Österreichs Position innerhalb der EU festigt sich - nicht wegen der EU-Rats-Präsidentschaft, sondern wegen des ausgezeichneten Wirtschaftsstandortes.
Hiess es noch vor einigen Jahren:
Wenn Deutschland einen Schnupfen hat, hat Österreich eine schwere Grippe.
so gilt heute eher:
Österreich ist pumperlgsund. Und hofft, seine deutschen Nachbarn bald aus der Intensivstation holen zu können.
Gestern gabs fast vor meiner Haustür eine Podiumsdiskussion mit unserem Finanzminister, Mag. Karl-Heinz Grasser. Abgesehen von sehr interessanten Neuerungen, die speziell “meinen” Kleinunternehmern, den Ein-Personen-Unternehmen (EPU), viele Vorteile bringen wird, gabs eine Menge komprimierte Informationen zum Thema “Österreich und sein Stellenwert in der EU und international”.
Hier in Kürze ein paar - für mich sehr eindrucksvolle - Daten:
- Österreich ist
- das 6.reichste Land der Welt
- 3. im EU-Ranking vom März 2006 (hinter Dänemark und Schweden)
- Europameister in der Steigerung der Exportquote seit 2000 (>50%)
- leading investor in den CEE Staaten
Was mir aber am besten gefällt: Oberösterreich ist Wirtschaftsbundesland Nr.1
- 1. im Export
- 1. in der Lehrlingsbeschäftigung
- 3. in Bezug auf das BIP im EU-Vergleich!
- mit 4,7% Arbeitslosenrate sehr gut im EU-Vergleich (~9%)
Und noch etwas hat mich schwer begeistert: meine Zielgruppe, die Kleinstunternehmen (0-9 Mitarbeiter), sind in Österreich mit über 90% der bestehenden Gewerbebetriebe absolute Wirtschaftsträger und einer der Hauptgründe für unser hervorragendes Gesamtergebnis.
Im Grunde bin ich kein wirklicher Patriot - aber bei solchen Zahlen kam doch sowas wie Stolz auf mein Heimat-Bundesland in mir auf…