Mai 2006
Monats-Archiv
Mi 31 Mai 2006
Wussten Sie, dass die Adresse auf einem Brief ein ganz bestimmtes Format haben sollte? Ja? Und wissen Sie auch, warum?
Erst vor ein paar Tagen wurde ich in meinem Postamt darauf hingewiesen - und das, obwohl diese Richtlinien bereits seit längerem gültig sind. Hier der Link auf den Informationsfolder der Post zum Thema “richtig adressieren” als pdf-Datei.
Hier aber ein paar Details, die zumindest ich nicht immer beachtet hatte:
- bei Inlandssendungen kein Länderkürzel - also nicht “A - 4020 Linz”, sondern nur “4020 Linz”
- bei Auslandssendungen kein Kürzel verwenden, sondern das Bestimmungsland in Blockbuchstaben in der letzten Zeile anführen - also nicht “DE - 81671 München”, sondern “81671 München” und in einer neuen Zeile darunter “DEUTSCHLAND”
- keine Linien, Rahmen oder Unterstreichungen!
- keine Zusätze im Adressblock wie z.B. DVR-Nummer oder Ähnliches
- kein Bindestrich zwischen PLZ und Ort
Und warum nun all diese Vorschriften?
Zur Beförderung Ihrer Briefsendungen bedient sich die Post modernster Sortier- und Lesetechnik. Voraussetzung für die rasche maschinelle Bearbeitung ist, dass die Adressierung und die Eigenschaften der Sendung der angewendeten Technik entsprechen.
Durch Einhaltung einfacher Regeln ist Ihre Briefsendung schneller am Ziel. Was im Geschäftsverkehr immer von Vorteil ist!
Di 30 Mai 2006
Die EU Staaten haben sich nach langem Ringen um die Dienstleistungs-Richtlinie endlich geeinigt. Der Kompromiss ist ohne Gegenstimme angenommen worden. Erleichterung bringt das vor allem der Bau-Branche.
Durch die neue Richtlinie können Baufirmen, Installateure, Computer-Software Betreuer, Frisöre oder andere Dienstleister künftig ihre Leistung uneingeschränkt überall in Europa anbieten. Fertig war ja der Beschluss quasi bereits im Februar dieses Jahres. Jedoch war in dieser Version auch noch das umstrittene Herkunftslandprinzip enthalten. Nach diesem Prinzip hätte etwa ein polnisches Bauunternehmen seine Arbeiter zu den Bedingungen seines Heimatlandes in anderen EU-Ländern beschäftigen können. Lohn Dumping wäre die Folge gewesen. Im jetzigen Kompromiss - der übrigens ohne Gegenstimme angenommen wurde - gibt es zwar keine diskriminierende Hürden für Anbieter aus einem anderen EU-Land. Jedoch gibt es zahllose Ausnahmen. Notare oder Gesundheitsdienste etwa dürfen ihre Leistungen nicht uneingeschränkt europaweit anbieten.
Nichtsdestotrotz: die EU spricht von einem Durchbruch. Die Kommissare sind sich einig: dadurch würden in Europa hunderttausend Jobs geschaffen werden.
[Quelle: www.liferadio.at]
Hier die Details dieser Richtlinie
Mo 29 Mai 2006
Nutzen auch Sie Messenger wie z.B. den von Yahoo oder ICQ? Wussten Sie, dass auch über diesen Bereich fleissig Würmer auf Ihren PC geschleust werden können?
Meist wird nur über Viren und Würmer berichtet, die über Emails verbreitet werden. Doch auch der Bereich der Messenger ist anfällig.
Neuste Version:
Experten des US-amerikanischen Security-Unternehmens FaceTime http://facetime.com haben einen neuen Wurm aufgespürt, der ungefragt einen eigenen Webbrowser auf dem befallenen Gerät installiert. Die unter der Bezeichnung yhoo32.explr geführte Malware infiziert den betroffenen Computer dabei gleich in zweifacher Hinsicht. Zum einen wird eine eigenständig laufende Browser-Applikation mit dem Namen “Safety Browser” installiert, die auf der Architektur des Internet Explorers aufsetzt und sich zudem auf dem Desktop mit dem Internet-Explorer-Icon tarnt. Zum anderen wird ein .exe-File installiert, das für die Verbreitung der Malware über die Kontaktliste des Yahoo Messengers sorgt.
[Quelle: pressetext.at]
Also wieder ein Grund mehr, von den beim Windos-Betriebssystem mitgelieferten Produkten Abstand zu nehmen und bessere = sicherere Software zu nutzen!
Statt des Internet Explorer als Browser z.B. den Firefox, und statt Outlook den Thunderbird.
siehe mein schon etwas älterer Beitrag dazu mit den entsprechenden Links
So 28 Mai 2006
Regen, Regen, Regen - graue Wolken, relativ kühl. Da muss man doch was dagegen tun!
Mir hat mal wer gesagt: “Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung”. Aber ich denke, man muss nicht unbedingt raus - drinnen gibts auch gute Laune, wenn man will.
Also an so einem grauen verregneten Sonntag fällt mir nicht viel ein. Ausser, dass ich den Frühstückstisch ein wenig fulminanter decke, damit wenigstens der Bauch was zu Lachen hat. Und dass ich mir diesen Link wieder gesucht hab:
draufklicken, Lautsprecher an und viel Spass!
Sa 27 Mai 2006
Unternehmen müssen Inhalte mit Qualität bieten
Die überwiegende Mehrheit von Suchmaschinen-Benutzern zeigt wenig Durchhaltevermögen bei der Online-Recherche. Wie eine aktuelle US-Studie von Jupiter Research zeigt, stoppen die meisten ihre Suche spätestens auf der dritten Ergebnisseite. Während im Jahr 2002 48 Prozent der Befragten ein Ergebnis auf der ersten Seite anklickten, sind es inzwischen 62 Prozent. 41 Prozent wechseln gar die Suchmaschine oder den Suchbegriff, wenn sie nicht auf der ersten Ergebnisseite finden, wonach sie Ausschau halten.
(more…)
Fr 26 Mai 2006
Das Angebot an Schiffsbeteiligungen als Geldanlage ist gross. Warum sind dann gerade Kühlschiffe etwas Besonderes?
Betrachten wir diese Art der Investments einmal etwas näher:
Welche Vorteile bieten Schiffsbeteiligungen?
Schiffsbeteiligungen bieten den Anlegern u. a. folgende interessante Eigenschaften:
- Attraktive Ausschüttungen und sehr geringe Steuerlast aufgrund der “Tonnagesteuer”
- Sofern die Partner stimmen, ein erstklassiges Chance - Risiko - Verhältnis
- Anteiliger Erlös aus dem Verkauf der Schiffe nach Ende der Fondslaufzeit
- Geringe Korrelation (Abhängigkeit) mit anderen Kapitalanlagen - die Chance für einen wertstabilen Portfolio-Mix
- Steuerliche Vorteile bei Schenkung und Vererbung der Beteiligung
Warum jetzt in das Kühlschiffsegment investieren?
Der Handel der mit auf dem Seewege transportierten Kühlgütern ist zwischen 1997 und 2004 um durchschnittlich 3,75% p.a. gestiegen. Dieser wachsenden Nachfrage nach Transportkapazitäten steht ein erheblicher Angebotsrückgang bei den Kühlschiffen gegenüber.
Die weltweite Flotte der Kühlschiffe mit einer Kapazität von mehr als 300.000 Kubikfuß ist mit einem Durchschnittsalter von 18 Jahren veraltet; damit geht ein vergleichsweise hohes Verschrottungspotenzial einher. Im Orderbuch befinden sich gerade einmal sieben Neubestellungen für Schiffe des Größensegmentes der “MPC Reefer Flotte” mit Ablieferungen bis Ende 2007.
Aus dieser Kombination von hoher Nachfrage bei abnehmendem Angebot bietet das Kühlschiffsegment gegenwärtig attraktive Einstiegschancen in ein Segment mit Zukunft.
Kühlschiffe oder Kühlcontainer?
Nachdem gerade in jüngerer Vergangenheit die Nachfrage nach Kühlcontainern stetig zunahmen, haben sich in den letzen Jahren für beide Bereiche eigene Teilmärkte entwickelt:
Der Gebrauch von Kühlcontainern hat sich insbesondere für den Transport nicht-saisonaler Waren durchgesetzt, bei denen die Ansprüche an die Temperaturkontrolle geringer sind. Großen Anteil am Transportvolumen für Kühlcontainer nehmen Meeresfrüchte, Molkereiprodukte und Fleisch ein, die im gefrorenen Zustand transportiert werden. Zudem handelt es sich um Produkt mit einer steten Transportnachfrage, die nicht von saisonalen Ernten abhängig ist.
Im Gegensatz dazu sind Kühlschiffe traditionell die Transportmittel für die Beförderung leicht verderblicher Waren. Kühlschiffe transportieren vor allem saisonale Produkte, bei denen die großen Ladungsmengen gebündelt in den Erntezeiten anfallen. Der Anteil der Kühlschiffe bei Verkehren mit Früchten ist entsprechend hoch. So sind z.B. moderne Kühlschiffe mit 80% bzw. 71% des Anteils am Transport von Bananen und Zitrusfrüchten marktführend.
Kühlschiffe verfügen über wesentliche Wettbewerbsvorteile:
- Temperatur- und Güterkontrolle:
Kühlschiffe verfügen über hocheffiziente Kühlsysteme, die Güter auf Temperaturen von bis zu -25 °C herunterkühlen können. Im Gegensatz dazu können Kühlcontainer die Temperatur der Kühlgüter zwar halten, aber nicht in effizienter Weise herunterkühlen. Während des Kühlschifftransportes kann die Temperatur dem jeweiligen Zustand der Früchte entsprechend angepasst werden, um eine optimale Qualität zu gewährleisten. Regulierung und Überwachung der Temperatur in Kühlcontainern ist dagegen in den meisten Fällen sehr personalaufwendig.
- Transportzeiten:
Containerschiffe laufen innerhalb von Liniendiensten in der Regel mehrere Häfen an und werden selten im Direktverkehr eingesetzt. Bei Kühlschiffen, die regelmäßig nur ein oder zwei Häfen anlaufen, sind die Transportzeiten im Vergleich häufig bedeutend kürzer.
- Ladehäfen mit geringer Infrastruktur:
Kühlschiffe mit eigenen Kränen sind optimal ausgestattet, um auch in kleinen Häfen Ladung aufzunehmen. Im Unterschied zu Kühlcontainern können Kühlschiffe insbesondere in Häfen mit geringer Infrastruktur die Temperatur in den Laderäumen konstant sicherstellen. Darüber hinaus haben Kühlschiffe in der Regel einen geringeren Tiefgang als große Containerschiffe. Dies ist ein weiterer Vorteil, der sich in Häfen mit geringer Wassertiefe positiv auswirkt.
Welche Rolle spielt die Laufzeit einer Schiffsbeteiligung?
Aufgrund der erwarteten technischen Nutzungsdauer von mindestens 25 Jahren ist eine Laufzeit der Gesellschaft von ca. 14 Jahren ab Übernahme der Schiffe realistisch.
Aus Anlegersicht ist eine solche Laufzeit sehr attraktiv, da zum einen die Ausschüttungen an die Gesellschafter nach weitgehender Tilgung des Fremdkapitals erheblich steigen und damit ein hohes Ertragspotenzial für die Anteilseigner bieten.
Gleichzeitig eröffnet die Veräußerung der Schiffe zu diesem Zeitpunkt die Chance auf attraktive Veräußerungserlöse.
Schiffe transportieren mehr als nur Produkte, sie verbinden Menschen und Märkte rund um die Welt. Aber nicht nur das: Sie fahren darüber hinaus hohe Renditen ein, die Anleger durch ein Investment in einen der Schiffsfonds von MPC Capital erfolgreich nutzen können.
Eine Schiffsbeteiligung ist die unternehmerische Beteiligung an einer Schifffahrtsgesellschaft und zugleich eine Investition in einen der weltweit flexibelsten Sachwerte. Durch seine Beteiligung wird der Kapitalanleger Miteigentümer eines oder mehrerer Schiffe und partizipiert so am kontinuierlichen Wachstum des Welthandels.
Do 25 Mai 2006
Haben wir Basel II gebraucht, weil es uns schlecht geht?
Oder ist BASEL II vielleicht nur die Ausrede der Banken, weil es Ihnen selber nicht so gut geht?
Theorie und Praxis genauer beleuchtet
die Theorie:
Basel II tritt zwar erst ab 2007 formal in Kraft, ein Großteil der Banken und Kreditinstitute arbeitet bereits seit 2004 nach den künftigen Richtlinien, und versuchen ihre Risiken aus der Kreditvergabe noch genauer einzuschätzen. Der dreijährige Beobachtungszeitraum ist wichtig und bestimmt in grossem Mass Ihre künftige Kreditwürdigkeit.
Basel II bietet die Chance, durch innerbetriebliche Massnahmen die Bonität zu verbessern und dadurch nicht nur bessere Kreditkonditionen zu erzielen, sondern die Wettbewerbsfähigkeit des Betriebes insgesamt zu verbessern.
Hier der damalige Info-Folder der WKO >>
Alle Massnahmen, die das künftige Rating verbessern können, tragen natürlich auch zum Erfolg eines Unternehmens bei. Und sind daher nur zu begrüssen.
die Praxis:
… sieht allerdings leider anders aus.
Vielen Unternehmen, speziell den Kleinen, ging es schon 2003 nicht besonders gut. Die ersten Schritte der Banken in Hinblick auf Basel II waren, die Kontokorrent-Rahmen dieser Unternehmen drastisch zu kürzen - und oft sogar ohne Vorwarnung. Was natürlich diese Unternehmen zusätzlich schwer getroffen hat.
Die Unternehmen, die in der Krise hängen, brauchen verlässliche Zukunftsprognosen, um Kreditwürdigkeit darzustellen. Die Schlüsselworte sind hier begründet, nachvollziehbar, realisierbar, realistisch - und diese sind immer subjektiv. Es geht also darum, zukünftige Unternehmensentwicklungen so darzustellen, dass sie für Investoren (Banken) nachvollziehbar werden. Die Banken bewerten unter anderem auch “die zukünftige Fähigkeit eines Kreditnehmers seinen Zahlungsverpflichtungen (Kapitaldienst) fristgerecht und in voller Höhe nachzukommen”.
Heute ist es gerade für Kleinunternehmer nahezu unmöglich, Kapital für eine Gründung, eine grössere Investition etc. zu bekommen, ohne mindestens in gleicher Höhe (besser sogar mehr) entsprechende Sicherheiten anbieten zu können. Am besten wäre da natürlich ein Sparbuch bei eben dieser Bank. Nach dem Motto: “Liebe Bank, ich brauche 20.000 € Startkapital. Hier haben Sie ein Sparbuch mit 30.000 €.” Damit haben Sie tatsächlich den Speedy-Gonzales-Kredit mit 10 Minuten bis zur Auszahlung. Hmmm - braucht man in so einem Fall überhaupt noch eine Bank?
Alternative Finanzierungsformen sind daher in den letzten Jahren entstanden - z.B. eine Bürgschaftsübernahme des AWS (Austria Wirtschafts Service). Der Antrag dazu muss allerdings von der kreditgebenden Bank gestellt werden. Und da diese Kredite nicht nur mit Bürgschaft des AWS besichert sind, sondern zusätzlich noch ausgesprochen niedrige Zinsen haben - was denken Sie, was in der Praxis passiert?
Richtig! Es ist schwer, eine entsprechende Bank zu finden. Es wird immer wichtiger, hier mit den entsprechenden Fachleuten zusammen zu arbeiten, die nicht locker lassen und wissen, wie sie eine Bank “sanft dazu überreden” können.
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