“Glutamat als Auslöser von Krankheiten”
“Glutamat als gesundheitlich unbedenklich”
Solche und ähnliche Schlagzeilen tauchen immer wieder auf.
Einerseits heisst es:
Geschmacksverstärker wie Glutamat können Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson, Bluthochdruck, Migräne oder Multiple Sklerose auslösen. Oft ist Glutamat auf den Verpackungen nicht deklariert, sondern verdeckt als Würzsalz oder Geschmacksverstärker angeführt.
aber sofort kommt das Kontra:
Glutamat als Geschmacksverstärker ist der wichtigste Zusatzstoff in industriellen Nahrungsmitteln wie Gewürzmischungen, Fertigsuppen und -soßen sowie in anderen Fertiggerichten. Und ist in der laut WHO erlaubten Menge gesundheitlich unbedenklich.
In höherer Konzentration soll Glutamat als Nervengift wirken und an der Entstehung von Alzheimer, Parkinson und Multipler Sklerose beteiligt sein. Außerdem vermuten Wissenschaftler, dass ein überhöhter Glutamatkonsum Auslöser von Fettleibigkeit ist. Denn Glutamat regt im Gehirn die Wachstumssteuerung an und ruft gleichzeitig ein künstliches Hungergefühl hervor, so die Gesellschaft für Ernährungsheilkunde.
Mein Fazit daraus:
Vermeiden von Fertiggerichten und lieber fünf Minuten länger am Herd stehen. Es gibt eine ganze Menge Speisen, die ohne Fix-Basis beinahe ebenso schnell angerichtet sind. Auch wenn uns der Job oft wenig Zeit lässt - die eigene Gesundheit, das Wohlbefinden, sollte einem fünf Minuten mehr schon wert sein.