April 2006
Monats-Archiv
So 23 Apr 2006
In den letzten Wochen hatte ich viel zu wenig Zeit - daher wurde mein Blog auch nicht regelmässig gefüttert.
Mein Vorhaben: die Löcher in den letzten Wochen wieder mit sinnvollen Beiträgen zu füllen. Meine Befürchtung: das wird sich nicht ausgehen. Weil leider mein Tag auch nru 24 Stunden hat - und das ist momentan entschieden zu wenig.
Die gute Nachricht:
Zumindest ab jetzt wird es wieder jeden Tag einen neuen Artikel geben.
Mo 17 Apr 2006
Viele Menschen lassen sich durch in Aussicht gestellte Belohnungen motivieren. Nutzen Sie das - belohnen Sie sich selbst!
Sie haben sich Ihre täglichen Ziele gesetzt, die erreicht werden müssen/sollen? Fein. Dann setzen Sie sich dafür auch jeweils eine Belohnung aus.
Das kann sein: ein Film, ein Theaterbesuch, eine CD, ein neues Kleidungsstück, ein zusätzlicher Friseur- oder Kosmetikertermin, oder vielleicht nur eine Portion feinste Trüffel. Je nachdem, wonach Ihnen gerade der Sinn steht. Freude muss Ihnen die Belohnung machen. Und die Grösse der Belohnung sollte in Zusammenhang mit der erledigten Aufgabe stehen.
Halten Sie das aber auch schriftlich fest - direkt in Ihrer ToDo-Liste. Denn nur dann fühlen Sie sich auch verpflichtet, das einzuhalten.
Versuchen Sie es - es klappt ganz sicher auch bei Ihnen. Und macht auch noch Spass!
So 16 Apr 2006
Geschrieben von ijb in Kategorie
Tagesgeschehen[11] Kommentare
Die Sophisten und die Pfaffen
Stritten sich mit viel Geschrei:
Was hat Gott zuerst erschaffen,
Wohl die Henne? Wohl das Ei?
Wäre das so schwer zu lösen?
Erstlich ward ein Ei erdacht;
Doch weil noch kein Huhn gewesen,
Schätz, so hat´s der Has´ gebracht.
Die bunten Ostereier, seien sie nun hartgekocht oder ausgeblasen, sind in vielen Laendern Tradition. Bemalte Eier wurden bereits bei Ausgrabungen der Sumerer aus der Zeit um 2500 v. Chr. entdeckt. Die Eier wurden naemlich gemeinsam mit den Toten in das Grab gelegt als Symbol des immerwaehrenden Lebens, was den heidnischen Vorstellungen eines Lebens nach dem Tode entsprach. Mit den Farben sollte die magische Macht der Eier noch vergroessert werden. Ueber Jahrhunderte wurden Eier als Keim des neuen Lebens bemalt.
Aus diesem Grund wurde das Bemalen von Eiern ein Brauch, der den Fruehling begruesste, die Zeit also, in der alles zu neuem Leben erwacht. Mit der Zeit verloren die heidnischen Urspruenge des Brauchs ihre Bedeutung, dagegen wuchs die Bedeutung des christlichen Symbols als Geschenk des Lebens. Der heidnische Ursprung dieses neuumgedeuteten Brauchs entging allerdings den Kirchen nicht, 1366 wurde das Eierbemalen z.B. in Prag streng verboten. Trotzdem ueberdauerte der Brauch bis heute, sei es wegen seiner Poetik oder wegen der unbekannten magischen Macht der verschenkten Eier.
Auf jeden Fall allen ein wunderschönes Osterfest,
ein paar erholsame Tage in gemütlicher privater Runde
und ein Wiederlesen ab Dienstag!
Do 13 Apr 2006
Der Stichtag im Juli 2006 rückt näher und näher. Redmont bleibt dabei, Mitte des Jahres den Support für die alten Betriebssysteme einzustellen.
Damit sind Anwender, die an den älteren Versionen festhalten wollen, in punkto Sicherheitsrisiken ab sofort auf sich allein gestellt. Microsoft hat unterdessen diesen Anwendern empfohlen, auf Windows XP umzusatteln.
Eigentlich hatte Microsoft ursprünglich geplant, den Support für die Windows 98-Version und deren beiden Nachfolger bereits Anfang Januar 2004 auslaufen zu lassen. Nach heftigen Kundenprotesten mussten die Redmonder allerdings klein beigeben und verlängerten den angebotenen Support auf das ominöse Juli-Datum 2006.
Microsoft empfiehlt zum Umsteigen auf XP. Was mich nur ein säuerliches Lächeln gekostet hat. Denn auch auf einem alten Zweitrechner bei mir gibt es noch ein Win98. Bisher gut genug, um manche Webseiten im IE zu testen. Der Rechner ist fast genauso alt wie das Betriebssystem. Würde ich dort jetzt XP einsetzen (eine Lizenz dazu war ja schon vor Jahren bei meinem Notebook automatisch dabei), hätte dieser Rechner absolut “die Nase voll” und könnte damit herzlich wenig anfangen.
Wieder einer der ach so tollen Vorschläge aus Redmont, die nur eines zum Ziel haben: neue Rechner zu verkaufen, die mit XP und künftig mit Vista bestückt sind….
Mi 12 Apr 2006
Am Rande der diesjährigen Open-Source-Konferenz Oscon http://www.oscon.at hat Harald Welte, Linux-Kernel-Entwickler und Leiter des Projektes gpl-violations.org http://gpl-violations.org, auf die zunehmende lizenzwidrige Verwendung von Open-Source-Software in kommerziell vertriebenen Geräten und Software-Applikationen hingewiesen. Mit Mitstreitern der Open-Source-Gemeinschaft versucht er Unternehmen, aber auch der Öffentlichkeit die Lizenzproblematik rund um General-Public-License-Software (GPL) näher zu bringen sowie auf die geltenden Regeln beim Gebrauch von freier Software hinzuweisen.
“Von High-End-Lösungen im Router- und Firewall-Bereich bis hin zu GSM-fähigen Mobiltelefonen, DVD-Playern oder gar Hometrainern taucht GPL-lizensierte freie Software heutzutage eigentlich überall auf - zumeist allerdings ohne entsprechende Darlegung des Quellcodes sowie des Lizenzvertrags”, fasst Welte die grundsätzliche Problematik gegenüber pressetext zusammen. Die Liste der vom gpl-violations.org-Projekt aufgegriffenen Fälle ist mittlerweile auf eine Anzahl von über 100 gewachsen. Eine Vielzahl an prominenten Namen wie Aldi, Lidl sowie den österreichischen Sozialversicherungs-Chipkarten-Herstellern http://www.chipkarte.at sorgt dabei für zusätzliche Brisanz.
hier der vollständige Bericht
Mo 10 Apr 2006
Sehr viele Menschen lassen sich durch eine Deadline motivieren. Je grösser der Zeitdruck ist, zu umso besserer Höchstform laufen sie auf. Aber macht das wirklich Sinn?
Gehören Sie auch zu dieser Kategorie Mensch? Je grösser Ihr Zeitdruck wird, umso leichter fällt es Ihnen, sich ohne Murren an die Arbeit zu machen?
Das fängt schon in der Schulzeit an. Ein paar Stunden vor einer Prüfung stopft man noch in sich hinein, was geht. Meist grade genug, um zu bestehen. Aber bleibt dieses Wissen auch über einen längeren Zeitraum hinweg bestehen? Oder ist es in unserem Kurzzeitgedächtnis schon relativ rasch wieder spurlos verschwunden?
Wenn Sie dazu gehören, dann tricksen Sie sich doch selbst aus.
Tragen Sie den entsprechzenden Termin noch vor seiner eigentlichen Fälligkeit ein. Nicht mit 12 Uhr, sondern eher mit 5 vor 12. Dann bleibt och ein kleiner Zeitraum, wenn doch noch was schief läuft. Und Sie selbst werden mit der Zeit lernen, nicht alles am letzten Abdruck anzufangen.
Bei grösserern Projekten laufen Sie ausserdem Gefahr, mit dieser Methode eine Arbeit drei Tage vor Ultimo zu beginnnen, die eigentlich drei Wochen Zeit brauchen würde. Bei derartigen Projekten sollten Sie von Anfang an Teilabschnitte festlegen und jeden davon als eigenständigen Termin betrachten.
Viel Erfolg dabei - motivieren Sie sich selbst!
So 9 Apr 2006
Immer öfter werden Websites auch hör-bar. Machen sich im wahrsten Sinne des Wortes lautstark bemerkbar.
Und immer öfter stört es mich. Dann nämlich, wenn ich nicht bewusst und ganz gezielt bestimmen kann, was und vor allem ob ich hören will. Sondern wenn ich regelrecht damit überfallen werde.
Sie werden schon bemerkt haben: Podcasts sind “nicht mein Ding”. Wenn ich meine Ohren benützen möchte, habe ich jede Menge Quellen. Das Internet sollte für mich “stumm” bleiben. Warum? fragen Sie jetzt wahrscheinlich.
Nun, ich sitze sehr oft in der Nacht und fast täglich auf jeden Fall frühmorgens am Computer. Statt Zeitung zu lesen, lese ich News in meinen Emails oder Newsgroups. Ich liebe die Stille rund um mich und bin in diesen Zeiten am leistungsfähigsten und kreativsten. Wenn nun plötzlich eine Webseite mich anspricht, spricht sie mich so gar nicht an.
Und Musik - die kommt aus dem immer im Hintergrund laufenden Radio - die, die mir gefällt. Auch die brauch ich auf keiner Website.
Wenn mir eine Webseite anbietet, mir etwas anzuhören und ich die freie Wahl habe, drauf zu klicken oder auch nicht - das ist völlig in Ordnung. Aber wenn sie mich vergewaltigt, ihr zuhören zu müssen - das zwingt meine rechte Hand mit der Maus automatisch zum X rechts oben…..
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