Skype kennt ja inzwischen schon jeder, der das Internet nicht nur zum Lesen, sondern auch zum Kommunizieren verwendet. Immer wieder werden Stimmen laut, die die Sicherheit nicht gegeben sehen. Nun schien auf pressetext.at dieser Artikel:
Skype kann sich derzeit nicht vorstellen, seinen Software-Code in Open Source umzuwandeln. “Das ist keine prinzipielle Sache. Aber wenn wir den Code offen legen, werden wir ein viel leichteres Ziel von Spam- und Phishing-Attacken”, sagte Skype-CEO Niklas Zennström am vergangenen Dienstagabend, vor Journalisten im estnischen Tallinn, wo die Hauptentwicklung der Software stattfindet. Gleichzeitig hielt Zennström auf Nachfrage von pressetext fest, dass Skype immer wieder auch auf Open-Source-Code für bestimmte Teile seiner Software zurückgreife, diesen weiterentwickle und der Open-Source-Gemeinde wieder zur Verfügung stelle.
Die Begründung Zennströms, dass ein proprietärer Code für das Kommunikationsprotokoll sicherer sei, ist nicht unumstritten. So war Skype wiederholt kritisiert worden, nicht auf das offene Protokoll SIP (Session Initiation Protocol) zu setzen und an seinem Eigenstandard festzuhalten, der von Sicherheitsanbietern nicht geschützt werden kann. Skype hat dem immer entgegen gehalten, dass das eigene Protokoll noch nie geknackt worden ist.
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Ich selbst habe Skype bisher nur spärlich eingesetzt. Aber ich weiss, dass sehr viele meiner Freunde, Bekannten und Geschäftspartner dieses Tool für einen Grossteil ihrer Kommunikation nutzen. Natürlich werden dabei jede Menge (auch vertraulicher) Daten hin und her geschoben. Für mich stellt sich nun wirklich die Frage, ob ein Sicherheitsrisiko bei Skype vorhanden ist. Und vor allem: welches?
Die Debatte, wie gefährdet OpenSource ist, wird ja auch allerorts geführt. Dazu kann ich auf jeden Fall eins feststellen: seit nunmehr fünf Jahren arbeite ich auf dem Betriebsystem Linux. Und beinahe zu 100% mit OpenSource Software in jedem Bereich. Ich habe bisher kein einziges Sicherheitsproblem gehabt und in der ganzen Zeit das System auch nur zweimal neu aufsetzen müssen. Nein, nicht wegen des Betriebssystem - die Festplatten waren jedesmal die Schuldigen…..