Oktober 2006
Monats-Archiv
Di 31 Okt 2006
Das schwirrt schon lang im Internet herum - in letzter Zeit bekam ich es allerdings gleich ein paar Mal gemailt. Darum jetzt hier verewigt….
Übrigens habe ich zu der Story ein nettes Buch gefunden, das die Geschichte noch traumhaft illustriert. Wär ein Geschenktipp für Weihnachten…
Wir sind Helden!
Wenn du NACH 1984 geboren wurdest, hat das hier nichts mit dir zu tun! Aber du solltest trotzdem weiterlesen. Schon allein, um zu verstehen, warum die PAMPERS- Generation (zu der du vielleicht auch gehörst) keine Helden hervor bringen wird.
Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags.
Unsere Bettchen waren angemalt mit Farben voller Blei und Cadmium.
Das Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen,
genauso wie die Flasche mit Bleichmittel.
Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Finger und auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.
Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen.
Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar.
Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wusste, wo wir waren und wir hatten nicht einmal ein HANDY dabei!
Wir haben uns geschnitten, brachen uns Knochen und Zähne und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. NIEMAND HATTE SCHULD AUSSER UNS SELBER!
Keiner fragte nach *Aufsichtspflicht“. Kannst Du Dich noch an *Unfälle“ erinnern?
Wir kämpften und schlugen einander manchmal grün und blau. Damit mussten wir leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht besonders.
Wir aßen ungesundes Zeug (Schmalzbrote, Schweinsbraten usw.), keiner scherte sich um die Kalorien und trotzdem war keiner fett.
Wir tranken Alkohol und trotzdem wurde keiner alkoholsüchtig.
Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen.
Wir hatten nicht:
Playstation, Nintendo64, X- Box, Video- Spiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video und DVD, Surround- Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet- Chat-Rooms, Jahreskarten im Fitness- Club, Handys etc.
WIR HATTEN FREUNDE!
Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu denen nach Hause und klingelten. Manchmal gingen wir auch ganz einfach so hinein. Ohne Termin und Wissen unserer gegenseitigen Eltern.
Keiner brachte uns und keiner holte uns *
Wie war das nur möglich?
Wir dachten uns Spiele selber aus. Wir aßen Würmer und es traf nicht ein, dass die Würmer in uns weiterleben.
Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, musste lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen.
Fahrräder (nicht Mountain- Bikes) wurden von uns selber repariert.
Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte damals nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.
Wir bumsten quer durch den Gemüsegarten, hatten jede Menge Sex. Wir wussten zwar nicht immer, wer gerade mit wem, aber das war egal.
Wir mussten uns nicht Pornos aus dem Internet laden, wir machten sie selber.
Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte sich verstecken.
Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat war klar, dass die Eltern ihn nicht automatisch aus dem Schlamassel herausholen. Im Gegenteil: Sie waren oft der gleichen Meinung wie die Polizei.
Na so was !
Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht.
Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit allem mussten wir umgehen, wussten wir umzugehen!
Und du gehörst auch dazu?!
Herzlichen Glückwunsch!
Geboren nach 1984 * SO, JETZT WISST IHR WARMDUSCHER DAS AUCH!
Geboren vor 1984: Wir sind HELDEN!
Mo 30 Okt 2006
Lohnnebenkosten sind hoch - das wissen wir alle. Warum - das wissen viele aber nicht. Und wie’s billiger werden kann - das wissen die wenigsten.
Zum Bruttoentgelt für Dienstnehmer kommen noch eine Menge andere Zahlungen hinzu. Angefangen über den Dienstgeberbeitrag zur Sozialversicherung - der übrigens höher ist als der Anteil, den der Dienstnehmer selbst bezahlt. Dann weiter über ein 13. und 14.Gehalt - obwohl das Jahr aber nur 12 Monate hat. Ja doch, ich vergönne jedem sein Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Trotzdem hat das Unternehmen nur 12 Monate lang Gelegenheit, Umsatz und damit Gewinn zu machen.
Weitere Lohnnebenkosten sind der Dienstgeberbeitrag, -zuschlag und die Kommunalsteuer. Und hier gibt es eine - wenn auch kleine - Vergünstigung für Kleinbetriebe.
Die Kommunalsteuer beträgt 3% von der Bruttolohnsumme. Hat ein Unternehmen im Monat nicht mehr als 1.460,00 € als Bemessungsgrundlage, dann dürfen 1.095,00 € vor Berechnung der KommSt abgezogen werden.
Gleiches gilt für den Dienstgeberbeitrag. Der beträgt zwar 4,5%, aber die Grenze ist die selbe. Aauch hier darf die Berechnungsgrundlage um 1.095,99 verkürzt werden, wenn monatlich nicht mehr als 1.460,00 € als Bemessungsgrundlage anfallen.
Der Dienstgeberzuschlag bietet die gleiche Vergünstigung. Allerdings ist hier der Prozentsatz nicht einheitlich, sondern von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. In Oberösterreich sind es 0,36%.
Wenn Sie also nur einen oder zwei Mitarbeiter beschäftigen, womöglich in Teilzeit, sollten Sie darauf achten, ob Sie unter der Grenze von 1.460,00 € monatlich brutto bleiben können. Das spart aufs Jahr gesehen doch einiges ein.
So 29 Okt 2006
Für die Inanspruchnahme der GSVG „Jungunternehmerförderung“ (Ausnahme von Kranken- und Pensionsversicherung) müssen folgende Voraussetzungen vorliegen:
- Antrag auf Befreiung von der Kranken- und Pensionsversicherung (Antragsprinzip)
- Antragstellende Partei muss Mitglied der Kammer der gewerblichen Wirtschaft sein (Gewerbeberechtigung)
- Innerhalb der letzten 60 Kalendermonate (5 Jahre) vor Antragstellung dürfen nicht mehr als 12 GSVG-pflichtige Kalendermonate liegen
- Regelung gilt nicht für persönlich haftende Gesellschafter von wirtschaftskammerzugehörigen Personengesellschaften und auch nicht Gesellschafter-Geschäftsführer von wirtschaftskammerzugehörigen GmbH´s und auch nicht sog „neue Selbstständige“
- Weder Umsatz- noch Einkünftegrenze dürfen überschritten werden
- Die glaubhaft gemachten Werte dürfen tatsächlich nicht überstiegen werden, andernfalls würde nachträglich ein Wegfall der Ausnahme von der Pflichtversicherung festgestellt werden.
Die Grenze der Einkünfte liegt 2006 bei 22.000 € Umsatz bzw. 3.992,97 € Einkommen jährlich.
Sa 28 Okt 2006
Seit vielen Jahren, seit 1992, ein fixer Bestandteil der Rechnung beim Kauf eines KFZ ist die Nova. Eine zusätzliche Steuer, die bei Einführung eine Art Strafsteuer für Motoren war, die viel Leistung hatten und dementsprechend viel Treibstoff verbrauchten.
Heute wird sie kaum mehr bewusst wahrgenommen, obwohl sie die Preise doch erheblich beeinflusst. Bei PKW wird sie nach der Leistung berechnet. Eigentlich nach dem sogenannten MVEG-Zyklus-Verbrauch - also einem durchschnittlichen Wert für den Treibstoffverbrauch. Da dieser Wert aber oft nicht greifbar ist, kann sie auch anhand der kW errechnet werden, und zwar die kW mal 0,2. Bei Motorrädern ist sie abhängig vom Hubraum und wird daher berechnet Hubraum in ccm minus 100 mal 2.
Der Höchstsatz sind 16% - berechnet wird auf den Netto-Kaufpreis des Fahrzeuges. Und auf die Steuer wird auch noch die Umsatzsteuer eingehoben.
In einigen Fällen besteht Anspruch auf Rückvergütung, und zwar bei Ausfuhr des Fahrzeuges ins Ausland. Auch bei besonderen Einsätzen des Fahrzeuges, z.B. für Rennsportzwecke, kann man unter Umständen die Nova umgehen.
Details erfragen Sie bei Bedarf hier im Forum (kostenlose unverbindliche Registrierung nötig).
Fr 27 Okt 2006
* Social engineering bzw. social hacking als nicht-technisches Eindringen in Computersysteme unter Ausnutzung menschlicher Schwächen*
So wird dieser Begriff definiert. Was bedeutet das nun im Klartext?
Stellen Sie sich folgendes vor:
Sie gehen auf einem Firmengelände, am Gang, am Parkplatz - egal, und sehen am Boden einen USB-Stick liegen. Was machen Sie?
In 9 von 10 Fällen passiert nun das:
USB-Stick aufgehoben und beim nächsten Rechner angesteckt - um zu sehen, was drauf ist und eventuell zu eruieren, wem er gehört. Klingt so unendlich logisch…..
In derzeit 2 von diesen 9 Fällen passiert daran anschliessend:
Trojaner auf USB-Stick freut sich, hüpft aufgeregt in den neuen Wirt und sieht zu, dass er sich möglichst rasch möglich bequem breitmachen und seinen Dienst antreten kann.
Firewall kriegt das nicht mal mit. Mensch auch nicht. Netzwerk wird infisziert, Daten eifrig nach aussen gesendet……
Einiges mehr über diese (nicht mehr ganz) neue Form des Hackens gibts hier: hackerboard.de
Do 26 Okt 2006
Geschrieben von ijb in Kategorie
TagesgeschehenNoch kein Kommentar
Von 1955 bis 1964 wurde am 26. Oktober der Tag der Fahne gefeiert (schulfrei).
1965 wurde der 26. Oktober zum Österreichischen Nationalfeiertag erklärt, seit 1967 gilt für diesen Tag die Feiertagsruhe.
Warum gibts nun diesen Staatsfeiertag?
Hier der Hintergrund:
Die Begründung für einen österreichischen Nationalfeiertag am 15. Mai wäre logisch (Staatsvertragsunterzeichnung am 15. Mai 1955) und das Datum einfach zu merken 15. 5. 55.
Aber wir haben es ja gerne ein bisschen kompliziert. Zwar wird der 15. Mai schon berücksichtigt, jedoch nur als Ausgangspunkt für die Ermittlung des Nationalfeiertagsdatums. Und das geht so:
- Staatsvertragsunterzeichnung 15. Mai 1955
- Am 27. Juli 1955 wurde die letzte Ratifikationsurkunde hinterlegt und der Staatsvertrag trat in Kraft
- Von diesem Datum an begann eine 90-Tage-Frist zu laufen (27. Juli + 90 Tage = 25. Oktober). Bis zu deren Ende musste der letzte Besatzungssoldat das Land verlassen haben (schon ab 19. September war aber keiner mehr da).
- Der erste Tag nach Ablauf dieser Frist war der 26. Oktober 1955.
An diesem Tag erklärte Österreich in einem Verfassungsgesetz seine Neutralität:
Artikel I. 1) Zum Zwecke der dauernden Behauptung seiner Unabhängigkeit nach außen und zum Zwecke der Unverletzlichkeit seines Gebietes erklärt Österreich aus freien Stücken seine immerwährende Neutralität. Österreich wird diese mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln aufrecht erhalten und verteidigen.
Manche Politiker, die sich so gerne auf dieses Gesetz berufen, vergessen dabei den letzten Satz des Artikel I. Absatz 1.
In der Österreichisch-Ungarischen Monarchie war der Geburtstag des Kaisers Franz Joseph (18. August) “Nationalfeiertag”. In Bad Ischl, “der” Kaiserstadt, dürfte man etwas verpasst haben, dort wird dieser Tag immer noch gefeiert.
[Quelle: webschool]
Mi 25 Okt 2006
Keltischer, heidnischer Brauch
Halloween war schon vor vielen hundert Jahren bei den Kelten in Irland ein Grund zum Feiern. Der Sommer, und damit die helle warme Jahreszeit ist zu Ende, nun beginnen die dunklen Monate und die Kelten glaubten, dass in dieser Zeit die Seelen der Toten die Erde besuchen. Daher sind die typischen Halloween-Verkleidungen auch eher gruselig: Gespenster, Skelette, Hexen…
Ursprünglich in den USA das Fest der Kinder, an dem sie von Haus zu Haus ziehen in den schrägsten Verkleidungen und mit dem Spruch “trick or treat” Süssigkeiten sammeln. Seit einigen Jahren aber auch bei uns von der Marketing-Industrie entdeckt - schliesslich lässt sich damit schnell Zusatz-Umsatz machen.
Dass dabei unser Weltspartag an Bedeutung verloren hat und auch der Vortag für unser sehr ruhiges Allerheiligen-Fest nicht mehr die richtigen Einstimmung bringt - nun, das liess sich nicht vermeiden. Wir sind nun einmal eher geneigt, zu feiern, ausgelassen zu sein.
Der Kürbis mit dem Gesicht heisst “Jack-o-lantern” - wussten Sie das überhaupt? Schon Wochen vor dem 31.Oktober gibt es bei uns fast überall Kürbisse in allen Grössen, Formen und Farben zu kaufen. Und die ganz grossen werden ausgehöhlt und geschnitzt, das fertige Gesicht dann mit einer Kerze im Inneren vor die Haustür gestellt.
Kleine Kinder lieben die Halloween-Umzüge - dürfen sie doch mti dem Spruch “Süsses oder Saures” ganz ungeniert um Naschereien betteln. Allerdings ist es notwendig, dass die begleitenden Erwachsenen das Ganze im Rahmen halten. Bei “Saures” darf höchstens der Gartenzaun oder die Aussenleuchte mit Klopapier umwickelt werden. Die Grenzen zu üblen Scherzen müssen ganz klar aufgezeigt werden. Es soll und muss Spass bleiben und darf auf keinen Fall ausarten.
Da unser morgiger Nationalfeiertag heuer vielen ein langes Wochenende beschert, werden schon in den nächsten Tagen jede Menge Halloween-Parties gefeiert. Ja, auch die “Grossen” lieben dieses Fest, verkleiden sich als Untote, Hexen oder Geister und nutzen den Anlass, ausgelassene Parties zu feiern.
Wie auch immer Sie persönlich zu diesem Fest stehen - ein “happy halloween” an alle, die feiern, und ein erfolgreiches Versteckt-Halten für diejenigen, die diesen Kelch lieber an sich vorüber gehen lassen….
;-)
— Next Page »