Der Leondinger Wirtschaftsverein Galileo veranstaltet am 16.Februar ein buntes Faschingstreiben im Rathaus Atrium.
Januar 2007
Di 30 Jan 2007
Galileo Fasching in Leonding
Geschrieben von ijb in Kategorie Tatort Freizeit , Marketing , TagesgeschehenNoch kein Kommentar
Mo 29 Jan 2007
Was Journalisten wirklich (nicht) wollen
Geschrieben von ijb in Kategorie Tatort Unternehmen , Marketing , BusinessBlog Carneval , MedienarbeitNoch kein Kommentar
Gute PR (Public Relations) ist heute wichtiger denn je. Wenn Sie mit den Journalisten gut auskommen wollen, müssen Sie auf ein paar wesentliche Dinge Rücksicht nehmen. Abgesehen vom Inhalt Ihrer Pressemitteilung (dazu gibt es gesonderte Artikel) gilt es, den Journalisten als Mensch zu sehen, seinen Nutzen zu ergründen und ihm so Ihr Anliegen etwas schmackhafter zu machen.
Journalisten haben keine Zeit
Grundsätzlich regiert der Termindruck in den Medien. Nachrichten, die Ware also, sind kurzlebig. Schnelles Reagieren entscheidet, wer die Leser/Zuseher hat. Bedenken Sie das, wenn Sie eine Pressemitteilung versenden. Da sitzt ein Journalist an seinem Schreibtisch, hat wenig Zeit und soll ungefähr 100 Pressemitteilungen sichten, die auf ihn warten. Da bleiben in der Regel kaum fünf Sekunden für jeden einzelnen PR-Bericht. Dann sind 90% davon in der Rundablage gelandet. Die restlichen 10 werden eines näheren Blickes gewürdigt. Kaum eine halbe Stunde hat jeder Reakteur täglich für diese Arbeit. Und übrig bleiben sollen drei bis vier wirklich interessante, wichtige Nachrichten - die er dann auch verarbeitet.
Stehlen Sie ihm daher nicht auch noch wertvolle Zeit mit telefonsichen Anfragen wie “Haben Sie meinen PR-Bericht erhalten? Wie finden Sie ihn?” oder “Ich möchte Ihnen einen PR-Bericht senden. Wie soll ich ihn am besten formulieren?” Nehmen Sie lieber per Email mit dem Medium, der Redaktion, Kontakt auf. So können Sie auf elegantem Weg in Erfahrung bringen, welcher Redakteur für das Thema Ihres PR-Berichtes zuständig ist, wann Redaktionsschluss z.B. für ein Sonderthema ist oder ob Sie sogar selbst ein (allgemein interessantes und aktuelles) Thema vorschlagen können.
Journalisten sind unabhängig und lieben die Pressefreiheit
Rechnen Sie immer damit, dass der Redakteur zwar Ihr Thema aufgreift, es aber anders verarbeitet als Sie sich das vorgestellt haben. Journalisten werden schon oft genug durch den Druck von oben in der Redaktion selbst eingeschränkt und reagieren daher ziemlich sensibel, wenn Sie als Aussenstehender auch noch versuchen, Druck auszuüben. Kommentare wie “ich schalte oft genug Anzeigen bei Ihnen - also drucken Sie das einfach mal kostenlos” oder “ich kenne Ihren Chefredakteur gut - muss ich wirklich erst mit ihm reden?” erzeugen nur Abneigung. Schlucken Sie solche Emotionen - gehen Sie auf den Redakteur zu wie auf einen Kunden. Nur wenn ihm sein eigener Nutzen aus Ihrem Vorhaben deutlich wird und er Gefallen am Thema findet, dann haben Sie wirkliche Chancen.
unterstützen Sie die Recherche
Folgendes Szenarion: Heute morgen bekommt ein Redakteur ein Thema auf den Tisch und hat genau zehn Tage Zeit, das aufzubereiten. Seine ersten Schritte werden sein, sich im Internet über dieses Thema zu informieren. Bieten Sie also optimalerweise auf Ihrer Webseite gute Informationen und eine deutliche Kontaktmöglichkeit. Wenn nun Ihre Webseite auch suchmaschinenoptimiert ist und daher bei Suchergebnissen vorne mitmischen kann, dann werden Sie gefunden und der Redakteur nimmt sogar von sich aus Kontakt mit Ihnen auf.
Kurz und gut:
Der Redakteur ist ein Mensch aus Fleisch und Blut - und Sie wollen etwas von ihm. Also handeln Sie dementsprechend![]()
Sa 27 Jan 2007
Brauchen wir wirklich ein second life?
Geschrieben von ijb in Kategorie Tatort Freizeit , Tatort Internet , Marketing , Verkauf , Tatort Geld[5] Kommentare
Gestern drang sogar bis zu mir durch, dass es ein “Second Life” gibt - und das nicht aus Richtung derer, die an Wiedergeburten glauben….
Gleich mal ein Outing: ich selbst bin ein hoffnungsloser Gamer - Siedler, Anno 1602, Pharao, der DaVinciCode, Myst&Co und noch eine Menge anderer PC-Spiele haben mich schon jahrelang in ihren Bann gezogen.
Als ich daher gestern von Second Life erfuhr, wunderte es mich ein wenig, dass das Game bereits drei Jahre alt ist und ich bisher noch nicht drübergestolpert war. Also nichts wie hin und ein wenig bei Google gestöbert…..
Was ich gefunden habe, befreit mich von jeglicher Motivation, das auszuprobieren.
Im akademischen Diskurs über Video- und Computerspiele, der so genannten Ludologie, unterscheidet man gerne zwischen dem regelgeleiteten Spiel (game) und dem freien, kreativen Spiel (play). „Second Life“ ähnelt eher kindlichen Imitations- und Improvisations-Experimenten, denn einem Wettkampf. Folgt man aber Johan Huizinga, der in seinem Klassiker „Homo Ludens“ das Spiel dadurch definierte, dass es von der Wirklichkeit abgekoppelt sei, dann ist „Second Life“ sicherlich kein Spiel - jedenfalls bald nicht mehr.
schreibt z.B. die Süddeutsche in einem recht interessanten Artikel über diese Parallel-Realität.
Wenn man sich ansieht, wer dort mitmischen will und es ja auch schon tut, dann verliert jeder echte Gamer sein Interesse. Die Player allerdings scheinen gerade erst munter zu werden - einige der “Big Player” sind ja bereits sehr aktiv in ihrem zweiten Leben.
Da stellt sich mir die Frage:
Wie ausgereizt muss das erste Leben einiger schon sein, wenn sie auf ein paralleles umsteigen müssen?
Fr 26 Jan 2007
Berater-Cluster erntet Anerkennung
Geschrieben von ijb in Kategorie Tatort Unternehmen , Organisation , MarketingNoch kein Kommentar
Seit einiger Zeit gibt es in Oberösterreich, genauer gesagt in Leonding und Traun, einen Berater-Cluster. Einen Zusammenschluss von Wirtschafts-singles, die sich unter dem Motto “gemeinsam statt einsam” energisch am Markt bemerkbar machen.
Meine Wenigkeit ist (natürlich) als Cluster-Mitglied dabei. Über unsere Zusammenarbeit mit der FH Hagenberg, die eine Studie zum Thema “Moodle im Cluster-Einsatz” gemacht hat, können Sie hier Näheres lesen.
Was uns bisher am meisten gefreut hat: das Wirtschaftsmagazin a3 ECO hat uns in der Ausgabe 12/2006 eine Doppelseite gewidmet. Die gesamte Ausgabe steht übrigens unter dem Motto “Ich-AG - selbst und das ständig”. Endlich beginnen “wir Kleinen” am Markt Anerkennung zu ernten. Wenn auch in kleinen Schritten. Das Spezial-Magazin hat immerhin eine Auflage von 80.000 in Österreich.
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Ein Danke an den Redakteur Michael Neubauer und an alle anderen Beteiligten für die umfassende Berichterstattung und die vielen hilfreichen Infos in dieser Ausgabe!
Ein Abo kostet übrigens nur 38 € inkl.Mwst. und Porto für 1 Jahr ……
Do 25 Jan 2007
2.Business Blog Carneval startet
Geschrieben von ijb in Kategorie Tatort Unternehmen , Marketing , BusinessBlog Carneval , Medienarbeit1 Kommentar
Der 2. Business-Blog-Karneval im deutschsprachigem Raum widmet sich dem Thema »Erfolgreiche PR & Medienarbeit«. Wir sammeln Ideen, Artikel, Links & vielfältige Anregungen zur erfolgreichen PR & Medienarbeit für den PR-Alltag von Einzelpersonen, Freiberufler & Unternehmen.
Schon vor ein paar Tagen kam die Einladung zur Mitarbeit in meine Mailbox. Aus Zeitgründen komme ich erst heute dazu, meinen Dank für die Einladung auszusprechen und meine Beiträge bereit zu stellen. Rechts im Menu finden Sie nun eine neue Unterkategorie bei den Business Blog Carnevals mit dem aktuellen Thema. Dort erscheinen dann alle meine Artikel zum Thema (auch die bisherigen sind bereits einsortiert).
Ein grosses Danke an die Initiatoren dieser Runde - an Jörg Petermann und Sven Lehmann. Auf deren gemeinsamen Blog Erfolg & PR erscheinen dann alle eingereichten Artikel und werden nach Einsendeschluss in einem gemeinsamen Dossier veröffentlicht.
Wer nicht genau weiss, was denn nun ein “Business Blog Carneval” ist, der kann das hier sehr schön erklärt nachlesen.
Also dann los - Zeitraum des Carnevals:
29.01.2007, 08.00 Uhr bis 18.02.2007, 19.59 Uhr
Mi 24 Jan 2007
Impressumpflicht für Emails und Webseiten nach dem neuen UGB
Geschrieben von ijb in Kategorie Tatort Unternehmen , Rechnungswesen , Organisation , Marketing , KommunikationNoch kein Kommentar
Durch das Inkrafttreten des neuen UGB (Unternehmensgesetzbuch) ab 1.1.2007 haben sich auch einige rechtliche Bestimmungen geändert. Hier ein kurze Yusammenfassung, soweit sie das Impressum und die Signatur in Emails betreffen:
Alle ins Firmenbuch eingetragenen Unternehmen müssen unabhängig von ihrer Rechtsform auf Geschäftsbriefen und Bestellscheinen, die an einen bestimmten Empfänger gerichtet sind, gewisse Angaben über ihr Unternehmen machen. Dabei ist es unerheblich, auf welchem technischen Weg die Geschäftsbriefe und Bestellscheine übermittelt werden. Daher sind auch Geschäfts-E-Mails von der Regelung erfasst. Zudem sind aufgrund ausdrücklicher gesetzlicher Anordnung die Angaben auch auf Websites anzuführen. Alle ins Firmenbuch eingetragenen Unternehmer haben die Angaben laut UGB auf E-Mails und auf Websites anzuführen. Die jeweilige Rechtsform des Unternehmens ist dabei unerheblich. Die Angaben sind zusätzlich zu jenen nach E-Commerce-Gesetz und Mediengesetz zu machen. Ihre WKO hält für Sie ein entsprechendes Merkblatt bereit!
Unternehmen, die nicht ins Firmenbuch eingetragen sind, müssen die Angaben laut UGB nicht vorsehen. Für diese Unternehmen sind jedoch vergleichbare Bestimmungen der Gewerbeordnung anwendbar.
Gewerbeordnung (§ 63 GewO)
Gewerbetreibende, die natürliche Personen (Menschen) und keine im Firmenbuch eingetragene Unternehmer sind, haben aufgrund einer entsprechenden Bestimmung in der Gewerbeordnung ebenso ihre E-Mails sowie ihre Webseiten mit bestimmten Offenlegungspflichten zu versehen. Namentlich geht es dabei darum, dass sie ihren
- Namen sowie
- den Standort der Gewerbeberechtigung
anzugeben haben. Für die Einhaltung dieser gewerberechtlichen Kennzeichnungsbestimmungen gelten dieselben Übergangsregelungen. Die Webseiten von solchen Gewerbetreibenden haben dem also bis spätestens 1.1.2010 zu entsprechen.
Alle Details dazu finden Sie in einem Merkblatt der WKO zusammengefasst - Login mit Ihrem PIN ist nötig:
Di 23 Jan 2007
Steuerbuch 2007 für die Erklärungen 2006
Geschrieben von ijb in Kategorie Rechnungswesen , Tatort GeldNoch kein Kommentar
Das neue Steuerbuch 2007 ist da - viele Informationen, Erklärungen und Eckdaten für Ihre Steuererklärung 2006.
Zur Verfügung gestellt wird es direkt vom Bundesministerium für Finanzen. Hier gehts zum Download als pdf (etwa 1,1 MB).
Wer ein wenig Grundwissen mitbringt, kann sich damit seine Jahreserklärungen selbst erstellen. Eine Online-Version zur anonymen Berchnung steht über Finanz Online schon seit einiger Zeit zur Verfügung. Wer sich nicht allein zurecht findet, dem stehe ich natürlich gern für Fragen zur Verfügung.