Februar 2006


Ja, Sie haben recht. Es ist schon sehr viel Werbung und Geschäft damit verknüpft. Doch ich denke, jeder freut sich, wenn er an diesem Tag eine kleine nette Überraschung von Ihnen bekommt. Einen lieben Gruss, eine Blume, etwas Süsses.
Wie wenig nehmen wir uns doch im Alltag wirklich Zeit für die, die wir lieben. Da kann es genau genommen nicht genug Tage geben, an denen uns andere dran erinnern!

14.Februar ist ValentinstagGesellschaftlich gesehen gehört es wohl zu den schlimmsten Vergehen eines US-Ehemannes, den Valentinstag an sich und vor allem an seiner Gattin vorbeiziehen zu lassen.
Und fast noch mehr Bedeutung hat er für die Jugendlichen - in Form der Valentines.
Es ist ein Gradmesser der Beliebheit unter Gleichaltrigen, wieviele solcher Valentines (Schriftliches in Kartenform, von schüchternen Grüßen bis zu heissen Liebeserklärungen) er/sie erhält.
Und es kann für den amerikanischen Jugendlichen wohl kaum Schrecklicheres geben, als einen leeren Postkasten am 14. Februar.

Solcherart dürfen wir wohl froh sein, dass der Valentinstag bei uns noch keine Übersteigerung erfahren hat und im Grunde genommen ein netter Brauch geworden/geblieben ist, an dem auch einige Branchen Freude haben dürfen.

Wenn Sie neugierig sind, was noch alles an Geschichte und Tradition dahintersteckt, dann sollten Sie diese Seite besuchen:
Geschichte des Valentinstags

1.Business Blog Carneval

Es ist ein wunderbares Marketinginstrument
und bei grösseren Anforderungen relativ kostengünstig an eins der vielen Callcenter zu vergeben - das Telefonmarketing.


Zuerst mal Klartext - was bedeutet “Telefonmarketing”?

Angedacht war ein Nachfassen beim Kunden. Ein Fragen “wie gehts mit dem Produkt?”, eine Zufriedenheitsumfrage zur Hebung der eigenen Serviceleistung und ähnliche Vorhaben.

Wie jedes gute Werkzeug wurde auch das Telefonmarketing bald missbraucht - zur sogenannten “Kalt-.Aquise”. Kennen Sie? Ah ja, dann hat auch bei Ihnen schon mal die freundliche Dame, der nette Herr angerufen und wollte Ihnen die Vorzüge eines bestimmten (Ihnen bisher völlig unbekannten) Unternehmens näher bringen. Oder Ihnen das neueste Produkt von xy wärmstens an Herz legen.

Wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten. Und kurz darauf auch eine strengere gesetzliche Regelung. In diesem Fall zur Wahrung des Datenschutzes und der Privatsphäre. Und damit ist auch sehr viel Rechts-Unsicherheit entstanden. Was darf ich nun und was nicht? Was darf ich einem Call-Center an Daten geben, was von ihnen verlangen?

Callcenter - Segen oder Fluch?Auch Unternehmen fühlen sich von zunehmenden Werbe-Anrufen zur Kalt-Akquise belästigt. Und Private ja erst recht. Geklagt wird an vielen Ecken - über diese lästigen “Telefonkeiler”.

Grundsätzlich gilt folgende Regelung (im UWG geregelt):

  • Jeder unerbetene Werbeanruf, beispielsweise durch Call-Center, verletzt die Privatsphäre, die verfassungsrechtlich geschützt ist.
  • Mit der Einrichtung eines Telefonanschlusses gibt der Inhaber des Anschlusses sich und seine Privatsphäre nicht uneingeschränkt der Öffentlichkeit preis.
  • Nicht nur Privatpersonen, auch Gewerbetreibende und deren Mitarbeiter werden durch Werbeanrufe belästigt oder zumindest gestört.
  • Eine unbeschränkte Erlaubnis des Telefon-Marketings trägt, so das Gesetz, »den Keim des Umsichgreifens« als Werbemittel in sich und kann so zu einer »Verwilderung der Wettbewerbssitten« führen.


Für die Praxis ergibt sich als Konsequenz:

das Einverständnis für telefonische Beratung bzw. Werbung sollte unbedingt als Erstkontakt per Brief erfolgen, spätestens jedoch bei einem Vertragsabschluss eingeholt werden. Alle Anrufe, die beispielsweise vorgeben, der Verbraucher habe bereits Informationen angefordert oder sei Teil einer Verlosung oder sonstiger Aktionen, sind hingegen sittenwidrig. Der Angerufene ist in diesem Fall berechtigt, gegen den Anrufer bzw. das Unternehmen zu klagen.

Das gilt grundsätzlich auch für den gewerblichen Bereich. Hier kann ein Einverständnis allerdings auch schon vorausgesetzt werden, wenn z.B. bereits Geschäftsbeziehungen bestehen, der Kern-Geschäftsbrereich betroffen ist oder bereits konkrete Anhaltspunkte für ein Interesse vorhanden sind.

Die sogenannten »Cold-Calls«, die den Verbraucher unvorbereitet und im wahrsten Sinne des Wortes »kalt« erwischen, sind nach wie vor ohne Einwilligung sittenwidrig! Der Kunde will selbst entscheiden, wann er sich mit einem Angebot auseinander setzen will.

Ein Call-Center als Instrument des Dialog Marketings ist im besten Fall also immer nur ein Teil des Ganzen. Der Erstkontakt sollte immer erst als Brief oder Mailing in schriftlicher Form erfolgen. Gute Response- Elemente geben Anreiz, zu reagieren. Der Kunde will selbst entscheiden, wann und in welcher Form er sich mit einem Angebot auseinandersetzt.

Also keine Adressen nach dem Blindensystem aus dem Telefonbuch, keine hochgepriesenen Adressen-CD´s und kein Call-Center, das Ihnen verspricht, selbst Adressen zu besorgen. Achten Sie darauf, denn Sie sind verantwortlich und haftbar zu machen!

Grundsätzlich gilt: weniger ist manchmal mehr. Denn ein verärgerter Kunde ist ein verlorener Kunde.

Rechtliches für den grenzüberschreitenden Einkauf im InternetÜbers Internet ist der Kauf speziell von Software recht einfach geworden - anklicken, mit Kreditkarte oder PayPal bezahlen und downloaden. Wie aber siehts da für Ihr Unternehmen mit der Einfuhrumsatzsteuer und dem Zoll aus?

Hier ein paar Tipps dazu:

Die Übermittlung von Standardsoftware auf Datenträgern (CD, Diskette, etc.) wird umsatzsteuerlich als Lieferung gewertet. Die Übermittlung von Individualsoftware ist eine sonstige Leistung. Unter Individualsoftware versteht man ein Programm, das speziell nach den Anforderungen des Kunden erstellt wird. Erfolgt die Übertragung auf elektronischem Wege, liegt unabhängig davon, ob es sich um Standardsoftware oder Individualsoftware handelt, eine sonstige Leistung vor.

Für sonstige Leistungen fällt in den meisten Fällen kein Zoll an.

Bleibt also nur die Einfuhrumsatzsteuer. Und die kann seit 2003 auf einem vereinfachten Weg selbst ermittelt und erklärt werden. Dazu gibt es das Formular U31 als Ergänzung zur UVA, dem Formular U30. Zudem gibt es eine Befreiung für “minderwertige” Gegenstände - diese liegt derzeit (02/2006) bei etwa 24 Euro.
Details zur Einfuhrumsatzsteuer in einem Merkblatt der WKO (als pdf)

Im Zweifelsfall sollte man aber mit dem Zoll direkt Kontakt aufnehmen und anfragen:
Zentrale Zoll-Auskunftsstelle

Was ist die Netiquette?

Die Netiquette ist ein Verhaltenskodex für alle Nutzer des Internets. Der Begriff selbst ist ein Kunstwort aus dem englischen Wort #Net# und dem französischen #Etiquette#.
Sie ist am ehesten mit einem Ehrenkodex zu vergleichen, da sie keinerlei bindenden Charakter hat und auch nicht von einer Institution o.ä. gehalten wird. Jedoch ist sie eine beachtsame Zusammenstellung an Verhaltensregeln, deren Einhaltung der Kommunikation in den verschiedenen Diensten nur förderlich sein kann.

Grundlagen:

Netiquette bei E-Mails

  • Betreff als Inhaltszusammenfassung der Nachricht
  • Nachrichten knapp und präzise fassen
  • Gross- und Kleinschreibung verwenden
  • Zeilenlänge begrenzen (65 Zeichen)
  • Elektronische Unterschrift
  • Keine Dateien über 50 KB

Newsgroups/Foren

  • Auf moralische und ethische Gesichtspunkte achten
  • Durch Verfolgung der Beiträge Überblick über Themen, Anspruch und Umgangston verschaffen (Gruppenkultur)
  • Vorher prüfen, ob eine Frage bereits gestellt wurde (FAQ/Manual)
  • Aussagekräftiger Betreff
  • Kurze, verständliche Artikel
  • Keine Pseudonyme verwenden (Realname)
  • Keine kommerzielle Nutzung (Werbung)

Respektieren Sie Copyright-Ansprüche von reproduziertem Material. In fast allen Ländern gibt es genau definierte Urhebergesetze.

(Auszug Facharbeit Kommunikation -Studium IT-Manager Neue Medien)

die Qual der WahlDie Qual der Wahl - welches CMS ist geeignet?

Wer wie ich für ein bestimmtes Projekt ein kleines Redaktionssystem sucht, wird beinahe erschlagen von der Hülle und Fülle des Angebotes im OpenSource Bereich. Schön eigentlich! Nun stellt sich aber die grosse Frage: für irgendeines muss man sich entscheiden! Und da kann guter Rat wirklich teuer werden. Nämlich auf lange sicht gesehen - wenn das falsche gewählt wird.

Da ich mich mit diesem Thema intensiv auseinander setzen musste, möchte ich heute ein paar meiner Auswahlkriterien festhalten. Vielleicht helfen diese Überlegungen auch anderen, die in der selben Situation sind.

Welche Funktionen brauche ich?
Zuerst muss man sich klar darüber werden, was wirklich gebraucht wird. Also das Projekt, die zu gestaltende Webseite gut überlegen und planen. Die einzelnen Funktionen, die benötigt werden, auf eine Liste schreiben. Kein Detail weglassen - oft liegt gerade darin später das Problem.

Welche Möglichkeiten gibt es?
Hier ein paar Links auf Webseiten, die eine Übersicht bieten - zum Teil mit Vergleichsmöglichkeiten und Kommentaren:
opensourcecms.com
contentmanager.de
cmsmatrix.org
Da müssen Sie sich einfach durchwühlen und anhand Ihrer zuvor erstellten Liste die Möglichkeiten aussortieren.

engere Auswahl - was nun?
Erfahrungsgemäss bleiben dann nur noch 3-5 Möglichkeiten übrig. Der nächste Schritt ist, die Qualität der Produkte zu prüfen. Googeln Sie einfach nach Erfahrungsberichten oder sehen Sie sich Seiten an, die mit dem speziellen CMS erstellt wurden. Fällt das Ergebnis zu Ihrer Zufriedenheit aus? Oder finden Sie Kommentare, die Sie auf Sicherheitsprobleme hinweisen? Die die Benutzerfreundlichkeit vermissen? Alles ist wichtig. Auch die verfügbaren Themes und Templates (das äüssere Erscheinungsbild) sollten für Ihren Einsatz verwendbar sein. Ausser natürlich, Sie wollen das alles selbst programmieren.

die endgültige Wahl
Nun sollte es kein Problem mehr sein, sich für ein System zu entscheiden. Download, Installation, eventuelle Anpassungen und mit Inhalt füllen. Fertig.

Hört sich so leicht an - ist es aber nicht. Es ist mit viel Arbeit verbunden und verlangt Ausdauer. Und Konsequenz.
Also: ein gutes Händchen bei der Auswahl und viel Ausdauer beim Realisieren!

sicher wie ein Tresor - Ihr PasswortrPasswörter sind wie Türschlösser: Sie können Gelegenheitseinbrecher abschrecken, gezielten Angriffen allerdings nur begrenzte Zeit standhalten. Trotzdem würde es niemandem einfallen, anstelle einer modernen Schließanlage an der Hauseingangstür ein einfaches Bundbartschloss zu montieren.

Schutz eigener Daten

Beim Schutz der eigenen Daten – sei es vor neugierigen Kollegen im Büro, sei es vor kriminellen Machenschaften im Internet – ist allerdings eine weit verbreitete Nachlässigkeit feststellbar. Da liegen kleine Zettel mit dem Passwort unter dem Mauspad oder kleben gar sichtbar auf dem Bildschirm, da werden Vornamen, Geburtsdaten, Autokennzeichen, Monatsnamen, „Harry Potter“ und ähnliche allseits bekannte Figuren verwendet oder der Name jenes Malers, dessen Bild im Büro hängt.

Nicht Tastatur abschreiben

Gängig – und deshalb als Passwörter ungeeignet – sind weiters die der Anordnung auf der Tastatur entsprechende Buchstabenfolge „qwert“ und Ziffernfolgen wie „12345“, „0815“ oder gar „0000“. Oft genügt es, versuchsweise ein paar Wörter einzutippen, und der Code ist geknackt. Professionelle Hacker hingegen verwenden Spezialsoftware, die innerhalb weniger Stunden zig Millionen Kombinationen ausprobiert.

Quelle: konsument.at

Kombination von Zahlen und Buchstaben

Verwenden Sie am besten einen Satz, den Sie sich leicht merken können. Ein Beispiel:
Aus dem Satz “Heuer werde ich fünfzig” wird das Passwort Hwi50″
Und mischen Sie Gross- und Kleinschreibung. Das ist zwar auch kein 100%iger Schutz - aber es dauert länger, hier das Passwort zu knacken.
Vor allem: verwenden Sie nicht immer das gleiche Passwort, ändern Sie es regelmässig und nutzen Sie dafür Spezialsoftware zum Speichern, keine herumliegenden Zettel.

Hier ein Passwort-Tool, das ich schon sehr lange nutze:
für Windows-Betriebssysteme: 1Password
für Linux-Betriebssysteme: PwManager

Der heutige Blog-Beitrag ist meinem langjährigen Freund gewidmet, der letzten Sonntag ganz plötzlich an Herzversagen verstorben ist. Sorry, aber ich muss es mir “von der Seele schreiben”…..

Ernst Charly Rieder42 Jahre alt wäre er heuer geworden, Sternzeichen Krebs, eine tolle Frau (die er sich aus Deutschland importiert hat) und zwei süsse Kinder - ein Mädchen gerade in die Volkschule gekommen und einen Jungen, der erst letzten August zur Welt kam.

Ein begeisterter Motorradfahrer, einer, der das Schicksal schon so oft herausgefordert hatte - und immer Sieger blieb. Einer, der beim zweiten Kind das Bike in die Ecke stellte, um das Risiko zu mindern. Der dafür mit dem Fahrrad downhill schoss. Einer, der bemüht war, fit zu bleiben, gesund zu leben. Der bei allem, was er tat, immer extrem war. Mit Leib und Seele dabei - auch in der Liebe, und ebenso im Job.

Ein erfolgreicher Hoteldirektor, der seine Zahlen im Griff und das Personal auf seiner Seite hatte. Einer, dem der Gast wichtig war. Der sich um vieles auch als Direktor noch selbst kümmern wollte - um “seine” Gäste halt.

Einer, den wir auf Grund der räumlichen Entfernung schon lange nicht mehr persönlich gesehen hatten. Ab und zu mal telefoniert, Fotos hin und her geschickt. Eben, damit man auf dem Laufenden bleibt. Einer, der für unseren ersten Sohn “der Onkel” gewesen ist - oft bei uns zu Hause, auch im Urlaub gemeinsam.

Einer, der mit seiner Energie immer alle angesteckt hat. Der schwer zu bremsen war, der sich “aktiv” auf seine persönliche Fahne geheftet hatte. Einer, der trotz all seiner Fehler ein liebenswerter Mensch und immer gern gesehen war.

Einer, mit dem man stundenlang heisse Diskussionen um Wirtschaftsthemen führen konnte. Und gleichzeitig einer, der immer dabei war, wenns ans Blödeln ging.

Einer, den wir jetzt schon vermissen, kaum dass er uns verlassen musste.

Charly, alles Gute “da oben”. Wirbel den Himmel nicht zu sehr aus seiner himmlischen Ruhe…….

« Previous PageNext Page »