Januar 2007
Monats-Archiv
Mo 22 Jan 2007
Diese Geheimnisse kamen übers Wochenende von einer guten Internet-Bekannten zu mir. Besonders die Punkte 10 und 17 erscheinen mir persönlich mehr als wichtig.
- Träumen Sie große Träume.
- Werden Sie entschlossen im Bezug auf Ihr Leben und Ihre Zukunft. Verfolgen Sie Ihre Ziele mit Beständigkeit, Disziplin und Entschlossenheit.
- Energie folgt der Aufmerksamkeit. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit immer mehr auf das, was Sie durch Ziele gefühlsmäßig erstreben - so als ob Sie es schon erreicht hätten.
- Was Sie heute denken und tun, bestimmt Ihre Zukunft.
- Seien Sie sich klar über Ihre Ziele - aber halten Sie Ihren Geist offen und bleiben Sie flexibel.
- Setzen Sie Ihre Stärken optimal ein.
- Konzentrieren Sie sich immer nur auf eine Sache zur gleichen Zeit. Entwickeln Sie einen Sinn für Dringlichkeit und setzen Sie Prioritäten.
- Reden Sie positiv mit sich selbst und mit anderen.
- Halten Sie sich physisch fit.
- Übernehmen Sie Verantwortung für alles in Ihrem Leben und streichen Sie Entschuldigungen und Beschuldigungen aus Ihrem Repertoire.
- Verurteilen Sie nichts - weder bei sich selbst noch bei anderen. Nehmen Sie nur wahr und treffen Sie Ihre Wahl.
- Begrüßen Sie Hindernisse und Schwierigkeiten - sie kommen niemals um zu behindern, sondern um zu lehren.
- Verbessern Sie beständig etwas. Fragen Sie sich fünfmal am Tag: “Warum?”
- Tun Sie beständig etwas, das Ihre Selbstachtung erhöht.
- Keiner schafft es alleine. Umgeben Sie sich mit Menschen, die Ihre Ziele fördern - bilden Sie Netzwerke.
- Fördern Sie andere - damit fördern Sie immer auch sich selbst.
- Begegnen Sie anderen mit Wertschätzung und Respekt. Geben Sie ihnen das Gefühl, daß sie wichtig sind.
- Nehmen Sie sich täglich Zeit für Stille, um Ihre ‘innere Stimme’ wahrzunehmen.
- Fühlen Sie täglich Dankbarkeit für das, was Sie jetzt haben, sind und tun.
So 21 Jan 2007
Die Wirtschaftskammer OÖ verstärkt ihre Förderungen speziell für Kleinunternehmer.
Schon seit einiger Zeit werden die unterschiedlichsten Beratungsleistungen von externen Beratern an Unternehmen gefördert - und zwar mit den ersten vier Stunden, die damit für das Unternehmen kostenlos werden. Vorfinanzieren muss der Unternehmer. Aber nach Abschluss und Einreichen der Unterlagen erhält er je nach Thema der Beratung bis zu 100% der Kosten zurück.
Wichtig:
Der Antrag muss VOR Beginn des Beratungsprojektes gestellt werden!
Das Service-Center Ihrer zuständigen WKO ist daher erste Anlaufstelle, wenn Sie mit einem professionellen Berater zusammen arbeiten und eine Beratung mit einem der folgenden Themenschwerpunkte ins Auge fassen:
- Innovation / Technologie
- Umwelt
- Gründung / Unternehmensnachfolge
- Export / Internationalisierung
Wenden Sie sich für detaillierte Informationen und Antragsformulare entweder direkt an die WKO OÖ oder nehmen Sie Kontakt mit mir auf. Auch ich kann Ihnen diese geförderten Beratungen anbieten.
Sa 20 Jan 2007
Geschrieben von ijb in Kategorie
TagesgeschehenNoch kein Kommentar
Pikantes Detail am Rande des Orkans, der letzte Nacht weite Teile Österreichs verwüstet hat: die oö. Versicherer wurden selbst ein Opfer der Sturmschäden.
Am Donnerstag waren alle oö.Versicherer auf einer Tagung in Bad Gastein. Als sie am nächsten Morgen wieder in ihre Büros fahren wollten, mussten sie feststellen, dass sie selbst durch die Schäden, die der Orkan Kyrill verursacht hatte, eingeschlossen waren. Für viele Oberösterreicher, die eine Schadensmeldung machen wollten, hiess es gestern daher häufig “bitte warten”.
Zwar müssen Sturmschäden so schnell wie möglich gemeldet werden, aber in diesem ausserordentlichen Fall hat selbst der Versicherungsverband ein Einsehen…
Do 18 Jan 2007
Eine Studie der Europäischen Kommission zur Wirtschaftlichkeit von Open-Source- und freier Software kommt zum Schluss, dass diese proprietärer Sofware funktionell ebenbürtig ist. Über lange Sicht betrachtet soll freie Software ein Einsparpotenzial von 36 Prozent für Unternehmen im Forschungsbereich bieten, wenngleich Investitionen in Mitarbeiterschulungen und Migrationsprozesse im Softwarebereich zunächst für Mehrkosten sorgen. Die bereits im November vergangenen Jahres fertig gestellte Studie, die nun erstmals veröffentlicht wurde, unterstreicht zudem die Gleichwertigkeit von OpenOffice gegenüber Microsofts Office-Paket.
[Quelle: www.pressetext.at]
Wer hier öfter mitliest, weiss, dass ich selbst seit vielen Jahren Linux als Betriebssystem nutze und ein eingeschworener Anhänger von open source bin. Nicht nur wegen der Kosten, auch auf Grund der höheren Sicherheit speziell im Internet. Betrachtet man nun auch noch die Rechtsunsicherheit in Österreich bezogen auf die Vergebührung der Software-Lizenzverträge (was eine zusätzliche finanzielle Belastung bedeuten würde), kann ich nur hoffen, dass sich open source weiter durchsetzt. Ende 2005 waren es gemäss der Studie an die 40% der Unternehmen, die open source in Verwendung hatten. Für Ende 2006 wird ein Wert von etwa 50% angenommen. Schön, wenn es in einem Jahr heisst: “mehr als 50%”
Mi 17 Jan 2007
Keine erfreuliche Entwicklung und bei Gott kein Grund zum Jubeln ist die Insolvenz-Statistik Österreich für 2006, die letzten Montag von der Creditreform veröffentlicht wurde.
Demnach ist die Gesamtzahl der Insolvenzen weiter steigend - und 2006 gab es erstmals mehr Privatkonkurse als die von Unternehmen. Was aber gleichzeitig bedeutet, dass die Kaufkraft der Österreicher sinken muss. Wenn der Private bis zum Existenzminimum gepfändet ist, bleibt ihm nur sehr wenig Geld für nicht lebensnotwendige Dinge.
“Unternehmen müssen wieder verstärkt mehr Kredit- und Risikomanagement betreiben, um längerfristig markt- und konkurrenzfähig bleiben zu können.”
heisst es unter anderem in dem Artikel. Und da frage ich mich, wie sehr man sich in Zusammenhang mit dieser Statistik auch mit dem Bankwesen auseinander gesetzt hat. Denn ich habe Erfahrungen im letzten Jahr gemacht, die belegen, dass bei Unternehmern sehr wohl Kredit- und Risikomanagement vorhanden wäre. Dass aber bei den Banken die Bereitschaft sinkt, derartiges zu finanzieren.
Hier dreht sich ein Teufelskreis. Der Unternehmer will/muss investieren - die Bank lehnt eine Finanzierung ab - der Unternehmer tritt auf der Stelle - Expansion wird gebremst - die Mitarbeiter gekürzt (wo sonst kann man mit einem einzigen Federstrich so grosse Summen einsparen?) - der neue Arbeitslose oder auch der Unternehmer kann sein Leben/sein Unternehmen nicht mehr finanzieren - geht zur Bank, bekommt keinen Überbrückungskredit……
Ich verstehe sehr gut, dass Banken nichts zu verschenken haben und verstärkt bedacht darauf sind, Sicherheiten für das verliehene Geld zu bekommen. Schliesslich ist Geldverleih das Geschäft der Banken. Und wenn man bei einem Geschäft nichts mehr verdient, sollte man es bleiben lassen. Das sind völlig normale Grundsätze, die natürlich auch ein Bank zu beachten hat.
Wo also setzt man an in diesem Teufelskreis? Wo unterbricht man ihn am besten und schiebt damit die Wirtschaft in die richtige Richtung?
Mein einziger Tipp derzeit:
Auskommen mit dem Vorhandenen, durch straffe interne Organisation der Unternehmensabläufe das Leistungspotential und auch die Freude an der Arbeit der Mitarbeiter (und des Unternehmers) steigern, auf die Kunden offen und serviceorientiert zu gehen. Also das Prinzip der winzigen Schritte, die aber auch - sinnvoll aneinander gereiht - eine grosse Wegstrecke ergeben können.
Damit spielt sich ein Unternehmen selbst wieder frei, schafft bessere Erträge mit gleichbleibenden (oder sogar gesenkten) Kosten und kann mit verbesserten Zahlen bei Banken zielführender argumentieren und verhandeln.
Es ist ein langsamer, mühsamer Weg - speziell für Kleinunternehmer, die den Grossteil der Arbeit selbst erledigen müssen. Ich weiss. Aber meines Erachtens nach allemal besser als den Status Quo von heute einzufrieren. Denn wer sich nicht weiter entwickelt, der bleibt früher oder später einsam auf der Strecke zurück.
Meine Bitte gleichzeitig an die Marketing-Verantwortlichen:
Gaukelt in Eurer Werbung den Menschen nicht ständig die heile Welt vor!
Versucht nicht laufend, Bedarf für Produkte zu wecken, die kein Mensch braucht!
Stellt Euch auf die Situation ein und schafft innovative Konzepte!
Di 16 Jan 2007
Bereits im September letzten Jahres hat der Verwaltungsgerichtshof entschieden, dass (Standard)Softwarelizenzverträge gebührenpflichtig sind. (Erkenntnis vom 7.9.2006, 2006/16/0054)
In der Fachliteratur wurden zuletzt – entgegen der Entscheidung des VwGH – einige Argumente gegen die Gebührenpflicht von Standardsoftwarelizenzverträgen angeführt:
- Einerseits wurde darauf hingewiesen, dass Softwarelizenzverträge, die auf unbestimmte Zeit die Nutzung einer Software gestatten, vom Tatbestand des § 33 TP 5 Abs 1 GebG nicht umfasst seien. Denn das Gesetz spricht nur von Verträgen, die den Gebrauch einer unverbrauchbaren Sache auf eine gewisse Zeit und gegen einen bestimmten Preis gestatten.
- Andererseits wurde darauf hingewiesen, dass seit der Umsetzung der SoftwareRL durch die UrhGNov 1993 nach österreichischem Urheberrecht Computerprogramme ausdrücklich als Werke nach § 2 Z 1 iVm § 40a UrhG geschützt seien. Im entschiedenen VwGH –Verfahren musste der VwGH sich nicht mit der Änderung der Rechtslage durch die UrhGNov 1993 beschäftigen, da der zu beurteilende Vertrag vom 23.12.1991 stammte. Nach der nunmehrigen
Rechtslage stellen alle Softwarelizenzverträge entweder Werknutzungsverträge oder Werknutzungsbewilligungen nach § 24 UrhG dar und würden demnach doch als Werknutzungsverträge nach § 33 TP 5 Abs 4 Z 2 GebG gebührenbefreit sein (Thiele, Rechtsgeschäftsgebühr bei Softwarelizenzverträgen?, ÖStZ 2006, 534).
Sollten die vorstehenden Bedenken gegen die vom VwGH judizierte Gebührenpflicht nicht zutreffend sein, verlangt das Entstehen der Gebührenschuld immer noch das Vorliegen einer gebührenrechtlich relevanten Urkunde. In aller Regel wird bei Standardsoftwarelizenzen kein Vertrag errichtet. Diese werden üblicherweise mit einfacher Faktura, die noch dazu gar keine Unterschrift aufweist, verkauft. Sollte im Einzelfall doch eine Vereinbarung zwischen Verkäufer und Käufer erforderlich sein, müsste auf die bekannten Methode zur Vermeidung der Gebührenpflicht (zB konkludente Annahme eines schriftlichen Anbots = schlüssige Handlung) zurück gegriffen werden.
Eine konkrete Reaktion der Finanzverwaltung zu dieser Entscheidung liegt bisher noch nicht vor. Laut Informationen tendiert die Leitung der zuständigen BMF-Fachsektion erfreulicherweise eher zu Verneinung der Gebührenpflicht von Softwarelizenzverträgen. Eine endgültige Entscheidung ist aber erst nach Konstituierung der neuen Regierung zu erwarten.
[Quelle: www.kwt.or.at]
Mo 15 Jan 2007
Markenschutz wird immer wichtiger - und das österreichische Patentamt bietet auch seit einiger Zeit aktive Unterstützung an. Die aber einen echten Profi natürlich nicht ersetzt.
Sie haben eine zündende Idee und wollen sich die Rechte dafür lieber gleich schützen lassen, bevor ein Mitbewerber das Geschäft damit macht? Es ist einfacher und zum Teil auch billiger als Sie glauben. Investieren Sie in einen Spezialisten dafür und profitieren Sie dann in aller Ruhe davon.
Hier sein Weblog und gleich der Artikel mit den erwähnenswertesten Marken, die im Dezember 2006 geschützt wurden:
www.rechteck.at
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