Eine Studie der Europäischen Kommission zur Wirtschaftlichkeit von Open-Source- und freier Software kommt zum Schluss, dass diese proprietärer Sofware funktionell ebenbürtig ist. Über lange Sicht betrachtet soll freie Software ein Einsparpotenzial von 36 Prozent für Unternehmen im Forschungsbereich bieten, wenngleich Investitionen in Mitarbeiterschulungen und Migrationsprozesse im Softwarebereich zunächst für Mehrkosten sorgen. Die bereits im November vergangenen Jahres fertig gestellte Studie, die nun erstmals veröffentlicht wurde, unterstreicht zudem die Gleichwertigkeit von OpenOffice gegenüber Microsofts Office-Paket.

[Quelle: www.pressetext.at]

Wer hier öfter mitliest, weiss, dass ich selbst seit vielen Jahren Linux als Betriebssystem nutze und ein eingeschworener Anhänger von open source bin. Nicht nur wegen der Kosten, auch auf Grund der höheren Sicherheit speziell im Internet. Betrachtet man nun auch noch die Rechtsunsicherheit in Österreich bezogen auf die Vergebührung der Software-Lizenzverträge (was eine zusätzliche finanzielle Belastung bedeuten würde), kann ich nur hoffen, dass sich open source weiter durchsetzt. Ende 2005 waren es gemäss der Studie an die 40% der Unternehmen, die open source in Verwendung hatten. Für Ende 2006 wird ein Wert von etwa 50% angenommen. Schön, wenn es in einem Jahr heisst: “mehr als 50%”