Im europaweiten Vergleich belegt Österreich Platz 1 von 28! Das E-Government ist bei uns auch in der Praxis absolute Spitze.

Wieder wurde ich mit einem Thema versorgt von meinem Blogger-Freund Wolf- und diesmal war Freude angesagt. Denn was da im Bericht auf silicon.de zu lesen ist, liest sich für mich als Österreicherin mehr als angenehm. Ja, sogar ein wenig Stolz auf mein Heimatland hat sich breit gemacht. ;-)

Der Online-Umsetzungsgrad hat bei uns mittlerweile 90 Prozent erreicht - in Deutschland sind es derzeit 75 Prozent. 2001 lag die Umsetzungsquote noch bei jeweils 40 Prozent. Dass wir die Deutschen mittlerweile abgehängt haben(derzeit auf Platz 19), liegt laut Capgemini-Experte Tom Gensicke an unserem Bundeskanzler Wolfgang Schüssel. Er hat das Thema vor fünf Jahren zur Chefsache erklärt - mit sichtbarem Erfolg.

In der tagtäglichen Arbeitspraxis weiss ich das E-Government bei uns sehr zu schätzen. Jeglicher Kontakt mit den Finanzbehörden läuft mittlerweile zu 100% online - über das FinanzOnline System, das ausgezeichnet funktioniert und barrierefrei programmiert ist. Die Webseite des Finanzministeriums bietet jede Menge aktuelle Informationen. Auch die Sozialversicherungsträger sind bereits in vielen Bereichen online - mit einer eigenen digitalen Signatur kann man sogar sein Verrechnungskonto einsehen. Der österreichische Amtshelfer hat sich in den letzten zwei Jahren prächtig entwickelt. Und, und, und….

Sogar die Parkgebühren in Wien kann ich mittlerweile übers Handy bezahlen und muss nicht in der Mittagspause verzweifelt eine offene Trafik suchen, um ein Ticket zu kaufen. Online den Zugang beantragt, einen Code für das Handy erhalten - und bei Bedarf eine SMS mit diesem Code versandt - schon ist die Parkgebühr bezahlt. Bargeldlos.

Es gäbe noch mehr aufzuzählen - ich gebe zu, ich komme ins Schwärmen… ;-)