April 2006
Monats-Archiv
So 30 Apr 2006
Das Unternehmensgesetzbuch 2005 wird das Handelsgesetzbuch ersetzen und tritt (mit geringfügigen Ausnahmen) mit 1.1.2007 in Kraft. Im Unternehmergesetzbuch wird nicht mehr zwischen Voll-, Minder- und Formkaufmann unterschieden, sondern zwischen Unternehmern kraft Rechtsform (wie AG, GmbH und Genossenschaften), Unternehmern kraft Eintragung, Angehörigen freier Berufe und Land- und Forstwirten.
Wer gilt als “Unternehmer kraft Einfragung”? Als Unternehmer kraft Eintragung gelten alle Unternehmer, die sich verpflichtend ins Firmenbuch eintragen müssen, weil sie den Jahresumsatz von mehr als 400.000 Euro überschreiten oder Unternehmer, die sich freiwillig eintragen lassen. Die Eintragungspflicht, die auch die Bilanzierungspflicht nach sich zieht, tritt jedoch grundsätzlich nicht bei erstmaligem Überschreiten der 400.000-Euro-Grenze ein. Die Schwelle muss zunächst in zwei aufeinander folgenden Geschäftsjahren überschritten werden (Sonderfall Umsatzerlöse von mehr als 600.000 Euro).
Auch hinsichtlich der Firmenbildungsvorschriften gibt es eine Änderung. Auf den rechtsformspezifischen Zwang von Personen- oder Sachfirma soll künftig verzichtet werden. Stattdessen soll jede Firma zulässig sein, sofern sie Kennzeichnungskraft für das Unternehmen und Unterscheidungskraft zu anderen Firmen hat und keine Angaben enthält, die zur Irreführung über die geschäftlichen Verhältnisse des Unternehmers geeignet sind. Zulässig werden damit grundsätzlich Namens- und Sach-, aber auch Fantasiefirmen – und zwar unabhängig von der Rechtsform. Im Gegenzug ist nunmehr die Angabe über die jeweilige Rechts- bzw. Gesellschaftsform zwingend. Daher hat auch der eingetragene Einzelunternehmer einen eindeutigen Zusatz („eingetragener Unternehmer/in“, e.U.“) zu führen. Die bisherige Unterscheidung in Personengesellschaften des Handelsrechtes und eingetragene Erwerbsgesellschaften fällt. Künftig gibt es nur mehr offene Gesellschaften (OG) und Kommanditgesellschaften (KG), OEG und KEG entfallen somit.
mehr dazu hier
Sa 29 Apr 2006
Immer mehr Kinder sind hyperaktiv, ihre Eltern ratlos, oft auch hilflos. Der kleine „Zappelphilipp“ mit seinem übersteigerten Bewegungsdrang, den häufigen Stimmungsschwankungen, mit Lernschwierigkeiten, Wahrnehmungs- und Koordinations-störungen treibt Eltern, Geschwister und Lehrer zur Verzweiflung – und ist selbst meist zutiefst verwirrt und unglücklich.
In der Hippi-KiGru werden die Kinder gezielt in den Bereichen Bewegung und Wahrnehmung unter Einbeziehung von div. Elementen aus der Kinesiologie, Montessori-Pädagogik und Ergotherapie ohne Leistungsdruck gefördert.
Die Gruppen werden für 5-7 und 8-10jährige angeboten und bestehen aus max. 10 Kindern. Aufgrund von 2 ausgebildeten Spielgruppenleiterinnen wird auf die individuelle Bedürfnisse der Kinder eingegangen. Die Kinder erfahren hier ständige Zuwendung und Lob um ihre Versagensängste abbauen zu können. Hier haben sie die einzige Möglichkeit sich in einer Gruppe „Gleichgesinnter“ zu treffen und sind nicht ständig – wie z.B. in der Schule – Außenseiter und Störenfriede.
Warum ich heute darüber auf meinem Weblog schreibe? Weil ich eine der beiden Betreuerinnen dieser Gruppe kennengelernt habe. Und weil ich dieses Projekt für enorm wichtig halte. Ein Freund meines jüngeren Sohnes ist hyperaktiv und wird schon seit Jahren mit schweren Medikamenten “ruhig gestellt”. Wenn er einmal die Tabletten vergisst, rastet er aus. Das kann nicht die Lösung sein.
Stimmen Sie mit - noch bis 15.Mai
Ausserdem macht das Projekt gerade bei einem Wettbewerb mit, der mit schönen Geldpreisen winkt. Und Geld kann so ein Projekt wohl immer brauchen. Also wenn Sie auch die Sache für wertvoll halten, dann klicken Sie doch bitte hier und stimmen Sie ebenfalls für dieses Projekt:
Siemens Spin The Globe Wettbewerb
Und hier noch die Webseite des Projektes selbst mit einigen recht nützlichen Informationen auch für die betroffenen Eltern:
www.hippi.at
Fr 28 Apr 2006
Geschrieben von ijb in Kategorie
Tatort Internet1 Kommentar
Wenn Ihr Computer Windows als Betriebssystem hat und Sie trotzdem etwas mehr Sicherheit wollen, sollten Sie das lesen:
Da ich gerade in letzter Zeit vermehrt nach Alternativen zu Outlook, dem InternetExplorer und auch zum MS Office gefragt wurde, stelle ich hiermit eine kleine Liste von Software zusammen, die Ihrem Computer sicher viel Freude bereiten wird. Alle Programme sind OpenSource - das bedeutet kostenlos, ohne Lizengebühren.
“reclaim your mailbox” - statt Outlook zum Emailschreiben:
Thunderbird macht E-Mail sicherer, schneller und einfacher als je zuvor mit der besten Integration von Funktionen wie intelligentem Spam-Filter, virtuellen Ordnern, Schnellsuche und noch mehr.
Details und der Download HIER >>>

“rediscover the web” - statt InternetExplorer als Browser:
Mozilla Firefox bietet Ihnen viele nützliche Funktionen, wie z.B. einen “Pop-Up-Blocker”, der auf Wunsch Werbefenster ausblendet, die unaufgefordert aufspringen. Auch das “Tabbed-Browsing”, mit dem man mehrere Seiten in einem Fenster darstellen kann, möchte man bereits nach kurzer Zeit nicht mehr missen.
Details und der Download HIER >>>
“die freie Office Suite” - statt MS Office oder Teilen davon:
OpenOffice.org ist sowohl eine Office Suite, die auf vielen Betriebssystemen und in zahlreichen Sprachen verfügbar ist, als auch ein Open-Source -Projekt, in dem viele zumeist ehrenamtliche Mitglieder das Produkt immer weiter verbessern und unterstützen. Als Produkt ist OpenOffice.org frei: Sie können es frei herunterladen, frei benutzen und frei weitergeben.
Details und der Download HIER >>>
Do 27 Apr 2006
Wenn die Dinge in deinem Leben immer schwieriger werden, wenn 24 Stunden am Tag nicht genug sind, erinnere dich an den „Blumentopf und das Bier“.
Ein Professor stand vor seiner Philosophie-Klasse und hatte einige Gegenstände vor sich. Als die Vorlesung begann, nahm er wortlos einen sehr großen Blumentopf und begann diesen mit Golfbällen zu füllen. Er fragte die Studenten, ob der Topf nun voll sei. Sie bejahten es.
Dann nahm der Professor ein Behältnis mit Kieselsteinen und schüttete diese in den Topf.
Er bewegte den Topf sachte, und die Kieselsteine rollten in die Leerräume zwischen die Golfbälle. Dann fragte er die Studenten wiederum, ob der Topf nun voll sei. Sie stimmten zu. Der Professor nahm als nächstes eine Dose mit Sand und schüttet diese in den Topf. Natürlich füllte der Sand den kleinsten verbliebenen Freiraum. Er fragte wiederum, ob der Topf nun voll sei. Die Studenten antworteten einstimmig mit „JA“.
Der Professor holte zwei Dosen Bier unter dem Tisch hervor und schüttet den ganzen Inhalt in den Topf und füllte somit den letzten Raum zwischen den Sandkörnern aus. Die Studenten lachten.„Nun“, sagte der Professor, als das Lachen langsam nachließ, „ich möchte, dass Sie diesen Topf als die Repräsentation Ihres Lebens ansehen.
Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben: Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde, die bevorzugten, ja leidenschaftlichen Aspekte Ihres Lebens, welche, falls in Ihrem Leben alles verloren ginge und nur noch diese verbleiben würden, Ihr Leben trotzdem noch erfüllen würden.
Die Kieselsteine symbolisieren die anderen Dinge im Leben, wie Arbeit, Ihr Haus, Ihr Auto. Der Sand ist alles andere, die Kleinigkeiten. Falls Sie den Sand zuerst in den Topf geben, gibt es weder Platz für die Kieselsteine, noch für die Golfbälle. Dasselbe gilt für Ihr Leben. Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz haben für die wichtigen Dinge.
Achten Sie auf Dinge, welche Ihr Glück gefährden. Spielen Sie mit Ihren Kindern. Nehmen Sie sich Zeit für eine medizinische Untersuchung. Führen Sie Ihren Partner zum Essen aus. Es wird dann immer noch Zeit bleiben, um das Haus zu reinigen oder Pflichten zu erledigen.
Achten Sie immer zuerst auf die Golfbälle, die wirklich wichtig sind. Setzen Sie Prioritäten! … Der Rest ist nur Sand.
Einer der Studenten erhob die Hand und wollte wissen, was denn das Bier repräsentieren solle. Der Professor schmunzelte: “Ich bin froh, dass Sie das fragen.
Es ist dafür da, Ihnen zu zeigen, dass, egal, wie schwierig auch Ihr Leben sein mag, immer noch Platz ist für ein oder zwei Bierchen“.
Mi 26 Apr 2006
Zentralvereinsregisternummer kurz ZVR genannt - seit kurzem zwingende Vorschrift für alle Vereine.
Was aber ist das und wo bekommt man sie her?
Mehr Service und Transparenz für Vereine
Seit 1. Jänner 2006 bietet das Bundesministerium für Inneres durch die Schaffung des Zentralen Vereinsregisters (ZVR) die Möglichkeit, unter der Internet-Adresse http://zvr.bmi.gv.at gebührenfrei eine Online-Einzelabfrage zu einem bestimmten Verein durchzuführen – sofern für diesen keine Auskunftssperre besteht.
Jeder, der Auskunft über einen bestimmten Verein haben möchte, kann einen so genannten Vereinsregisterauszug anfordern. Die Abfrage erfolgt über die Eingabe des (genauen) Vereinsnamens oder der im Zentralen Vereinsregister (ZVR) vergebenen ZVR-Zahl. So genannte Sammel- oder Verknüpfungsabfragen sind aus Gründen des Datenschutzes nicht möglich.
Das ZVR ist auch insofern neu, als – trotz der gesetzlich präzise geregelten Verwaltung des Vereinswesens – Vereine bisher nur lokal bei den zuständigen Behörden registriert waren. Auch die Evidenz über die Vereine wurde sehr unterschiedlich geführt: teilweise noch in Papierform, teilweise in sehr unterschiedlichen EDV-Plattformen. Die Schaffung des zentralen Vereinsregisters bringt nun ein Mehr an Service und Transparenz und erleichtert die Vereinsarbeit und -verwaltung.
zwingende Vorschrift für Vereine:
Diese ZVR-Nummer muss auf jedem Schreiben des Vereins angeführt werden - öhnlich der UID-Nummer eines Unternehmens.
Tipp:
Bei der Abfrage im Vereinsregister müssen Sie den genauen Wortlaut des Vereins kennen - sonst klappt es nicht. Also z.B. nicht “Sportunion Leonding” eingeben - da wird kein entsprechender Auszug gefunden. Sondern korrekt muss es heissen “Österreichische Turn- und Sportunion Leonding”.
Di 25 Apr 2006
Wenn’s mal wieder richtig turbulent wird…..
….. so wie bei mir grade, dann ist es mehr als sinnvoll, diese drei Tipps zu beherzigen. Da ich momentan beinahe begraben bin unter Arbeit (ja, ist ja toll - aber eben viel auf einmal), hab ich mir endlich meine eigenen Tipps gesucht und werd sie auch befolgen.
1.) Überblick behalten
Übersicht am Arbeitsplatz ist das Um und Auf. Nur aktuelle Unterlagen gehören in Reichweite. Alles andere kommt in verschiedene Fächer, je nach späterer Dringlichkeit sortiert. Gerade wenn man viel um die Ohren und damit am Schreibtisch hat gilt verstärkt: fünf Minuten Zeit zum Aufräumen sparen später viel mehr Zeit ein!
2.) Prioritäten setzen:
Sagt sich immer leicht, ich weiss. Trotzdem: tägliches Erstellen der berühmten ToDo-Liste - entweder am Vorabend und gleich frühmorgens - bringt Ordnung auch in die Gedanken. Anhand der Liste dann Prioritäten vergeben - von A bis C. Mit der höchsten Priorität beginnen und dabei auch gleich mit dem Unangenehmesten zuerst. Hat man das hinter sich, gibts ein herrliches Erfolgserlebnis und die anderen Punkte gehen gleich viel schneller von der Hand.
3.) Gleichartiges gemeinsam erledigen:
Unbedingt vermeiden, sich zu verzetteln oder gedanklich ständig herum hüpfen zu müssen! Gesprächstermine, Telefonate oder andere ähnliche Tätigkeiten blockweise zusammenlegen. Spart nicht nur Zeit, sondern entlastet auch das Hirn.
So, dann geh ich mal selbst dran….
Mo 24 Apr 2006
Beratungspaket von Land OÖ und WKOÖ:
322.000 Euro stehen für heuer zur Verfügung
Dank der gemeinsamen Initiativen von Land und Wirtschaftskammer ist Oberösterreich heute Gründer- und Jungunternehmer-Land Nummer eins. Um diesen erfolgreichen Weg bei der Förderung junger Betriebe weiterzuführen und nachhaltig zu forcieren, haben Land und Wirtschaftskammer Oberösterreich heuer ein besonders attraktives und umfangreiches Beratungspaket zur Förderung von Gründern, Nachfolgern und Übergebern in der Höhe von 322.000 Euro geschnürt. Damit sollen die Zahl der Gründungen erhöht, ihre erfolgreiche Tätigkeit gewährleistet und Betriebsnachfolgen gesichert werden.
Umfangreiches Beratungsprogramm mit modularem Aufbau
Das Programm basiert auf einer Reihe von geförderten Beratungsleistungen und kombiniert klassi-sche Beratungsdienstleistungen mit neuen Elementen, die bei Kundenbefragungen und in wissenschaftlichen Studien angeregt wurden. Das Konzept ist modular aufgebaut und steht sowohl Unternehmensgründern als auch Betriebsübernehmern und Betriebsübergebern zur Verfügung. Der Beratungskunde kann das passende Beratungsthema auswählen oder auch mehrere Themen individuell kombinieren. Damit ist eine bestmögliche Unterstützung in jeder Phase einer Gründung bzw. Übernahme gewährleistet. Konkret werden neben der Erstellung eines Businessplans notwendige betriebswirtschaftliche Beratungen in der Aufbauphase des Unternehmens, wie zB auf dem Gebiet des Controlling, des Marketing oder der Finanzierung, gefördert.
Besonderes Augenmerk liegt auf der Betriebsnachfolge
In Oberösterreich stehen in den nächsten Jahren tausende Betriebe zur Übernahme an. Um hier einen Fortbestand wertvoller Unternehmenssubstanz sowie zahlreicher Arbeitsplätze zu gewähr-leisten, wurden neben der Unternehmensneugründung auch zahlreiche Unterstützungsleistungen sowohl für Übergeber als auch für Übernehmer in das Paket aufgenommen. Förderbare Beratungsthemen in diesem Zusammenhang sind u.a. die Durchführung einer Unternehmensbewertung, Mediationsgespräche, aber auch die Erstellung von umfassenden Nachfolgekonzepten oder weitere betriebswirtschaftliche Einzelthemen.
Alle Beratungsleistungen werden vom Gründer-Service der Wirtschaftskammer OÖ abgewickelt.
Infos unter http://wko.at/ooe/service („Geförderte Beratung“), E-Mail: gruender@wkooe.at
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