Seit 2003 durfte man das Wertpapierdepot, das einen Teil der Abfertigungsrückstellung in der Bilanz sichern sollte, jährlich um ein Füntel reduzieren. Damit wird ab 1.1.2007 (bei Wirtschaftsjahr ab Beginn des entsprechenden Zeitraumes) die Wertpapierdeckung zu 100% hinfällig.

Sie sollten das dadurch freiwerdende Kapital aber nicht den Tagesmitteln zuführen, denn da würde es vermutlich fast unbemerkt verschwinden, sondern lieber eine neue Veranlagungsform wählen, die Ertrag bringt. Mehr Ertrag als die bisher verpflichtend vorgeschriebenen festverzinslichen österreichischen Wertpapiere. Es gibt eine Top-Ten-Liste der internationalen Fonds - Wertpapiere, die immer oben auf sind. Damit kommen Sie täglich an Ihr Geld, falls doch einmal ein Notfall auftritt - und Sie profitieren von den ausgezeichneten Renditen, die die Fondsmanager erwirtschaften. Im Schnitt können Sie mit einem dieser Fonds zwischen 8% und 14% pro Jahr Wertzuwachs erreichen, ohne grosses Risiko einzugehen.

Lassen Sie sich in Ruhe von einem unabhängigen Vermögensberater (wie ich es bin) informieren - es zahlt sich aus.

update 29.11.2006:

Die Wertpapierdeckung ist nur für die Bilanzstichtage nach der Veröffentlichung des Erkenntnisses nicht mehr erforderlich ist, dh für alle Bilanzstichtage ab dem 30.11.2006. Auch können die bisher im Sinne einer Dauerdeckung gehaltenen Wertpapiere ab dem 9.11. veräußert werden. Bestehende Unterdeckungen für Stichtage vor dem 30.11.2006 führen aber weiterhin zu einer Hinzurechnung.

Das BMF kündigt aber weiters an, dass eine verfassungskonforme Wertpapierdeckung der Pensi-onsrückstellung geplant ist. Dabei wird auf die Sicherungsfunktion der Wertpapierdeckung nach § 11 Betriebspensionsgesetz für Pensionsansprüche Rücksicht genommen werden müssen. Dies sollte bei einem beabsichtigten Verkauf der Wertpapiere für die Pensionsrückstellung mitbedacht werden.

[Quelle: Rundschreiben KWT]