Die IBAN (International Bank Account Number) ist die internationale Darstellung der Kontonummer und der Bank. Sie wurde vom europäischen Komitee für Banken-Standards – European Committee for Banking Standards, ECBS – entwickelt und vereinfacht die Auftragsabwicklung im europäischen Zahlungsverkehr.
Mit der enthaltenen Prüfziffer ist es erstmals möglich, Zahlungsaufträge noch vor der Durchführung auf Richtigkeit der Kontonummer und Bankverbindung zu überprüfen. Dies stellt sicher, Fehlleitungen zu vermeiden und Aufträge ohne unnötige Verzögerungen an den Zahlungsempfänger zu leiten. Dadurch können Überweisungen innerhalb der EU, die IBAN und BIC enthalten, kostenfrei durchgeführt werden.
Welche IBAN und BIC für Ihr Konto gelten, steht zwar auf jedem Kontoauszug. Aber was tun, wenn Sie unterwegs diese Daten brauchen? Sofern Sie dann einen Internetzugang zur Verfügung haben, können Sie in Sekundenschnelle die gewünschten Daten ermitteln:
Die IBAN wurde weltweit als ISO (International Standard Organisation)–Norm veröffentlicht. Und hier eine kurze Erklärung über den Aufbau Ihrer internationalen Kontonummer anhand eines fiktiven Beispiels:

Die Länge der IBAN ist abhängig von der jeweiligen nationalen Kontonummer und vom zugehörigen Bankcode (entspricht Bankleitzahl - BLZ). Sie ist maximal 34 alphanumerische Zeichen lang, jedoch je Land von einheitlicher Stellenanzahl. In Österreich besteht die IBAN aus 20 Stellen.
[Quelle: www.oenb.at]