Ein Onlineshop ist heute relativ schnell ins Netz gestellt. Verkäufe darüber zu generieren ist eine Sache, das Geld für seine Waren oder Dienstleistungen zu kassieren, eine andere - und oft wesentlich schwierigere.
Durch einen Vorfall in meinem geschäftlichen Umfeld wurde ich wieder für die Thematik sensibilisiert, dass Online-Zahlungen ganz schön ins Auge gehen können.
Ein stationärer Händler, der im Geschäft Bankomat und Kreditkarten akzeptierte, die dafür nötigen Verträge auch besass, bekam eine Anfrage per Email, fakturierte auch brav und kassierte über die bekannt gegebene Kreditkartennummer. Und lieferte auch, bevor er das Geld erhalten hatte. In diesem Fall handelte es sich zwar eine Betrugsmasche, der viele zum Opfer fielen. Denn die Kreditkartennummer war natürlich eine gestohlene und der Besitzer der Kreditkarte erhob Einspruch.
Im Hintergrund gab es aber noch einen weiteren Hinderungsgrund, warum der Händler trotzdem nicht an sein Geld gekommen wäre. Denn für Online-Transaktionen mittels Kreditkarte sind eigene Verträge nötig, die dem sogenannten Fernabsatzgesetz entsprechen müssen. Und die besass der Händler nicht. Zwar aus Unwissenheit, aber das schützt bekanntlich ja nicht.
Nach wie vor ist im Internet die bargeldlose Zahlung mittels Paypal die einfachste und trotzdem sicherste. Noch dazu hat der Paypal-Service durch seinen Verkauf an Ebay einen ziemlichen Aufschwung erhalten. Sie zahlen mittels einer Emailadresse grundsätzlich an jeden, der eine Emailadresse besitzt.
Um alle Eventualitäten im Onlinehandel abdecken zu können, brauchen Sie ein Business-Konto bei Paypal. Für die Kontoeröffnung und den laufenden Betrieb des Kontos entstehen keinerlei Gebühren. Auch das Senden von Geldbeträgen ist kostenlos. Einzig beim Empfang von Geldern entsteht eine Gebühr. Pro Geldeingang liegt diese derzeit zwischen 1,9 und 3,4% der Summe. Was für die Sicherheit und Schnelligkeit, mit der Paypal-Zahlungen abgewickelt werden können, ein mehr als akzeptabler Betrag ist.
