Gerade für kleine Unternehmen scheint es schwierig, Kundennewsletter professionell zu versenden und trotzdem die Kosten niedrig zu halten. Dabei sind einige wichtige Punkte zu beachten:

  • die Absenderadresse bzw. die, bei der man den Newsletter abmelden kann
    Verwenden Sie keine dubios klingenden Adressen. Wenn ich sehe, dass ich unter abnews@list.ru den Newsletter abmelden soll, landet der ganze Newsletter bereits im Spamfilter. Genauso ergeht es solchen mit Adressen von …@myfirstmail.com und einigen anderen mehr als dubiosen Kostenlos-Anbietern.

    Wenn Sie als Unternehmer es nicht schaffen, auch hier einen vertrauenswürdigen eindruck zu machen, sind alle Ihre (anderen) Anstrengungen vergeblich. Sie erreichen Ihre Kunden/Interessenten nie - und das Schlimme daran: Sie wissen es nicht einmal! Denn mich kostet es einen einzigen Klick, Ihren Newsletter in den Spamfilter zu verbannen. Und damit erreicht mich nie wieder eine Email von Ihnen.

  • beachten Sie auf jeden Fall die gesetzlichen Bestimmungen
    Immer wieder erreichen mich Newsletter von Unternehmen, an denen das neue TGK völlig spurlos vorbeigegangen ist. Dabei ist ein Verstoss dagegen heute schon recht schmerzhaft, ksotet er doch im Ernstfall bis zu 37.000 Euro!
  • verwenden Sie kein “undisclosed recipients” - “nicht offengelegte Empfänger”
    Wenn Sie aus Ihrem eigenen Emailprogramm die Mails an Ihre KUnden versenden, beachten Sie unbedingt, dass jeder Empfänger einzeln diese Email erhält und seine Adresse nicht in einer offenen Liste verpackt ist bzw. als Empfänger womöglich dieses dubiose “undisclosed recipients” aufscheint. Wie das zu vermeiden ist, lesen Sie hier =>
  • benutzen Sie persönliche Anreden
    Nehmen Sie sich die Zeit, Ihre Emails zu personalisieren. Wenn Sie keine andere Möglichkeit haben, benutzen Sie die Serienbrieffunktion von Word Ihres Office-Programmes. Auch dazu gibts es hier eine Anleitung.

Abschliessend meine dringende Empfehlung für Sie:
Wenn Sie Newsletter an Ihre Kunden und Interessenten versenden, dann tun Sie es professionell oder besser gar nicht. Alles dazwischen schadet Ihnen als Unternehmen mehr als es Ihnen nützt.