Juni 2007


Sie werden es sicher schon gehört haben: XXXLutz übernimmt Möbel Hiendl. Damit expandiert der XXXLutz erfolgreich weiter und wird zum zweitgrössten Möbelhändler der Welt. Zum grössten im deutschsprachigen Raum. Und hat seinen Hauptsitz in Wels.

Die Erfolgsgeschichte hört sich beinahe unglaublich an:
Seit 1973 expandiert das Unternehmen konstant, schreibt laufend Gewinne, lässt diese im Unternehmen und baut weiter aus. Inzwischen sind 17.400 Mitarbeiter, davon allein 1.600 Lehrlinge, in den 188 Standorten in Österreich, Deutschland, Tschechien und der Slowakei.
[hier der aktuelle Pressebericht anlässlich der Übernahme des Hiendl]

Einerseits ist es schön, derartige Erfolgsstories zu lesen - noch dazu, wenn die Zentrale des Konzerns in meiner Nähe, meinem Bundesland Oberösterreich, sitzt. Da kommt schon ein wenig Stolz auf.

Andererseits fragt sich der Konsument in mir, wie vielfältig das Angebot sein wird. Zwar liest sich das Markenverzeichnis recht abwechslungsreich:

  • Full Service: XXXLutz, Neubert, Möma, Mann Mobilia, Möbel Hiendl
  • Diskont: Möbelix
  • Domäne Einrichtungsmärkte
  • Mitnahme: Mömax, Carryhome
  • Designschiene: Ambiente, Neubert exklusiv

Und doch beschleicht mich das Gefühl, das ich auch im Textilbereich habe, dass man hingehen kann, wo man will. Überall stehen die gleichen Sachen in minimaler Abänderung. Individuelle Ware ist heute fast ausschliesslich verschwunden - zumindest eine, die für Normalverdiener erschwinglich ist. Natürlich gibt es nach wie vor die Tischler, die jeden Geschmack bedienen können. Aber ehrlich: wer kann sich das heute noch leisten? Kaum mehr jemand.

Die Uniformierung scheint uns mehr und mehr einzunehmen. SciFi-Fans kennen das aus den Albträumen der Sci-Fi-Autoren: alle in den gleichen Klamotten, eine Wohnung sieht wie die andere aus, alles im Einheitslook. Wie individuell kann unsere nächste Generation überhaupt sein?

Sie kennen sicher den Paketdienst DPD - in meinem Gebiet wird er vom Schachinger Paketdienst in Hörsching übernommen. Bisher hatte ich kaum damit zu tun - in den letzten Wochen allerdings gleich zweimal. Und jedesmal mit leichtem Chaos und dann doch gutem Ausgang.

Das erste Mal ging’s um das Modem des Providers, das aan meiner neuen Adresse installiert werden sollte. Ich war ja noch gar nicht eingezogen - das Internet sollte vor mir da sein. Unglücklicherweise schickte der Provider das Paket aber bereits an diese neue Adresse. An der ich zu dieser Zeit höchstens zweimal die Woche für kurze Zeit war. Glücklicherweise rechtzeitig,um die zweite Verständigung des DPD-Zustellers vorzufinden. Eine erste Verständigung hatte ich nirgends gefunden. Mit einigem Telefonieren und dem guten Willen der Fee am Telefon wurde das Paket an meine alte Adresse umgeleitet und kam am nächsten Tag auch wirklich an.

Das zweite Mal hatte ich gestern mit dem Paketdienst zu tun. Als ich gegen Mittag von einem Kunden ins Büro kam, fand ich wieder eine Verständigung - ein Paket konnte nicht zugestellt werden. Wieder war es bereits die 2.Verständigung. Irgendwie beschlich mich das Gefühl “es gibt gar keine ersten Verständigungen mit Datum und Zeitangabe eines neuerlichen Zustellversuches”. Also wieder telefoniert. Diesmal war keine gute Fee am Telefon, sondern eher der “böse Onkel”, der mir gleich zu verstehen gab “unser Service kann nur funktionieren, wenn Sie auch da sind” Mein Einwand, dass ich ja nicht wüsste, ob und wann ein Paket an mich zugestellt werden würde, liess er nicht gelten. Auch mein Hinweis, dass ich keine “erste Verständigung” erhalten hatte, wies er von sich. “Unsere Fahrer sind daran interessiert, die Pakete zuzustellen. Der Fahrer war am Freitag bei Ihnen - Sie waren nicht da. Das zeigen unsere Aufzeichnungen.”

Es gibt eine Online-Sendungs-Verfolgung. In der steht, dass der Fahrar am Freitag um 14:43 einen erfolglosen Zustellversuch eingetragen hatte. Hmmm, da saß ich mit drei Kunden aber im Büro. Hatte er nicht geläutet? Auch das fragte ich den Mann am Telefon. “Das setzen wir für selbstverständlich voraus, dass unsere Fahrer läuten” bekam ich als Antwort. Guter Mann, wo haben Sie denn geläutet? Bei mir nicht.

Einige Debatten folgten, es wurde mir ein neuerlicher Zustellversuch für nachmittags zwischen 13:00 und 15:00 angekündigt. Was auch wieder perfekt geklappt hat.

Mein Fazit daraus:
DPD als Zustelldienst für Firmen, bei denen jederzeit jemand anwesend ist, um Pakete anzunehmen - ja, sicher! Denn der Service scheint gut zu sein, ist auf jeden Fall schnell und die Online-Verfolgungsmöglichkeit auch tadellos.
Für Sendungen an Private oder an Firmen wie mich, die nur aus einer Person bestehen - nein! Unbrauchbar, da man vorher nicht erfährt, dass ein Paket zugestellt werden soll. Telefonisches Aviso ist nicht möglich. Auch eine direkte Kommunikation mit dem Fahrer ist nicht möglich (keiner der Fahrer hat angeblich ein Handy). Und man/frau kann ja nicht ständig am Schreibtisch sitzen bleiben, wenn draussen die Aufträge warten.

Was bisher noch immer ungeklärt ist:
Gibt es überhaupt eine “erste Verständigung” bei DPD? Oder steht’s nur so auf den Formularen? Denn nach der ersten Benachrichtigung sollte der Fahrer ausfüllen, an welchem Tag um welche Uhrzeit er wieder kommt. Damit man Bescheid weiss und anwesend ist. So sieht es zumindest das Formular vor……

Ich verstehe schon, dass auch die Fahrer genervt sind, wenn sie den agen leer bekommen wollen und die Pakete nicht abgeliefert werden können, weil niemand da ist. Da stimmt dann aber am System etwas nicht - oder täusche ich mich da? Wie wär’s, liebe DPD’ler, wenn man nicht jeden Auftrag blind annehmen würde, sondern den Auftraggeber gleich mal vorweg fragt, ob denn die Zustelladresse auch wirklich “zustellbar” ist?

Kennen Sie Burke Hedges? Er hat vor Jahren “You, Inc.” geschrieben - ein Buch über die zehn eindrucksvollen Grundsätze, um Ihren Marktwert eindrucksvoll zu steigern. Ich mag seine Ansichten und seinen Schreibstil. Das Buch wieder mal zur Hand genommen und hier eine Kostprobe daraus - zum Thema Eigenverantwortung:

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, wie schwer es manchen Menschen fällt, die Schuld für etwas auf sich zu nehmen? Ich denke, das sind die Art von Menschen, die anderen oder “dem System” die Schuld für Ihre Probleme geben. Oder sie schieben es auf die Lebenssituation, eine akute Notsituation, Charakterschwäche oder irgendetwas anderes, was jeweils für eine schwierige Situation herhalten muss. Anstatt einfach die eigene “Schuld” anzuerkennen oder Verantwortung dafür zu übernehmen, wie das eigene Leben gerade läuft, werden immer neue Ausreden erfunden. Jeder und alles ist Schuld, außer man selbst natürlich.

Zeichen dafür, dass Sie sich scheuen Eigenverantwortung zu übernehmen:

Es fällt oft leichter, sich jemanden rauszupicken, der andere beschuldigt, als bei sich selbst zu gucken, was los ist. Das kann jemand sein, der sich permanent über die schlechte Lebenssituation beklagt, andere anschreit, oder sich an einer sehr negativen Lebenseinstellung festhält. Es fällt schwerer diese Fehlverhalten für sich selbst einzugestehen. Wie viele der folgenden Dinge tun Sie selbst?

  • Sie glauben von sich selbst so gut wie nie, dass Sie etwas falsch machen. Wenn Sie andere darum bitten würden absolut ehrlich zu Ihnen zu sein, würden diese sagen, dass Sie sich nie im Irrtum fühlen.
  • Sie grübeln eine Menge über die Vergangenheit nach, anstatt in die Zukunft zu blicken.
  • Sie nutzen das unverantwortliche Verhalten anderer, um Ihr eigenes zu rechtfertigen. (”Die anderen fahren ja auch alle viel zu schnell, warum sollte ich dann langsamer fahren?”)
  • Sie glauben, wenn man sich entschuldigt, offenbart das ein Zeichen von Schwäche (anstatt zu sehen, was das wirklich bedeutet … nämlich ein Zeichen von Stärke).
  • Sie fühlen sich in Ihrem Leben all zu oft ungerecht behandelt.
  • Sie haben das Gefühl, dass Sie negative Begebnisse oder schlechte Beziehungen in Ihrem Leben nicht beeinflussen können.
  • Sie glauben nicht daran, dass sie irgendetwas in Ihrem Leben zum Besseren verändern können
  • Sie glauben, das Leben ist ungerecht und bemitleiden sich oft selbst.

Wenn Sie all diese Fragen mit “Nein” beantwortet haben, dann gratulieren wir Ihnen. Sie übernehmen die volle Verantwortung für Ihr Leben. Wenn Sie einige der Fragen noch mit “Ja ” beantworten, dann haben Sie noch einiges an Arbeit vor sich. Verantwortung für sich selbst übernehmen, ist der erste Schritt in ein ausgeglichenes und erfolgreiches Leben.

Wie man Verantwortung übernimmt, damit aufhört anderen die Schuld zuzuschieben und anfängt sein Leben zu leben:

Hin und wieder nutzt jeder die Gelegenheit auch mal anderen die Schuld zu geben. “Niemand ist perfekt”. Und Sie denken vielleicht sogar, “Aber es ist doch die Schuld MEINER Frau/Eltern/MEINES Chefs, dass ich mein Flugzeug verpasst habe/dass ich anderen nicht mehr traue/dass ich nicht genug Geld verdiene.”

Und vielleicht ist das sogar wahr. Der Schlüssel zu einem langen, glücklichen Leben ist jedoch zu wissen, wie man Eigenverantwortung übernimmt und nicht andere beschuldigt auch wenn es die Schuld eines andern sein mag.

Das bedeutet aber nicht, dass man durch sein Leben geht und sich von anderen überfahren lässt.

Im Gegenteil, wer Eigenverantwortung übernimmt, wählt den besseren Weg und ist der wertvollere Mensch, auch wenn das schwer ist. Hier sagen wir wie’s geht:

  • Entschuldigen Sie sich, wenn Sie einen Fehler machen (das bedeutet, dass man zunächst akzeptiert, dass man nicht immer richtig handelt).
  • Geben Sie zu, dass Sie einen Fehler gemacht haben.
  • Lernen Sie zu vergeben.
  • Bleiben Sie den Ideen und Meinungen anderer gegenüber offen.
  • Identifizieren Sie die Dinge in Ihrem Leben, mit denen Sie nicht glücklich sind und tun Sie etwas um sie zu ändern.
  • Üben Sie zu sagen, “Ich bin verantwortlich.” Mit der Zeit werden Sie daran glauben.
  • Seien Sie sich der möglichen Risiken einer Sache bewusst und seien Sie sich darüber im Klaren, dass Sie selbst verantwortlich sind für das Ergebnis.
  • Nehmen Sie eine positive Lebenshaltung an (glauben Sie daran, dass die Dinge so laufen können, wie Sie sie gerne hätten).
  • Erkennen und akzeptieren Sie Ihre eigenen Defizite und bitten Sie andere um Hilfe, wenn Sie sie brauchen.

Meine Ansicht über Eigenverantwortung, stellt sich sehr gut in einer Autowerbung dar, die ich mal gesehen habe und die folgende Botschaft vermitteln will: “Auf der Straße des Lebens gibt es zwei Arten von Menschen. Die Beifahrer und die Fahrer!”

Menschen, die Verantwortung übernehmen sind die Fahrer dieser Welt, Menschen die das nicht tun, sind die Beifahrer. Die Fahrer haben ihr Leben unter Kontrolle … die Fahrer bestimmen, wo es langgeht … die Fahrer entscheiden, wo sie abbiegen und wie schnell sie fahren … die Fahrer haben Spaß und leben mit Leidenschaft … die Fahrer genießen die Früchte, die erwachsen, weil sie Verantwortung übernehmen.

Auf der anderen Seite sind die Beifahrer, die einfach nur mitfahren. Die Beifahrer sind nur Zuschauer, die zusehen, wie die Welt an ihnen vorbei zieht, anstatt aktiv an ihr teilzunehmen. Die Beifahrer sind “Rücksitzfahrer”, die sich in der zweiten Reihe wohler fühlen- die die Fahrer beraten und ihnen sagen, wo sie hätten abbiegen sollen, anstatt sich selbst hinter das Steuer zu setzen.

Fazit: SIE und nur SIE tragen die Verantwortung für Ihr Leben.
Verantwortung für sein Leben übernehmen ist das, was Erwachsene von Kindern unterscheidet. … Vollbringer von den Möchtegerns … Gewinner von Verlierern.

[Quelle: Burke Hedges aus seinem Bestseller “You, Inc.”]

Abgesehen davon, dass momentan wieder eine Menge Stöckchen tief fliegen (Vorsicht - Sturzhelm auf :-D ), gibt es in Kleinbloggersdorf immer wieder Aktivitäten, die für die Allgemeinheit eine Menge an nützlichen Aktionen bringen. So schreibt mir Wolli vom Querdenker-Blog gestern:

Pünktlich zum Sommeranfang am 21. Juni setzt die MAGIX AG gemeinsam mit dem Querdenker die Podcaster des deutschsprachigen Webs an die Luft. Oder besser: in’s Licht der Netzöffentlichkeit! Unterstützt von zahlreichen Freunden aus der Blogosphäre veranstalten wir das erste “Podcast Open Air”!

Was ist das?
Podcast Open AirBeim Podcast Open Air produzieren Podcaster alle Arten von Beiträgen rund um das Thema “Der kurze Weg zum Podcast”.
Podcasting - Warum? Worüber? Wie?
“Podcast-Neulinge” und “alte Hasen” berichten in ihren Beiträgen, weshalb und worüber sie podcasten, wie häufig sie ihre Beiträge veröffentlichen und mit welcher zeitlichen wie technischen Ausstattung sie dabei an ihre Produktionen herangehen. Auch Anekdoten à la “Wie das Podcasting mein Leben verändert hat können zum Besten gegeben werden.

All diese Beiträge werden in der Zeit vom 18. Juni bis zum 02.Juli im Querdenker-Blog sowie im MAGIX Blog zu einer grandiosen Sammlung zusammengetragen.

Die Leser bzw. Hörer haben somit an diesen Stellen die Möglichkeit, viele verschiedene Podcast-Formate sowie Wege kennenzulernen, die für den Einstieg in die Welt des Podcasting beschritten werden können.

Aktive Podcaster haben die Chance, sich und ihre Podcasts einem breiten Publikum zu präsentieren, Hörer zu werben und sich Inspirationen bei Podcast-Kollegen zu holen.

Bis zum Ende der Aktion am 02. Juli stellt MAGIX außerdem eine 30-Tage-Vollversion des MAGIX Podcast Maker zur Verfügung. Perfekt für alle, die sich, inspiriert durch die vielen tollen Beiträge, selbst mal am Podcasten versuchen wollen.

Na, und das finde ich doch gut - und berichte daher auch sofort darüber! Selbst bin ich noch immer kein Podcaster - aber wer weiss? Mit dieser geballten Ladung an Informationen…. ??!!!

Also auch wenn momentan meine Welt kopfsteht und sogar ein paar Überschläge macht - es gibt Dinge, für die muss trotzdem Zeit sein….

“Webdesign in de” feiert seinen 2.Geburtstag und schmeisst ein Stöckchen in die Bloggerwelt. Da steh ich natürlich mehr als gern in den Reihen der Gratulanten! Denn Monika, die dort jede Menge Tipps und Tricks rund um Webdesign und Internet gibt, ist inzwischen schon zu einer guten alten Bekannten geworden. Obwohl - der Kaffe, den wir gemeinsam trinken wollten - der ist wohl schon mehr als kalt…. Wir sind zwar kaum sechs Kilometer entfernt, haben es aber in den letzten Jahren grad mal auf ein persönliches Treffen gebracht. Monika, das muss sich schleunigst ändern! :-D

Auf dem Blog www.webdesign-in.de gibt es nicht nur jede Menge an nützlichen Informationen, wie eine Webseite nicht nur schön sondern auch barrierefrei und SEO-freundlich wird. Nein, zum Geburtstags-Stöckchen hat sich Monika etwas Besonderes einfallen lassen. Normalerweise bekommt ja das Geburtstagskind Geschenke - diesmal aber läuft das umgekehrt. Monika verschenkt/verlost zum zweijährigen Bestehen Preise, die es wert sind, gewonnen zu werden. ;-)

Na ja, und wie bei jedem Stöckchen sind auch diesmal einige Fragen zu beantworten. Also dann mal los:

WebDesign-in.de Geburtstagsstöckchen.

1. Frage: Seit wann bloggst Du und macht es Dir immer noch Spaß?
Genau seit 8.November 2005 - und ja, es macht noch immer Spass, auch wenn die Zeit manchmal zu knapp wird dazu.

2. Frage: Kennst Du “Webstandards”? Wozu sind die denn gut?
Oh ja, denn ich bin ein “Pinguin” - eine, die seit mehr als fünf Jahren inzwischen auf dem Betriebssystem Linux arbeitet. Und immer wieder feststellt, dass sich Microsoft mit Windows und dem IE gern zum Standard erheben würde. Was zur Folge hat, dass Webseiten, die sich an “Microsoft-Standards” halten, sehr oft Besucher verlieren - weil diese nur Teile der Seiten sehen oder die Inhalte ineinander verschoben sind. Das Zauberwort heisst hier “barrierefrei” - eine Webseite so zu gestalten, dass es egal ist, mit welchem Betriebssystem und mit welchem Browser man eine Webseite besucht. Für alle sollen die Inhalte nicht nur lesbar sondern auch z.B. das Menu bedienbar sein.

3. Frage: Wie erklärst Du Deiner Oma was ein Blog ist?
Hmm - würde sie noch leben, würde ich ihr erzählen, dass ich Artikel schreibe. Artikel für eine Zeitung, die nicht auf Papier gedruckt wird, sondern auf einem Bildschirm zu lesen sind. Ähnlich wie im Fernsehen beim Teletext. Und dass die Leser meiner Artikel sowas wie Leserbriefe sofort schreiben können - die dann auch gleich veröffentlicht werden. Ich denke, damit könnte sie was anfangen.

4. Frage: Wenn Du das Wort “Silver Surfer” hörst, an welche Altersgruppe denkst Du dann?
Den Ausdruck kannte ich noch nicht - dachte aber automatisch an graue Schläfen… :-D Und Google hats mir bestätigt - dass ich auch schon dazu gehöre. Auch wenn ich noch keine grauen Schläfen habe. Na, und Dein Artikel dazu natürlich auch…

5. Frage: Wer oder Was ist “SEOigg” ?
Dabei fallen mir aus dem Stehgreif Begriffe wie “Digg it” oder Yigg ein. Also muss logischerweise SEOigg sowas Ähnliches sein, spezialisiert auf Suchmaschinenoptimierung. Hab einfach mal “seoigg.de” eingegeben - und bingo! Ein Weblog, auf dem viele SEO-Spezialisten schreiben. Die Warteschlange der neusten Artikel find ich genial - muss mal bei Gelegenheit das Plugin dazu suchen….

6. Frage: Wann und wo treffen sich alle Blogs,Websites, Homepages, die sich am im Jahr 2007 ein neues Design verpassen und somit ihr css neu starten?

Das war ja leicht - weil schon auf der Startseite von webdesign-in.de der entsprechende Button prangt. ;-) Daher der passende Link auf den Artikel von Monika, die das gut erklärt hat. Wobei mich das flaue Gefühl beschleicht, dass ich selbst endlich auch mal wieder……

7. Frage: Wieviele Besucher hatte WebDesign-in.de bis Juni 2006?

Da war doch was….???!!! Irgendwas mit 777, wie im Casino…. Also gesucht und gefunden :-D

So, und jetzt geh ich raus an die Sonne - ein traumhaftes Wochenende fängt eben erst an!

Halt - stopp!
Vorher muss ich ja das Stöckchen noch weiter werfen! Mal sehen, wen es trifft:

Klaus - duck Dich!
Wini - die Österreicher müssen zusammen halten!
Birigt - so schnell liest frau sich wieder ;-)
Gerlinde - bei Dir wird der Kaffee nie kalt :-D
Alex - mal sehen, ob Du dafür zu haben bist
Monika - nimm Dir Zeit für die Namenskollegin
Manfred - der auf den Hund gekommen ist - wobei bei mir selbst wohl eher alles für die Katz zu sein scheint….

Barfuss hat eine neue Bedeutung in Österreich bekommen: “Barfuss” ist eine Cocktailbar zum Mieten- und mixt ausschliesslich alkoholfreie Cocktails! Überall dort, wo junge Menschen im Mittelpunkt stehen, ist die Barfuss einsatzbereit.

Eine nicht nur originelle Idee, sondern ein tolles Projekt, das von pro mente OÖ ins Leben gerufen wurde. Ob Schulfest, EGemeinde-event oder Party - die Barfuss kostet “low budget” und ist schnell einsatzbereit. Alle Details und ein Online-Buchungsformular gibt’s hier: zu den Details

Sie tragen klingende Namen, schauen gut aus und schmecken noch besser: Die verlockenden Schlemmerdrinks der Barfuss! Gemixt werden die garantiert alkfreien Köstlichkeiten von jungen Shake-Profis, die ihr Handwerk bei Cocktail-Ass Stefan „The Barbrain“ Stevancsecz gelernt haben, einem der bekanntesten und erfolgreichsten Köpfe in der heimischen Cocktail-Szene.

Wer Lust auf coole alkfreie Drinks hat, findet hier auch die Rezepte zum Selbstmixen für Red Bit, Yellow Sunshine, Tropical Touch, Summer Splash, Greenhorn, Pretty Belinda, Anna Banana, Fresh Maker, Danibeer und Apple Star.

Wenn Ihre Kundenzielgruppe Jugendliche sind, darf die Barfuss auf Ihrem nächsten Firmenevent nicht fehlen!

Tagelang hörten wir auf allen Kanälen, dass in den Niederlanden eine todkranke Frau in einer Fernsehshow ihre Organe verlost. Nun hat sich das Ganze als Fake herausgestellt - als schlechter Scherz.

Erst kurz bevor die angeblich todkranke Frau ihre Entscheidung mitteilen sollte, lüftete Lodiers das Geheimnis. Er forderte die Holländer auf, die Fragestunde im niederländischen Parlament zu nutzen und die Politiker zu fragen, was sie an der Organ- Spendesituation in Holland verändern wollten. Während der Sendung konnten Zuschauer anrufen und ein Formular anfordern, das sie als zukünftigen Spender ausweist.

Die drei tatsächlich kranken Kandidaten spielten bis zum Schluss überzeugend mit und gaben sich bei der “Enttarnung” sehr erleichtert.

[Quelle: www.orf.at]

Im Zuge der ganzen Debatten im Vorfeld dieser Sendung wurde ich auf etwas aufmerksam, was mir bisher nicht bewusst geworden war:

In Österreich gilt jeder als Spender (sobald er verstorben ist), ausser er hat eine Widerpsruchserklärung in der Tasche.

Laut österreichischem Krankenanstaltengesetz ist es zulässig, Verstorbenen einzelne Organe oder Organteile zu entnehmen, um durch deren Transplantation das Leben eines anderen Menschen zu retten oder dessen Gesundheit wiederherzustellen (§ 62 a KAKuG). Der Gesetzgeber hat sich zur sogenannten „Widerspruchsregelung“ entschlossen, das heißt, wenn man einer Organentnahme nach dem Tod nicht zustimmt, muss man dies klar artikulieren (im Gegensatz zur „Zustimmungsregelung“ beispielsweise in Deutschland).

Zum einen sollte man ein Schriftstück mitführen (z.B. bei den Ausweispapieren) aus dem die Ablehnung Organe zu spenden, klar hervorgeht. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, sich in
das „Widerspruchsregister gegen Organspende“ eintragen zu lassen. Dieses Widerspruchsregister wird vom Österreichischen Bundesinstitut für Gesundheitswesen (ÖBIG) EDVunterstützt
seit 1.1.1995 geführt. Ein entsprechendes Widerspruchsformular kann beim ÖBIG telefonisch oder schriftlich angefordert werden. Diese Eintragung im Widerspruchsregister kann umgekehrt jederzeit wieder rückgängig gemacht werden.

Vor einer Organentnahme wird über diese zentrale Kartei eine allfällige Ablehnung der Organspende von Transplantationsteams rund um die Uhr abgefragt. Zu dieser Vorgehensweise haben sich alle österreichischen Transplantationszentren verpflichtet.

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