Softwarepiraterie bereitet Microsoft anscheinend extreme Probleme. Denn nun wird sogar die Riesensumme von 1 Million Dollar als Kopfgeld ausgesetzt, um der Raubkopien von Microsoft Office und Windows Betriebssystemen Herr zu werden.
Abstauben kann die Belohnung, wer Software-Sünder bzw. Distributoren verpfeift, die mit raubkopierter und unlizenzierter Software Kasse machen. Im Fokus stehen einmal mehr Unternehmen, die zumeist von ihren Mitarbeitern gedeckt werden.
heisst es im Pressebericht auf pressetext.at
Halt! Laufen Sie jetzt nicht gleich, um Ihren Chef zu denunzieren! Denn das Kopfgeld ist in den USA ausgesetzt - in Europa hat die Business Software Alliance BSA derartige Aktionen nicht geplant. Zumindest, wenn man den Aussagen von Microsoft-Antipiraterie-Sprecherin Anika Bücker Glauben schenkt.
Es werden aber verstärkt Testkäufe bei Händlern gemacht, Ebay Auktionen überprüft und jedem Hinweis von Kunden nachgegangen. Wird man nachweislich und ohne Eigenverschulden Opfer eines illegalen Anbieters, ersetzt Microsoft das erworbene Produkt. Im Gegenzug müssen allerdings alle Angaben zum besagten Händler offengelegt werden.
Bevor Sie also bei Ebay ein raubkopiertes Microsoft Office Paket um 20€ erwerben und sich somit strafbar machen, laden Sie sich doch das kostenlose Office-Paket von OpenOffice auf Ihren PC. Damit sind Sie auf der rechtlich sicheren Seite und haben völlig kostenlos alle Funktionen eines modernen Office-Paketes zur Verfügung.