Juni 2007
Monats-Archiv
Mi 20 Jun 2007
Wussten Sie schon…. dass Wien seit 12.5.2007 nur mehr über die Vorwahl 1 erreichbar ist? Die alte Vorwahl 222 wurde endgültig eingestellt.Das wussten Sie?
Was aber nur sehr wenige wissen:
Linz hat(te) lange Zeit die Vorwahl 70, die gleichzeitig mit der 732 funktioniert hat. Am 12.5.2009 ist die Ortsnetzkennzahl 70 für Linz einzustellen und darf dann nur mehr auf 732 lauten.
Das alles und mehr steht in der Kommunikationsparameter-, Entgelt- und Mehrwertdiensteverordnung ( KEM-V ) und ist hier im Detail nachzulesen: KEM-V
Dort finden Sie auch sämtliche Vorwahlen aller 1022 Ortsnetze in Österreich, die Vorschriften für Mehrwertdienste und den entsprechenden Konsumentenschutz. Auch betreffend der SMS!
Di 19 Jun 2007
Geschrieben von ijb in Kategorie
Tatort Unternehmen ,
Organisation (edit this) Comments Off
Seit 15.Mai 2007 können österreichische Unternehmen ihre Lehrverträge online ausfüllen und absenden. Ein weiterer wichtiger Schritt im eGovernment.
Unter www.lehrvertrag.at hat die Wirtschaftskammer die Lehrvertragsanmeldung online gestellt. Und so einfach geht´s:
www.lehrvertrag.at anklicken, Button „Lehrvertragsanmeldung“ auswählen, einloggen (PIN verlegt? - Ihren persönlichen PIN erhalten Sie rasch und unbürokratisch unter der für Sie kostenfreien TelNr. 0800/221223 oder Mail callcenter@wko.at), Lehrvertragsentwurf online vollständig ausfüllen, absenden und fertig – innerhalb von 48 Stunden erhalten Sie Ihren unterschriftsreifen Lehrvertrag.
Mo 18 Jun 2007
Geschrieben von ijb in Kategorie
Tatort Unternehmen ,
Rechnungswesen (edit this) Comments Off
Nun ist sie endlich aktiv - die neue Paritätische Kommission für Bilanzbuchhaltungsberufe. Seit 1.1.2007 existiert sie auf dem Papier - jetzt hat sie die Arbeit wirklich aufgenommen.
Bereits im Dezember letzten Jahres war ich nach Wien eingeladen, um das Amt als Stellvertredender Vorsitzender des Prüfungsausschusses der Paritätischen Kommission zu übernehmen. Erst vor ein paar Tagen, genau am 6.6.2007, ist nun mein Bestellungsdekret vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit ausgefertigt worden.
Mit diesem neuen, selbständigen, wissensbasierten Beruf mit hohen Qualitätsanforderungen wurde ein Partner im Rechnungswesen insbesondere kleiner und mittelständischer Unternehmen geschaffen. In Kooperation mit den freien Berufen Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung und den gewerblichen Berufen wie Unternehmensberatung und Informationstechnologie ergibt sich ein komplettes Dienstleistungspaket für die Wirtschaft.
So 17 Jun 2007
Geschrieben von ijb in Kategorie
Tatort Unternehmen ,
Rechnungswesen ,
Verkauf (edit this) Comments Off
„Reverse Charge System“ bedeutet den Übergang der (Umsatz)Steuerschuld vom leistenden Unternehmer auf den Leistungsempfänger. Der Leistungsempfänger hat die Umsatzsteuerschuld selbst zu berechnen und an das zuständige Finanzamt abzuführen. Er kann sich diese Steuer unter den allgemeinen Voraussetzungen als Vorsteuer abziehen. Gemäß Karl Pisec, stellvertretender Obmann des Bundesgremiums des Außenhandels., würde der Außenhandel die Einführung des Reverse Charge Modells sowohl vom ökonomischen Standpunkt her als auch im Hinblick auf eine effiziente Betrugsbekämpfung begrüßen.
Österreich habe mit der Umstellung der Bauwirtschaft auf das “Reverse Charge Modell” sehr gute Erfahrungen gemacht, erklärte Staatssekretär Christoph Matznetter. Alleine in Österreich habe sich durch die Umstellung in dieser Branche die Abgabensituation um 200 Mio. Euro verbessert.
Bleibt abzuwarten, ob sich diese gwünschte Vorreiter-Rolle Österreichs umsetzen lässt…..
Sa 16 Jun 2007
Dass die Roaming-Gebühren teilweise zu Wucherpreisen abgerechnet werden, ist sicher kein Geheimnis. Dass sich hier einiges ändern wird, ist allerdings jetzt auch fix.
Die Verordnung, die für Mobiltelefongespräche, nicht aber auch für Datendienste wie SMS, MMS oder mobile Internetdienste gilt, sieht für deren dreijährigen Gültigkeitszeitraum eine Höchstgrenze für End- und Großkundentarife für Handygespräche im Ausland vor, die nach Ablauf des ersten und des zweiten Jahres jeweils weiter abgesenkt wird. So sollen auf Einzelkundenebene (retail) aktive Mobiltelefongespräche aus dem Ausland im ersten Jahr maximal 49 Cent, im zweiten Jahr maximal 46 Cent und im dritten Jahr höchstens 43 Cent pro Minute kosten. Für Passivgespräche sollen im ersten Jahr maximal 24, dann 22 und schließlich 19 Cent pro Minute an Roamning-Gebühren anfallen. Die unter den Netzbetreibern verrechenbaren Großhandelspreise (wholesale) sollen in den drei Jahren mit jeweils 30 Cent, 28 Cent und 26 Cent begrenzt werden.
Mobilfunk-Unternehmen haben ab dem Inkrafttreten bis zu einen Monat lang Zeit, um ihre Kunden über die neuen Roaming-Tarife zu informieren. Entscheidet sich ein Handy-Nutzer für den neuen Tarif (sog. Eurotarif), wozu er ab Inkrafttreten der Verordnung die Möglichkeit hat, so hat sein Betreiber ihm diesen spätestens nach vier Wochen gewähren. In einem solchen Fall kämen die neuen Tarife für Auslandsgespräche mit dem Mobiltelefon noch im Juli zur Anwendung. Reagiert ein Kunde nicht binnen zweier Monate nach Übermittlung der Information, so gilt für ihn der neue Tarif (Eurotarif) automatisch. Binnen der genannten Zweimontasfrist steht es dem Kunden frei, sich entweder für den Euro-Tarif oder jeden anderen von seinem Betreiber angebotenen Roaming-Tarif zu entscheiden.
Inkrafttreten wird diese Verordnung vermutlich Ende Juni und somit ab 1.Juli ihre rechtliche Gültigkeit besitzen.
Fr 15 Jun 2007
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Tagesgeschehen (edit this) Comments Off
Am Donnerstag, 14.Juni 2007, ist unser Altpräsident Dr.Kurt Waldheim verstorben. Ein Präsident, der in seiner aktiven Zeit einigen Wirbel rund um den Globus ausgelöst hatte.
Der Politiker war in seiner langjährigen diplomatischen Karriere u.a. Botschafter bei den Vereinten Nationen sowie zweimal UN-Generalsekretär und Außenminister. Waldheim und Schüssel / Quelle: APA (Schlager) Von 1986 bis 1992 amtierte Waldheim als Bundespräsident. Seine Kandidatur löste eine Diskussionsschlacht um seine Vergangenheit in der Deutschen Wehrmacht während des Zweiten Weltkrieges aus und war Anstoß für den Beginn einer intensiven Vergangenheitsbewältigung in Österreich. Trotz dieser Diskussion gewann er die Wahl, Amerika setzte ihn im April 1987 auf die “Watchlist”, die einem Einreiseverbot gleichkommt, und von der er nie gestrichen wurde. 1991, ein Jahr vor Auslaufen seiner Amtsperiode, verzichtete Waldheim auf eine Wiederkandidatur. Auf Waldheims Verlangen wurde 1988 eine Historiker-Kommission eingesetzt, um seine Kriegsvergangenheit zu untersuchen. Die Historiker attestierten ihm “kein persönliches schuldhaftes Verhalten” und “keine Beteiligung an Kriegsverbrechen”. Die Diskussion hielt dennoch an. Einladungen in andere Staaten blieben weit gehend aus, Waldheim wurde zum “einsamen Mann in der Hofburg”.
[Quelle: www.liferadio.at]
Ich selbst habe den Wirbel damals natürlich mitbekommen. Österreich war plötzlich in allen Weltnachrichten, als unser Bundespräsident auf der Watchlist war. Wie schwer sich viele Leute immer noch mit der Vergangenheitsbewältigung tun, zeigt mir, dass sogar zur Debatte stand, ob Dr.Kurt Waldheim ein staatsbegräbnis bekommen sollte oder nicht. Für mich als “Nachkriegskind” mit Eltern und Grosseltern, die mir ihre eigenen Geschichten über den Krieg und die Zeit allgemein immer und immer wieder erzählt haben, ist es nicht nachvollziehbar, warum man Menschen, die zum damaligen Zeitpunkt nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt haben, heute als Verbrecher hinstellt. Viele, ja sehr viele, haben getan, was auch wir heute jeden Tag tun: ihre Pflicht erfüllt.
Aber ich will jetzt keine politischen Diskussionen auslösen. Mir geht es darum, unserem Altpräsidenten die Würdigung zukommen zu lassen, die ihm meiner Ansicht nach zusteht. Er war ein ausgezeichneter Diplomat, ein produktiver Präsident und sicher auch ein wertvoller Mensch. Bleibt nur zu hoffen, dass er nun zumindest posthum von der Watchlist gestrichen wird…..
Wer mehr über ihn wissen - sein Leben, sein Vermächtnis, seine Rechtfertigung - der liest am besten bei orf.at weiter.
Do 14 Jun 2007
Geschrieben von ijb in Kategorie
Tatort Unternehmen ,
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Die EU wächst zusammen, Geschäfte über die innergemeinschaftlichen Grenzen hinweg weiter leichter. Daher wird es auch wichtig, wie welche Einnahmen zu versteuern sind.
Die Europäische Kommission startet ein neues Informationstool für Bürger und Unternehmen.
Die Online-Datenbank „Steuern in Europa“ bietet Informationen über die wichtigsten in den Mitgliedstaaten geltenden (rund 500) Steuern (z.B. Steuergrundlage, wichtigste Steuerbefreiungen, angewandter Satz).
„Steuern in Europa“ umfasst alle von den Einnahmen her bedeutsamen Steuern, darunter Einkommenssteuern, Unternehmenssteuern, Mehrwertsteuern und Verbrauchsteuern. Daneben enthält die Datenbank Angaben zu den wichtigsten Sozialversicherungsabgaben. Außerdem gibt sie Auskunft über die mit diesen Steuern erzielten Einnahmen. Der Zugang ist für alle Nutzer gratis.
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