Ein ausgesprochen ansprechendes Gedicht von A.Blaschke hat mich heut in meiner Weihnachtspost überrascht. Das will ich meinen Lesern nicht vorenthalten ;-)

Weihnachten 2006

Man soll es nicht glauben, bald ist es soweit.
Es beginnt die alljährliche Weihnachtszeit.
Dass der Weihnachtsmarkt im November beginnt,
dies weiss heute schon jedes Kind.

Zwischen Kunst und Kommerz, ein jeder es kennt,
man nach den letzten Geschenken rennt.
Nach der Arbeitszeit durch die Menge hetzen,
mit Coolness das Handy zum Bestellen einsetzen.

Es wird gekauft, was der Geldbeutel hält.
Ob es erfreut, ist nicht gefragt auf der Welt.
Je teurer, je lieber. Bloss keinen Geiz!
Nur das Geschenk - es verliert seinen Reiz.

Es sind doch im Leben die kleinen Dinge,
die uneingeschränkt viel Freude bringen!
Einen lieben Brief, ein Bild, ein Gedicht
vergisst man so schnell mit Sicherheit nicht.

Ich mache vielleicht den Anfang mit diesem Reim
und lasse das Kaufen ganz einfach sein.
Ein gemütliches Zuhause, ein Gläschen Wein,
ein guter Braten bei Kerzenschein.
Weihnachten 2006 mit den Lieben daheim,
bei mir jedenfalls wird es so sein.

[Dez.2006, A.Blaschke]