September 2006
Monats-Archiv
Sa 23 Sep 2006
Viele kennen openBC - Leute wie ich sind dort sehr aktiv. Moderieren vielleicht eine eigene Gruppe - so wie ich den Austrian Desk. Ein ausgezeichnetes Tool zum Netzwerken - wenn man damit umgehen gelernt hat.
Und gerade jetzt, als openBC einen Bekanntheitsgrad erreicht, mit dem man wirklich was anfangen könnte - jetzt geht die Geschäftsleitung dazu über, einen neuen Namen zu launchen. Ab 28.September 2006 wird obenBC zu XING. Bis dahin sollte die Sache zwar geheim bleiben, aber wie immer ist auch hier das erste Gerücht bereits durchgesickert. Und zwang die Geschäftsleitung dazu, Stellung zu beziehen.
Nun frage ich mich, warum man diesen Schritt geht. Und finde derzeit nur eine einzige logische Erklärung:
“openBC” ist nicht als Wortmarke zu registrieren, weil der Ausdruck zu allgemein gehalten ist. Der Antrag dazu lief zwar, wurde aber vermutlich abgelehnt.
Gespannt bin ich allerdings, wieso die Wahl gerade auf XING fiel. Irgendeine marketingtechnisch tolle Erklärung wird uns openBC garantiert bieten.
Fr 22 Sep 2006
Durchlaufposten - jeder kennt sie. Doch wie geht man damit um? Hier passieren immer wieder Hoppalas…..
Egal ob ein gemeinsamer Messestand, Werbemittel, die für mehrere Unternehmer gleichzeitig bestellt werden, Verbrauchsstoffe, die in grösseren Mengen halt billiger sind - nur ein Unternehmer kann die tatsächliche Rechnung vom Lieferanten auf sich ausstellen lassen. Und muss dann die anteiligen Summen seinen Mitstreitern weiterverrechnen. Wenn Sie als Unternehmer Kosten an andere Unternehmer weiterverrechnen, ohne daran zu verdienen (also um den eigenen Einkaufspreis), haben Sie zwei Möglichkeiten.
Möglichkeit A:
Sie verrechnen den Nettobetrag plus meist 20% Umsatzsteuer weiter
Beispiel: Ich kaufe einen Farblaseerdrucker um € 480,- inkl. 20% USt, bezahle eine Mietvertragsgebühr für die Kanzleimiete von € 345,- exkl. USt und kaufe eine Vorzimmerlampe um € 96,- inkl. 20% USt. Ich möchte 50% an meine Bürokollegin, eine andere selbständige Unternehmerin, weiterverrechnen. Wie sieht die Rechnung aus?
Ich verrechne wie folgt:
Farblaserdrucker, 50%-Anteil von
netto € 400,-
|
€ 200,00 |
Mietvertragsgebühr für die Kanzleimiete, 50%-Anteil von netto
€ 345,-
|
€ 172,50 |
Vorzimmerlampe, 50%-Anteil von
netto € 80,-
|
€ 40,00 |
Zwischensumme
|
€ 412,50 |
| zzgl. 20% Umsatzsteuer
|
€ 82,50 |
Endbetrag
|
€ 495,00 |
Möglichkeit B:
Sie geben die Originalrechnung weiter
Beispiel: Ich kaufe eine Lampe um € 360,- im Namen und auf Rechnung meiner Bürokollegin. Da der Rechnungsbetrag mehr als € 150,- ausmacht, lasse ich mir eine Rechnung auf Frau Beate Krumböck ausstellen, gebe ihr die Originalrechnung und bekomme von ihr den Rechnungsbetrag.
Der Unterschied besteht darin, dass in Beispiel A die gekauften Gegenstände von beiden gemeinsam genutzt werden. In Beispiel B nehme ich quasi meiner Kollegin etwas mit und lasse die Rechnung gleich auf sie ausstellen.
Do 21 Sep 2006
Reduzieren Sie die Höhe Ihrer SV-Beiträge an die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft bzw. passen Sie diese an Ihre aktuelle Situation an. So geht’s:
Die SV-Beiträge für das jeweils laufende Jahr stellen nur Vorauszahlungen dar. Genauso wie die Einkommensteuer-Vorauszahlungen nach Vorliegen des Einkommensteuerbescheides auf die endgültige Einkommensteuer angerechnet werden, werden die SV-Vorauszahlungen z.B. für 2006 auf die endgültigen SV-Beiträge angerechnet. Eine etwaige Nachzahlung an SV-Beiträgen wird Ihnen von der SVA automatisch und ohne Antrag in vier vierteljährlichen Raten vorgeschrieben und sind dann also mit den jeweils laufenden Vorauszahlungen fällig.
Ich kann für Sie einen Antrag auf Herabsetzung Ihrer Einkommensteuer-Vorauszahlungen stellen und ebenso einen Antrag auf Herabsetzung Ihrer vorläufigen SV-Beiträge. Ich benötige dazu von Ihnen nur eine realistische Schätzung Ihrer Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben für 2007 lt. Ihrem Budget. Bei der Erstellung Ihres Budgets bin ich Ihnen gerne behilflich.
Wichtig:
Eine Herabsetzung der Vorauszahlungen macht nur dann wirklich Sinn, wenn Sie auf Grund ungewöhnlich hoher Einnahmen in einem vergangenen Jahr zu hoch eingestuft wurden. Denn im anderen Fall schieben Sie die Zahlung nur auf und müssen nach dem Jahresabschluss mit womöglich enormen Nachzahlungen rechnen!
Mi 20 Sep 2006
Geschrieben von ijb in Kategorie
Tatort Unbekannt ,
Filosofisches (edit this) Comments Off
Ich wünsche Dir . . .
Ich wünsche Dir Augen,
die die kleinen Dinge des Alltags wahrnehmen
und ins rechte Licht rücken.
Ich wünsche Dir Ohren,
die die Schwingungen der Untertöne
im Gespräch mit anderen aufnehmen.
Ich wünsche Dir Hände,
die nicht lange zögern, zu helfen und gut zu sein.
Ich wünsche Dir ein liebendes Herz
von dem Du dich leiten läßt.
Ich wünsche Dir:
Freude, Zuversicht, Liebe, Gelassenheit,
Glück, Demut.
Eigenschaften,
die Dich das werden lassen, was Du bist
und immer werden willst -
jeden Tag ein wenig mehr.
Ich wünsche Dir genügend Erholung
und ausreichend Schlaf,
Arbeit, die Freude macht,
Menschen die Dich mögen und bejahen,
Dir Mut machen, aber auch Menschen
die Dich bestätigen, die Dich anregen
die Dir Vorbild sein können,
die Dir weiterhelfen, wenn Du traurig bist
und müde und erschöpft.
Ich wünsche Dir viele guten Gedanken
und ein Herz,
das überströmt in Freude
und diese Freude weiterschenkt.
Di 19 Sep 2006
Die Gestaltungsmöglichkeiten für Emails im Text-Format sind naturgemäß sehr limitiert und beschränken sich auf das Layout des Textes. Doch selbst mit diesen einfachen Mitteln lassen sich ansprechende Resultate erzielen.
Das Wichtigste zuerst:
Die Länge der Textzeilen sollte 65 bis maximal 70 Zeichen nicht überschreiten, und jede Zeile sollte mit einem so genannten “harten” Umbruch abgeschlossen sein. Ein harter Zeilenumbruch ist nicht der Umbruch, der automatisch bei der Eingabe eines Textes in einem Textverarbeitungsprogramm erzeugt wird, sondern ein bewusst gewollter Umbruch durch Betätigen der Eingabe-Taste.
Der richtige Zeilenumbruch ist deshalb so wichtig, weil einige (ältere) E-Mail-Programme den Text einer E-Mail nicht automatisch umbrechen und daher jeden Absatz des Textes in einer einzigen langen Zeile darstellen, wenn dieser nicht durch harte Umbrüche formatiert ist. In diesem Fall wäre der Leser gezwungen, die Zeilen ständig mit dem horizontalen Rollbalken hin- und herzuschieben, um längere Absätze von Anfang bis Ende lesen zu können.
Für das Hervorheben von Überschriften in Emails im Text-Format gibt es mehrere Möglichkeiten:
- die Überschrift durch Funktionslinien einrahmen oder unterstreichen (mit dem Nachteil, dass die Linien bei proportionalen Schriften verkürzt dargestellt werden)
- die Überschrift durchgehend in Großbuchstaben schreiben (was allerdings bei langen Überschriften deren Lesbarkeit erschwert)
- die Überschriften in Sonderzeichen einschließen - beispielsweise drei Pluszeichen jeweils am Anfang und Ende der Überschrift (Telegrammstil)
Tipp:
Bei E-Mails im Text-Format sollten Links auf eine Webseite immer mit der Angabe des Übertragungsprotokolls aufgeführt werden (also zum Beispiel “http://www.domain.de” statt nur “www.domain.de”), damit die Links von allen E-Mail-Programmen als solche erkannt und entsprechend anklickbar dargestellt werden. Für E-Mail-Links gilt entsprechend, diese als “mailto:adresse@domain.de” statt “adresse@domain.de” zu notieren.
Anbieter, die ihren Lesern den Inhalt der eigenen E-Mails zusätzlich im HTML-Format präsentieren möchten, aber aus technischen Gründen nur das Text-Format verschicken können oder wollen, sollten gleich am Anfang ihrer E-Mails einen Link auf eine Webseite anbieten, die den Inhalt der jeweiligen E-Mail im HTML-Format darstellt. Ein E-Mail-Empfänger muss auf diese Weise nur auf den ersten Link der E-Mail klicken, um in den Genuss des HTML-Formats zu kommen. Eine aktive Internet-Verbindung ist hierfür natürlich Voraussetzung.
[Quelle: agnitas.de]
Mo 18 Sep 2006
Das Thema Barrierefreiheit schwirrt täglich durchs Internet. Als Null-Acht-Fünfzehn Bürger mit zwei gesunden Augen (die zwar eine Brille brauchen, aber damit doch fast 100% Sehleistung zustande bringen) stellt man sich da eher vor, dass es zwischen den unterschiedlichen technischen Zugangsmöglichkeiten fürs Internet keine Barrieren geben sollte.
Nun habe ich auf einer Konferenz erstmals selbst einen fast blinden Mann an einem Computer gesehen. Und er war noch dazu der Vortragende - in einem Workshop über Barrierefreiheit für sehbehinderte und blinde Internetuser.
Damit musste ich mich indirekt mit den Mögllichkeiten auseinandersetzen, die heute im Internet bestehen. Die Möglichkeiten, die jemanden erreichen, der keine optischen Eindrücke vom Bildschirm her hat. Und habe auch das Thema Webseite mal mit völlig anderen “Augen” gesehen - nämlich mit den “Augen”, die ein Sehbehinderter bzw. Blinder in den Fingerspitzen oder auch in den Ohren hat. Natürlich wurde auch - dank der modernen Technik - bereits mit Audio-Unterstützung gearbeitet.
Aber die Brailleschrift war dann doch ein wichtiges Thema. Denn nur so können sehbehinderte Menschen auch die Texte lesen, die online stehen. Hier habe ich einen kleinen Onlinekurs für Brailleschrift gefunden, der mir sehr gut gezeigt hat, woraus ankommt:
Einführung in die Brailleschrift
Schnuppern Sie mal rein….
So 17 Sep 2006
Das Schlagwort “lebenslanges Lernen” verfolgt uns beinahe täglich. Und dabei kämpft jeder ohnehin schon mit der Zeit. Zu viele Dinge wollen an einem Tag erledigt werden - und das oft noch gleichzeitig. Woher also die Zeit nehmen, das eigene Wissen zu erweitern?
Dass wir flexibler werden müssen, ist uns klar. Flexibler auch im Wissen. Volkswirtschaftler sagen uns voraus, dass die künftige Arbeitswelt für jeden einen Job nur mehr für fünf Jahre haben wird. Dann wird Wechseln angesagt. Und vielleicht sogar ein kompletter Berufswechsel. Kaufmännisches, rechtliches, psychologisches Basiswissen müssen vorhanden sein, um diesen Weg zu beschreiten. Da besteht eindeutig grosser Nachholbedarf!
Mit eLearning bietet uns die moderne Technik einen Weg, dieses Muss möglichst zeitsparend in Angriff zu nehmen. Lernen von zu Hause aus, am eigenen Computer, wann wir Zeit und Ruhe haben dafür. Ohne Hetzerei im Berufsverkehr, ohne Zeitdruck für Prüfungen - individuell steuerbar. Und dazu noch kostengünstiger, fallen ja teure Mieten für Kursräume mit der nötigen technischen Ausstattung weg. Klingt perfekt, nicht wahr? Fast zu schön, um wahr zu sein…..
Wo ist der Haken dabei?
Viele Menschen haben nicht die nötige Selbstdisziplin, um einen reinen Online-Kurs wirklich bis zum Ende durch zu ziehen. Die absolute Freiheit, das Lerntempo, den zeitlichen Rahmen und die Prüfungstermine selbst festzulegen, überfordert sehr oft den Einzelnen. Und als zweite Hürde kommt natürlich die technische dazu. eLearning-Plattformen sind technisch komplexe Gebilde, die vom Schüler erwarten, dass er erstens über die praktischen Fähigkeiten verfügt, sich in den virtuellen Klassenräumen bewegen zu können, und natürlich zweitens, dass eine schnelle Internetanbindung vorhanden ist. Wenn ein Test 60 Minuten dauern darf, ist es wenig förderlich, wenn 30 Minuten davon für das Laden der Seiten und somit Ansehen der Aufgaben verbraucht werden.
Das österreichische Bildungsministerium hat nun eine Aktion ins Leben gerufen, die den aktiven Lehrern in Grundschulen und weiterbildenden Schulen den Einsatz der Lernsoftware Moodle näher bringen soll. Denn auch das ist eins der Hindernisse zum barrierefreien Lernen. Wo sind die Lehrer, die solche Kurse abhalten?
Auf edumoodle.at steht seit kurzem eine kostenlose Trainingsplattform für jeden Lehrer zur Verfügung. Eine sehr gute technische Einführung ins Handling der Plattform und eine ausgezeichnete Anleitung, wie der Lehrstoff online vermittelt werden kann. Teilnehmende Schulen erhalten zudem Förderungen, um das Projekt “eLearning” auch finanziell absichern zu können. Weiters wird ein Hochleistungsserver des Ministeriums zur Verfügung gestellt, der den Schulen die technische Verwaltung, das Updaten und Sichern, die Kosten des Providers und mehr, abnimmt.
Die Entwickler der OpenSource Software Moodle sind derzeit weltweit dabei, die Software noch barrierefreier zu gestalten, die Sicherheitseinrichtungen zu verbessern und das Handling zu optimieren. Gleichzeitig entstehen Zertifizierungen für Trainer und Adminstratoren. Wer diese Software bedienen will, muss wissen, womit er es zu tun hat.
Bei der am 14. und 15.September 2006 an der FH Hagenberg in Oberösterreich stattgefundenen internationalen Moodle-Konferenz kam ein weiteres Problem an den Tag. eLearning setzt flexible Arbeitszeiten voraus. Die derzeitigen Dienstzeiten der Lehrer sind zu starr. Nur wenige Lehrer sind motiviert, ihre Freizeit für diesen Mehraufwand zu opfern. Oder sich ausserhalb der Dienstzeiten - womöglich sogar am Wochenende - einzuloggen, um Fragen der Schüler zu beantworten.
Aussage eines Vortragenden auf dieser Konferenz, der selbst Lehrer an der HTL Wien ist: “Ich habe gelernt, damit umzugehen. Wie das Bildungswesen generell damit umgehen wird, weiss ich nicht.” Eines wird klar: starre Korsetts sind untauglich geworden. Innovative Ansätze und Lösungen sind gefragt.
Übrigens: die mehrfach ausgezeichnete Lernsoftware Moodle setze auch ich in meinem Online Schulungszentrum für Unternehmer ein - im SELFworxx.net. Testen Sie sich selbst im kostenlosen Sight-Seeing-Kurs, ob Sie geeignet wären, eine Weiterbildung online zu schaffen!
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