Stellt Skype tatsächlich ein Gefahrenpotenzial für Firmen dar? Und wenn ja - wo liegt das Problem?

Vor kurzem erschienen auf pressetext.at:

Problematisch sei der Dienst deshalb, weil er “erstens erhebliche Sicherheitsrisiken mit sich bringt und zweitens auf keinen anerkannten Standards basiert. Skype ist einfach zu bedienen, smart im Einsatz und verführerisch kostengünstig. Aber es ist ein proprietärer Dienst und stellt potenziell ein riesiges Einfallstor für Angriffe aus dem Internet dar”, äußert sich Eurospace-Geschäftsführer Vincent Ohana.

Laut Angaben von Skype verwenden bereits 30 Prozent der 75 Millionen Nutzer den VoIP-Dienst im beruflichen Umfeld. Hier bestehe das Gefahrenpotenzial, teilte der Consulter gegenüber pressetext mit. Nach Recherchen von Eurospace seien bereits die ersten Skype-Viren im Umlauf, die über die Telefonsoftware die Rechner der Gesprächsteilnehmer befallen würden. Hat der Nutzer das Telefonie-Programm in Outlook integriert, so greifen die Schädlinge zum Teil auch das Mail-Programm an und verbreiten sich über die in Outlook gespeicherten Kontakte.

Geraten wird, sich bei der Internet-Telefonie auf einen Service zu beschränken, der auf dem weltweit anerkannten Internet-Telefonstandard SIP (Session Initiating Protocol) basiert.