Lebenskosten steigen. So belasten z.B. gestiegene Mieten das Haushaltsbudget, wirken sich aber in der Statistik postiv als “Wirtschaftswachstum” aus.
Sprich: Es fliesst zwar mehr Geld, aber es bleibt weniger übrig. Übrig für die “kleinen” Dinge im Leben, für das, was nicht nötig ist, was wir aber gern haben wollen. Aber das ist ja kein Problem! Wohin ich sehe, gibt es bereits Ratenkauf. Die grossen Versandhäuser ermuntern den Kunden sogar, auf Pump zu kaufen. Oder zumindest ein halbes Jahr zinsfrei mit der Bezahlung zu warten.
Trotz eines starken Beschäftigungseffekts bleibt die relative Arbeitslosigkeit über der Grenze, die für die Bundesregierung als “Vollbeschäftigung” gilt.
heisst es weiter in diesem Bericht. Das sind insofern gute Aussichten, weil dann die Leute zumindest einen Job und damit regelmässiges Einkommen haben - brauchen sie schliesslich, um die alten Konsumkredite zu bezahlen.
Fr 3 Aug 2007
Wie oft haben Sie sich schon darüber geärgert, dass die meisten Schädlinge über Emails hereinkommen. Über Spam, den Sie nicht verhindern können? Sie benutzen Outlook - stimmt’s?
Was wäre, wenn Sie eine kostenlose, lizenzfreie, einfach zu bedienende Software hätten, mit der diese Probleme ein für alle Mal der Vergangenheit angehören?
Na, hier ist sie doch - einfach auf das Bild klicken, downloaden, bei der Installation alle Einstellungen Ihres Outlook übernehmen und schon können Sie wieder mailen. Es dauert keine fünf Minuten, versprochen!
In meinem Artikel auf meinem zweiten Blog habe ich bereits das Thema der Unternehmen angeschnitten. Gerade wenn über den firmeneigenen Mailserver viele Emails laufen sollen, ist eine leistungsstarke Lösung gefragt, die auch den Angriffen von Viren, Würmern, Trojanern und anderer Malware widerstehen kann. Die meisten Sicherheitsprobleme entstehen in Unternehmen, die Outlook einsetzen.
Wenn Sie bisher zwar schon mit dem Gedanken gespielt haben, endlich auf Outlook zu verzichten, es aber dann doch aus Bequemlichkeit nicht gemacht haben - geben Sie sich jetzt einen Ruck. Diese fünf Minuten holen Sie durch all die ersparten Probleme locker wieder auf
Ach so, Sie haben gar kein Outlook, weil Sie auch kein Windows haben? Hmm - na dann ja erst recht!
Mozilla Thunderbird gibt es auch für Linux und Mac!
Do 2 Aug 2007
Urlaub von 2. bis 9.8.2007
Bitte um Verständnis, wenn Kommentare in dieser Zeit
nicht freigeschaltet werden - danke!
Heute gehts ab in den Süden, für eine Woche nach Rhodos! Der erste richtige Urlaub seit vielen Jahren - und dann noch ganz allein!
Wenn Ihr das lest (hab ich schon voreingestellt…), dann sitz ich schon im Flieger und freu mich auf ein paar Tage völlig abseits von allem, was mich bisher umgeben hat. Sohnemann ist bei Oma und grossem Bruder, füttert täglich meine zwei Katzen und ist froh, dass er nicht mit musste. Er verbringt seine Ferien lieber mit seinen Freunden - was mit 13 völlig verständlich ist.
Ja, also hier werd ich eine Woche wohnen. Und auch eine Internet-Bekannte treffen, die mir schon seit einigen Jahren immer wieder über den Bildschirm und in die Mailbox flattert. Einige meiner Leser kennen sie auch. Tina, ich freu mich schon!
Mi 1 Aug 2007
Skype kennt ja inzwischen schon jeder, der das Internet nicht nur zum Lesen, sondern auch zum Kommunizieren verwendet. Immer wieder werden Stimmen laut, die die Sicherheit nicht gegeben sehen. Nun schien auf pressetext.at dieser Artikel:
Skype kann sich derzeit nicht vorstellen, seinen Software-Code in Open Source umzuwandeln. “Das ist keine prinzipielle Sache. Aber wenn wir den Code offen legen, werden wir ein viel leichteres Ziel von Spam- und Phishing-Attacken”, sagte Skype-CEO Niklas Zennström am vergangenen Dienstagabend, vor Journalisten im estnischen Tallinn, wo die Hauptentwicklung der Software stattfindet. Gleichzeitig hielt Zennström auf Nachfrage von pressetext fest, dass Skype immer wieder auch auf Open-Source-Code für bestimmte Teile seiner Software zurückgreife, diesen weiterentwickle und der Open-Source-Gemeinde wieder zur Verfügung stelle.
Die Begründung Zennströms, dass ein proprietärer Code für das Kommunikationsprotokoll sicherer sei, ist nicht unumstritten. So war Skype wiederholt kritisiert worden, nicht auf das offene Protokoll SIP (Session Initiation Protocol) zu setzen und an seinem Eigenstandard festzuhalten, der von Sicherheitsanbietern nicht geschützt werden kann. Skype hat dem immer entgegen gehalten, dass das eigene Protokoll noch nie geknackt worden ist.
…. den ganzen Artikel lesen …..
Ich selbst habe Skype bisher nur spärlich eingesetzt. Aber ich weiss, dass sehr viele meiner Freunde, Bekannten und Geschäftspartner dieses Tool für einen Grossteil ihrer Kommunikation nutzen. Natürlich werden dabei jede Menge (auch vertraulicher) Daten hin und her geschoben. Für mich stellt sich nun wirklich die Frage, ob ein Sicherheitsrisiko bei Skype vorhanden ist. Und vor allem: welches?
Die Debatte, wie gefährdet OpenSource ist, wird ja auch allerorts geführt. Dazu kann ich auf jeden Fall eins feststellen: seit nunmehr fünf Jahren arbeite ich auf dem Betriebsystem Linux. Und beinahe zu 100% mit OpenSource Software in jedem Bereich. Ich habe bisher kein einziges Sicherheitsproblem gehabt und in der ganzen Zeit das System auch nur zweimal neu aufsetzen müssen. Nein, nicht wegen des Betriebssystem - die Festplatten waren jedesmal die Schuldigen…..
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