Können wir uns heute überhaupt noch richtig entspannen? Oder schalten wir einfach nur mehr ab? Und damit was anderes ein?

Anstoss für diese Überlegung war dieser Text im letzten GMX-Newsletter:

Kaum ist endlich das Wochenende in greifbare Nähe gerückt, zeichnet sich auch schon das nächste Problem ab: Was tun mit der wertvollen, weil raren Freizeit? Trotz aller guten Vorsätze zur sinnvollen Nutzung derselben (Vielleicht mal wieder ein richtig gutes Buch lesen. Oder einen Brief schreiben. Oder kreativ sein. Oder sporteln… oderoderoder) läuft es denn doch meist auf das ewig Gleiche hinaus:

Man fällt erschöpft auf die Couch, wirft den Fernseher an und hofft, gut unterhalten zu werden. Wird diese Hoffnung enttäuscht, weil selbst das mehrfache Durchzappen sämtlicher Fernsehkanäle kein der akuten Stimmungslage entsprechendes Programm zu Tage fördert, folgt der rettende Griff zur Konserve: DVD oder die fast schon altertümlich anmutende Videokassette. Alternativen? Irgendwas am PC rumpusseln, den iPod neu bestücken, Bilder von der Digicam laden… Schon seltsam, dass wir heutzutage zum Abschalten fast immer irgendetwas einschalten müssen, oder?

Das gab mir zu denken, denn es steckt viel Wahres darin. Und hat mich zu der Erkenntnis geführt, dass ich am meisten entspannt bin, wenn ich in einer Runde Menschen sitze, die ich mag. Also eigentlich wieder was tue. Rein Nichts zu tun, fällt mir grundsätzlich schwer - aber ich arbeite dran.

Wie machen Sie es? Haben Sie einen Geheimtipp zum Entspannen?